Der Ablauf zur Einführung von aula beginnt mit einer ersten Kontaktaufnahme durch interessierte Lehrkräfte oder Schüler*innen an das aula-Team von SOS-Kinderdorf. In einem Gespräch werden Fragen geklärt sowie die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen der Schule analysiert.
Anschließend wird das Konzept von SOS-Kinderdorf dem Kollegium und der Schüler*innenvertretung vorgestellt.
Im nächsten Schritt bildet sich eine Projektgruppe aus engagierten Lehrkräften, Schüler*innen und ggf. weiterem pädagogischen Personal. Diese Projektgruppe – die Multiplikator*innen – übernimmt die Umsetzung und Verankerung von aula an der Schule. Sobald die wichtigsten Informationen vorliegen, beschließt die Schulkonferenz offiziell die Einführung von aula und stellt damit die Weichen für eine breite Beteiligung.
Das aula-Team begleitet die Multiplikator*innen mit mehreren Workshops und unterstützt sie bei der Ausarbeitung eines passgenauen aula-Vertrags, der die Rahmenbedingungen für die Beteiligung regelt. Parallel werden zusätzliche Moderator*innen ausgebildet, die auf der Plattform die Prozesse begleiten und unterstützen. Auch zwei Schüler*innen pro Klasse nehmen die Funktion als Moderator*innen innerhalb der Klassengemeinschaft ein und stehen für Fragen zur Verfügung.
Nach der Ausarbeitung wird der aula-Vertrag von der Schulkonferenz beschlossen und unterzeichnet. Bevor aula für die gesamte Schule startet, testet eine kleine Pilotgruppe die Plattform auf Herz und Nieren. Abschließend findet eine große Einführungsveranstaltung für alle Schüler*innen statt, bei der die Zugangsdaten verteilt werden und die aktive Nutzung von aula beginnt – ein Event, das den Startschuss für gelebte Demokratie und Mitbestimmung an der Schule setzt.
Grafische Darstellung des Einführungsprozesses. Hier findest du die Darstellung als PDF zum Download.