Mitgestalten statt Klappe halten!

Fußballspielen verboten, stillsitzen und funktionieren, Parkplätze statt Spielplätze – Kinder müssen sich anpassen. Unsere Welt ist von Erwachsenen für Erwachsene gemacht. Was Kinder und Jugendliche brauchen, um gesund aufzuwachsen, spielt gesellschaftlich oft nur eine Nebenrolle. Junge Menschen werden vor allem von der Politik nicht ernst genommen. Ihre Bedürfnisse zählen wenig.

 

Damit Kinder gesund aufwachsen, müssen sie gehört werden.
Jetzt für mehr Mitbestimmung unterschreiben!

"Mitbestimmung bedeutet für mich, dass man sich selbst eine Meinung bilden und die auch äußern kann. Und dann muss die Meinung auch was zählen!"

Dario, 13 Jahre

Gesundheitskrise

Ignoriert werden macht krank

Dass Erwachsene nicht zuhören, macht Kinder krank.

Die Gesundheitskrise von Kindern und Jugendlichen zeigt sich in aktuellen Beratungszahlen des Kinder- und Jugendnotrufs Rat auf Draht: Über 10.000 Beratungen wurden im vergangenen Jahr zu den Themen Gesundheit und psychische Belastungen geführt.

Jede 5. Beratung

von Rat auf Draht dreht sich um Gesundheit und psychische Belastungen. Das sind über 10.000 Beratungen jährlich.

 

25 Beratungen

pro Woche zum Thema Suizid.


 

Rund 40 Beratungen

pro Woche zu psychischen Erkrankungen. Diese Zahl ist in den letzten 4 Jahren um zwei Drittel (66%) gestiegen.

50x pro Woche

wird nach psycho-sozialer Versorgung gefragt. Das sind doppelt so viele Beratungen wie vor einem Jahr.

Ein Drittel (33%)

aller Jugendlichen denkt, dass sich ihre Lebenssituation in den kommenden Jahren verschlechtern wird.

Mehr als die Hälfte (56%)

fühlt sich durch die Politik nicht gut vertreten.

Quellen:
Beratungsstatistik von Rat auf Draht 2023; Summe aller Beratungen: 55.060
SORA „Jugend und Demokratie“ 2022 und 2023, Befragung von Jugendlichen zwischen 16 und 26 Jahren in Österreich

Eine gute, gesunde Kindheit ist durch nichts zu ersetzen. In Zeiten von multiplen Krisen ist es wichtiger denn je, dass Kinder und Jugendliche geschützt, unterstützt und gestärkt werden. Damit sie sich gut entwickeln können und eine stabile Basis für ihr weiteres Leben haben, müssen wir Kinder ernst nehmen und ihnen zuhören.

 

Ja, ich unterschreibe für eine Politik, die das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt!

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Forderungen

Was braucht es, damit Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen können?

 

Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Sie haben spezifische Herausforderungen und spezifische Bedürfnisse, denen entsprochen werden muss! Damit Kinder und Jugendliche in Österreich gesund bleiben oder bereits bestehende Erkrankungen gut behandelt werden können, braucht es eine kinderfreundliche Politik. Und es braucht insbesondere ein Gesundheitssystem, das die Sorgen, Ängste und Bedürfnisse junger Menschen ernst nimmt!

Viele Bereiche, in denen junge Menschen viel Zeit verbringen, sind nicht gesundheitsförderlich gestaltet – zum Beispiel Schulen oder der öffentliche Raum. Die wichtigen Themen gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung (besonders im Freien), psychische Entlastung und Persönlichkeitsstärkung haben derzeit keine Priorität in unseren Bildungs- und Kinderbetreuungssystemen. Wir brauchen flächendeckend eine garantierte Unterstützung junger Menschen, damit sie gesund bleiben und gestärkt werden.

Kinder und Jugendliche müssen in die Gestaltung von Gesundheitspolitik miteinbezogen werden. Es soll nicht nur über sie, sondern mit ihnen geredet werden und ihre Stimme muss ernstgenommen werden. Das gilt für die Gesetzgebung genauso wie für öffentliche Institutionen, Programme und Projekte, wie etwa Patient*innenbeiräte und -anwaltschaften. Diese müssen die Einhaltung von Kinderrechten und Kinderschutz in ihren jeweiligen Wirkungsfeldern sicherstellen mit verbindlichen Aktionsplänen sowie einer wirksamen Umsetzungssteuerung und -kontrolle.

Das Medizinstudium muss Kinderrechte und Kinderschutz im medizinischen Kontext vermitteln. So werden bei angehenden Mediziner*innen die spezifischen Bedürfnisse und Rechte von Kindern im Gesundheitssystem verankert. In Zusammenarbeit mit der Ärztekammer sollen außerdem alle Mediziner*innen im niedergelassenen Bereich für das Thema Kinderrechte und Kinderschutz sensibilisiert und entsprechend weitergebildet werden.

Kinder und Jugendliche in ganz Österreich brauchen in ihrem unmittelbaren regionalen Umfeld Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendheilkunde, aber auch andere Fachärzt*innen (Zahnheilkunde, Orthopädie, Psychiatrie, Dermatologie usw.) mit entsprechender Spezialisierung für Kinder- und Jugendgesundheit. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie brauchen andere, auf ihre Lebensphase maßgeschneiderte Diagnostik und Therapien. Diese müssen ausreichend und flächendeckend zur Verfügung stehen.

Ein Aufenthalt im Krankhaus ist für Kinder und Jugendliche sehr belastend. Krankenanstalten sollen darum mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam konzipiert und entsprechend ihrer Bedürfnisse und jenen der begleitenden Familienmitglieder gestaltet werden.

Wer an der Gesundheit von Kindern spart, nimmt dramatische Langzeitfolgen in Kauf. Auf dem Spiel steht eine glückliche Kindheit genauso wie eine gesunde Zukunft als Gesellschaft.

Wir wollen eine gleichberechtigte Welt für junge Menschen und Erwachsene. Eine Gesellschaft, die Kinder und Erwachsene gemeinsam gestalten, sodass sich alle wohlfühlen. Denn wenn es jungen Menschen gut geht, hat das positive Auswirkungen uns alle als Gesellschaft.

Video

Kinder- und Jugendbeteiligung kurz erklärt

Wie können Kinder und Jugendliche gestärkt werden, um sich aktiv einzubringen?

Hier gibt’s konkrete Tipps und Inspiration:

Mitgestalten leicht gemacht

Kinderrechten eine kraftvolle Stimme geben

Deine Spende macht Kinder stärker

Wir setzen uns lautstark für eine kinder- und jugendfreundliche Gesellschaft ein. Mit deiner Spende stärken wir junge Menschen, ihre Stimme zu erheben und aktiv zu werden. Wir schaffen Bewusstsein für ihre Themen und Bedürfnisse und ergreifen Partei für sie. Damit Kinderrechte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern in der Realität gelebt werden.

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