Bildung ermöglichen

Wir bieten weltweit eine Vielzahl an unterschiedlichen Bildungsprogrammen um sicherzustellen, dass Kinder und junge Menschen einen Zugang zu Schulausbildung bekommen.

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung

Doch Millionen von Kindern weltweit wird ihr Recht verweigert und sie erhalten keinen Zugang zu hochwertiger Bildung. Kinder, die ohne elterliche Fürsorge leben oder Gefahr laufen diese zu verlieren, sind besonders gefährdet.

Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es ist auch eine Familienangelegenheit. Die Lernbereitschaft der Kinder und ihre Fähigkeit, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, werden durch sichere Bindungen in einer fürsorglichen Familie oder familiennahen Umgebungen gefördert.
 

Jedes 10. Kind in Gefahr

Jedes zehnte Kind auf der Welt hat die Betreuung seiner "ersten Lehrer" - seiner Eltern - verloren oder riskiert diese zu verlieren. Solche Kinder und Jugendliche haben oft keine stabile und fördernden Umgebung, die für ihre Entwicklung wichtig ist. Sie sind auch überdurchschnittlich oft vom Bildungssystem ausgeschlossen und auf den Eintritt in die Arbeitswelt als junge Erwachsene nicht vorbereitet.

Drei Mädchen auf den Cap Verden in Afrika.

Risiko Faktoren und Barrieren

Kinder, die ohne elterliche Fürsorge aufwachsen müssen oder in Familien leben, die durch Armut oder Krankheit zu zerbrechen droht, sind sehr oft von Schulabbrüchen betroffen oder gehen überhaupt nie zur Schule. Dazu gehören:

569 Millionen Kinder in Entwicklungsländern müssen mit weniger als 1,25 Doller auskommen. Selbst in Ländern, in denen der Schulbesuch kostenlos ist, fehlt den Eltern das Geld für Schul-Uniformen, Bücher oder Unterrichtsmaterialen.

Über 50 % der Schulanfänger in Krisen- oder Kriegsgebieten gehen nicht in die Schule! Die Traumatas, der verspätete Schulstart und/oder die Unterbrechung der Schule sind verantwortlich dafür, dass diese Kinder nie das Bildungsniveau Gleichaltriger in anderen Ländern erreichen können.

Ohne die Fürsorge der Eltern sind Kindern im höheren Ausmaß Diskriminierungen ausgesetzt: Sozialer Status, Ethnie oder Geschlecht. Besonders Mädchen sind gefährdet. Von den 43 % der Kinder die nicht in die Schule gehen, sind 48 % davon Mädchen und nur 37 % Buben.

Mädchen sind besonders von Missbrauch und Ausbeutung betroffen. Sie werden minderjährig verheiratet und werden früh schwanger. Buben laufen Gefahr als Kindersoldaten oder Minenarbeiter missbraucht zu werden. Der Zugang zu Bildung wird ihnen verwehrt.

Die Krankheit der Eltern, zB HIV, führt oft dazu, dass Kinder, speziell Mädchen, den Haushalt übernehmen und die Schule abbrechen.

SOS-Bildungseinrichtungen bieten Kindern und Jugendlichen oft die einzige Chance zu lernen.

Zugang zu Bildung ermöglichen

SOS-Kinderdorf bietet weltweit eine Vielzahl an unterschiedlichen Programmen um sicherzustellen, dass Kinder und junge Menschen einen Zugang zu Schulausbildung bekommen.

Dazu zählen die eigenen SOS-Bildungseinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen und Berufsausbildungszentren. 

In unserer Familienstärkung werden Eltern bzw Familien unterstützt und gestärkt, damit sie diese wieder im vollen Umfang um ihre Kinder kümmern können und die Schulausbildung der Kinder an erster Stelle steht.

Zahlen & Fakten

2017 hat SOS-Kinderdorf über 151.000 Kinder, junge Menschen in ihrer Schulausbildung unterstützt:

Zugang zu
Kindergarten/Vorschule

SchülerInnen
in SOS-Schulen

Junge Menschen/Erwachsene
in SOS-Berufsausbildungszentren

Eigene Bildungseinrichtungen

Eigene SOS-Kindergärten, SOS Hermann Gmeiner Schulen sowie Berufsbildungszentren sorgen für eine fundierte Ausbildung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Unsere Bildungseinrichtungen stehen auch Mädchen und Jungen aus den Nachbarschaften unserer SOS-Kinderdörfer offen.

SOS-Kindergärten
Unsere Bildungsarbeit beginnt bei den Kleinsten: SOS-Kindergärten bieten den Mädchen und Jungen in den Kinderdörfern eine frühzeitige, pädagogische Förderung, die für elternlose und verlassene Kinder besonders wichtig ist. Unsere Kindergärten stehen außerdem Mädchen und Jungen aus bedürftigen Familien offen, die in der Nachbarschaft der Kinderdörfer leben.

Hermann-Gmeiner-Schulen
Eine gute Schulbildung ist der Schlüssel für die Zukunft. Unsere SOS-Schulen bieten weltweit armen und verlassenen Kindern eine Ausbildung - so ebnen wir Mädchen und Jungen den Weg in ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben.

Berufsausbildungszentren
Eine gute Berufsausbildung ist die beste Starthilfe, die wir jungen Menschen bieten können. Die Berufsbildungszentren der SOS-Kinderdörfer geben armen und benachteiligten Jugendlichen eine Perspektive.

Vier Mädchen nutzen die Schulpause in der Hermann Gmeiner Schule in Kavre, Nepal, für ein kleines Picknick. (c) Foto: Ruuth Nina

Bildungssituation in Schwerpunktländern

Erfahren Sie mehr über die Schul- Bildungssituation in unseren Schwerpunktländern Uganda, Peru und Nepal.

Unser Engagement in Österreich

Das SOS-Bildungs ABC ist das Bildungs- und Förderprogramm für von uns betreute Kinder und Jugendliche in Österreich. Darüber hinaus engagieren wir uns über unsere Fachabteilung Advocacy politisch für alle Kinder in Österreich.

SOS-Bildungs-ABC

Das SOS-Bildungs- und Förderprogramm basiert auf Achtsamkeit.

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Positionspapier

Mehr Chancengerechtigkeit durch Bildung

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News & Aktuelles

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Schule in Uganda

Schicken wir gemeinsam 200 Mädchen in die Schule.

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