Präventiv & begleitend

Mobile Familienarbeit

Wir unterstützen Familien in Krisensituationen, damit Kinder bei ihren Eltern bleiben können.

SOS-Kinderdorf kommt nicht erst dann ins Spiel, wenn Kinder einen neuen Platz zum Aufwachsen brauchen. Mit präventiven Angeboten stärken wir Familien in schwierigen Lebenslagen. Für Eltern und Kinder ist es gleichermaßen wichtig zu erkennen, dass sie aktiv an der Lösung eines Konfliktes mitarbeiten können.

Wir bieten professionelle Hilfe, Betreuung und Beratung für Familien in besonders belastenden Lebenssituationen an, in dem unsere mobilen Familienarbeiter*innen zu den Familien nach Hause kommen. Mit diesen mobilen Angeboten tragen wir dazu bei, dass sich Familien langfristig selbst erhalten, eigenständig ihr Leben bewältigen und Kinder bei ihren Eltern bleiben können.

Unterstützung, genau dort, wo sie gebraucht wird ...

Wenn der Druck in der Familie steigt, sind konfliktreiche Situation oft nicht zu vermeiden.

Die Ursachen, die Familien unter Druck bringen sind vielfältig. Oft stecken mangelnde Erziehungskompetenzen, physische oder psychische Erkrankungen, Überforderung, finanzielle Schwierigkeiten oder Suchterkrankungen dahinter. Meist treffen mehrere Faktoren aufeinander und führen dazu, dass eine Familie instabil wird. Sie können zu Vernachlässigung oder auch physischer, psychischer oder sexueller Gewalt führen.

Gerät eine Familie in Not, braucht sie zielgerichtete Unterstützung. SOS-Kinderdorf bietet Eltern und Kindern, die sich in besonders belastenden Lebenssituationen befinden, mobile Hilfe, professionelle Betreuung und Beratung an. Das Ziel ist, dass Familien sich langfristig selbst erhalten und eigenständig ihr Leben bewältigen können.

Familie Brunner kann wieder herzlich lachen und die gemeinsame Zeit am Hof genießen. 

Wirksam Lösungswege erarbeiten

Familie Brunner lebt mit ihren 3 Kindern auf einem Bauernhof in der Steiermark. Nach zwei Schicksalsschlägen droht die familiäre Eskalation. Die Mutter fasst den Mut, nach Hilfe zu fragen. Zwei Familienberaterinnen von SOS-Kinderdorf besuchen die Familie regelmäßig und unterstützen sie. Heute hat die Familie den Alltag im Griff. Susi Brunner über das "Familienwerkzeug": "Jeder darf sagen, mir geht's nicht gut, ich bin zornig. Wichtig ist, dass das akzeptiert wird, und das funktioniert bei uns. Bevor es eskaliert, geht jeder einmal kurz verschnaufen."

 

Die Bedürfnisse erkennen

Die Unterstützung der Familie durch Familienberater*innen orientiert sich eng an den individuellen Bedürfnissen der Familien. Es ist dabei sehr wichtig, anzuerkennen, dass die Eltern selbst die Expert*innen für ihr Leben sind. Sie sind gefordert, ihre Ziele selbst zu formulieren und werden dabei unterstützt, diese zu erreichen, so erleben sie eine starke Selbstwirksamkeit.

Struktur und Rituale

Die Stärkung von Erziehungskompetenzen und das Verankern von festen Ritualen und einer Tagesstruktur im Alltag sind wichtige Elemente. Gemeinsam wird etwa erarbeitet, wie man in der Familie mit Konflikten umgeht und welche Lösungsmöglichkeiten es (ohne Gewalt) in Konfliktsituationen gibt.

Gemeinsame Aktivitäten

Die Betreuung ist meist für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren geplant. Während dieser Zeit besuchen die Familienberater*innen von SOS-Kinderdorf zwei- bis dreimal pro Woche die Familien zuhause und begleiten auch bei Outdoor-Aktivitäten. Es gibt Termine und Aktivitäten mit den Kindern allein oder mit der gesamten Familie.

Elterngespräche

Zusätzlich gibt es Termine mit den Erwachsenen, in denen Themen behandelt werden, die in erster Linie die Eltern betreffen; etwa die finanzielle Situation, Arbeitslosigkeit, Jobsuche und Ausbildung, die Wohnsituation aber auch (psychische) Erkrankungen der Eltern.

Arbeit an Lösungen

Gemeinsam mit den Familien werden Fähigkeiten und neue Lösungsstrategien erarbeitet, die in Zukunft von den Eltern selbst angewendet werden können, um ihren Handlungsspielraum zu erweitern und um mit krisenhaften Situationen besser umzugehen.

Podcast: Hören Sie rein!

SOS-Kinderdorf versucht Kindern die leiblichen Eltern zu erhalten

Eltern bleiben Eltern - egal, was in einer Familie vorgefallen ist. Auch die allermeisten Kinder, die bei SOS-Kinderdorf aufwachsen, haben Eltern oder andere nahe Bezugspersonen, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen. SOS-Kinderdorf bemüht sich im Zuge der Elternarbeit diese Beziehungen zu stärken.

Doris Kainzbauer arbeitet seit 20 Jahren im SOS-Kinderdorf Seekirchen und versteht sich dabei als Brückenbauerin, zwischen Eltern, Kindern und Pädagog*innen. In der Dorfrunde erzählt sie uns, woran man den Erfolg ihrer Arbeit erkennen kann.

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SOS-Kinderdorf unterstützt Familien in Krisensituationen, damit Kinder bei ihren Eltern bleiben können

SOS-Kinderdorf kommt nicht erst dann ins Spiel, wenn Kinder nicht mehr bei ihren Eltern leben können und einen neuen Platz zum Aufwachsen brauchen. Mit präventiven Angeboten versucht SOS-Kinderdorf Familien so weit zu stärken, dass es gar nicht zu einer Trennung kommen muss.

Familie Brunner aus der Steiermark hatte in einer schwierigen Phase den Mut, selbst nach Hilfe zu fragen. In Form der mobilen Familienarbeit wurden sie daraufhin von zwei Familienberaterinnen von SOS-Kinderdorf regelmäßig zuhause besucht und unterstützt. Heute hat die Familie ihren Alltag wieder im Griff.

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