15.01.26 |  NEWS

Kinderdorfleiter in Osttirol dienstfrei gestellt

Am Standort Osttirol haben sich zwei Personen mit schwerwiegenden Vorwürfen gegen den aktuellen Kinderdorfleiter gemeldet. Die Vorwürfe beziehen sich auf seine damalige berufliche Tätigkeit in den 1990er und 2000er Jahren. Beide Fälle werden derzeit im Rahmen des laufenden Opferschutzverfahrens geprüft und sind noch nicht abgeschlossen. Die betroffenen Personen sind mittlerweile erwachsen und nicht mehr in Betreuung.

Um eine unabhängige und unbeeinflusste Prüfung sicherzustellen, hat die Geschäftsführung den Kinderdorfleiter am Standort bis auf Widerruf dienstfrei gestellt. Das ist eine Standardmaßnahme und stellt keine Vorverurteilung dar. Gleichzeitig wurde eine interimistische Leitung eingesetzt, damit die operative Führung am Standort nahtlos gesichert ist.

Eine Sonderuntersuchung wurde beauftragt, relevante Unterlagen werden gesichert. Die zuständige Fachabteilung des Landes Tirol und die Landesrätin sind informiert, notwendige Abstimmungen sind erfolgt. Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen am Standort läuft geordnet weiter und bleibt stabil und sicher.

 

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