Uganda

Uganda teilt das Schicksal vieler afrikanischer Länder: Der Bedarf an sozialen Einrichtungen für Waisenkinder nimmt enorm zu. Die vier SOS-Kinderdörfer schenken vielen Kindern ein glückliches Zuhause.

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Dürre in Ostafrika

Auch Uganda trifft das schwere Schicksal vieler afrikanischer Länder, in denen Dürre und Hunger das Leben von Millionen von Menschen akut bedrohen. Die Dürre in Ostafrika verursacht laut UNO die schlimmste humanitäre Krise seit 1945. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Für viele Familien gibt es nur einen Ausweg: Die Flucht in ein anderes, sicheres Land.
Durch gezielte Hilfe vor Ort, können die Kinder und deren Familien in ihrem gewohnten Umfeld aufwachsen:


Medizinische Hilfe, Versorgung mit Nahrung und sauberem Wasser
 

Ernährungsprogramm für Kinder unter 5 Jahren,
für Schwangere und stillende Mütter
 

Unbegleitete Kinder und Kinder in akuten Notlagen werden in Notunterkünften untergebracht und betreut.
 

Technische Unterstützung, Vorbereitung und Ausbildung
(zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen)
 

Geborgenheit in vier SOS-Kinderdörfern

Seit 1991 ist SOS-Kinderdorf in Uganda tätig. In Kakiri, dem ältesten SOS-Kinderdorf in Uganda, finden derzeit 121 Kinder ein liebevolles Zuhause.

Im SOS-Kinderdorf in Entebbe leben 115 Kinder gemeinsam mit ihren SOS-Kinderdorfmüttern/vätern in rund 12 Familienhäusern. In der SOS-Jungendeinrichtung können bis zu 35 Jugendliche wohnen, sie werden dort von qualifizierten Fachkräften beim Übergang ins Erwachsenenleben begleitet.

In der Stadt Gulu haben sich viele Flüchtlinge aus dem Bürgerkrieg niedergelassen. Aus einem SOS-Nothilfeprogramm entstand 2009 das dritte SOS-Kinderdorf Gulu.

Das vierte SOS-Kinderdorf ist im Westen Ugandas in Fort Portal angesiedelt. Seit Januar 2011 gibt es 115 Kindern ein neues Zuhause. Den angeschlossenen SOS-Kindergarten für 100 Kinder nutzen auch viele Kinder aus der Umgebung. So finden die SOS-Kinderdorf-Kinder leichter Anschluss an die Kinder aus der Nachbarschaft.

Außerdem werden Familien und Kinder aus der Nachbarschaft in dem SOS-Sozialzentrum sowie den drei medizinischen Zentren versorgt und beraten.
 
 

Erfahren Sie hier mehr über die von SOS-Kinderdorf geförderten Dörfer:

  • 1 Kinderdorf (seit 1991): 13 SOS-Familien mit insgesamt 121 Kindern (Kapazität 130)
  • 2 Jugendeinrichtungen (seit 2000): 57 Jugendliche
  • 1 SOS-Kindergarten (seit 1991): 138 Kinder
  • SOS Hermann Gmeiner Schule (seit 1991): 377 Schüler und Schülerinnen
  • 1 Sozialzentrum/Familienstärkungsprogramm (seit 2006): 417 Familien, 1.931 Begünstigte
  • 1 medizinisches Zentrum (seit 1991)

 
Im SOS-medizinischen Zentrum werden jährlich ca. 11,000 Patienen behandelt. Das Zentrum bietet eine ärztliche Grundversorgung, Krankheitsprävention und freiwillige Tests. HIV-positive Menschen und Menschen, die mit AIDS leben, erhalten Beratung und Medikamente.

 

  • 1 SOS-Kinderdorf (seit 2003) mit 12 SOS-Familien für 115 Kinder (Kapazität 120 Kinder)
  • 1 SOS-Jugendeinrichtung (seit 2011): 35 Jugendliche
  • 1 SOS-Kindergarten (seit 2003): 161 Kinder
  • 1 medizinisches Zentrum (seit 2011)
  • 1 Sozialzentrum/Familienstärkungsprogramm (seit 2008): 208 Familien, 1.034 Begünstigte

  • 1 SOS-Kinderdorf (seit 2010): 12 SOS-Familien mit 115 Kindern (Kapazität 120 Kinder)
  • 1 SOS-Kindergarten (seit 2011): 88 Kinder (Kapazität 100 Kinder)
  • 1 Sozialzentrum/Familienstärkungsprogramm (seit 2009): 301 Familien,1.203 Begünstigte

  • 1 SOS-Kinderdorf (seit 2002) mit 12 SOS-Familien für 122 Kinder
  • 1 SOS-Jugendeinrichtung (seit 2011): 48 Jugendliche
  • 1 SOS-Kindergarten (seit 2009): 145 Kinder
  • 1 SOS Hermann Gemeiner Schule (seit 2013): 242 Schüler und Schülerinnen
  • 1 medizinisches Zentrum (seit 2002)
  • 1 Sozialzentrum/Familienstärkungsprogramm (seit 2002): 333 Familien,3.182 Begünstigte

SOS-Kinderdorf begann 2002 seine Arbeit in Gulu. Das Familienstärkungsprogramm wurde ausgebaut, um so viele bedürftige Familien wie möglich zu erreichen. Hiermit wird das Ziel verfolgt, für Kinder finanzielle und emotionelle Stabilität innerhalb ihrer Familien zu sichern. Durch das Sozialzentrum in Gulu haben Kinder Zugang zu Bildung und Gesundheit. Eltern werden in der Entwicklung von Fähigkeiten zur Einkommensschaffung und in der Kindererziehung unterstützt. 

Im medizinischen Zentrum erhalten Kinder zum Beispiel Impfungen, aber auch andere gesundheitliche Versorgung, vor allem aber Unterstützung in der Vorbeugung von Krankheiten.
 

Alle Kinderdörfer in Uganda finden Sie in unserer Rubrik "Wo wir helfen"

Die Lage der Kinder in Uganda

2,4  Millionen Kinder haben keine Eltern

In Uganda sind infolge von AIDS, wachsender Verstädterung und der Auflösung der traditionellen Großfamilie die Kinder am stärksten betroffen. Der Zugang zur lebensnotwenigen Grundversorgung ist vor allem in den ländlichen Regionen des Landes stark eingeschränkt. Dürre und Hunger erschweren das Leben zusätzlich. Etwa 2,4 Millionen Kinder sind durch die Erkrankung der Eltern an AIDS und anderen Viruskrankheiten Waisen und schweben in Gefahr, ihre Kindheit zu verlieren.
Fast die Hälfte der Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt

Der Norden Ugandas ist außerdem geprägt vom Bürgerkrieg, bei dem Kinder als Schutzschilder, Lastenträger und Soldaten missbraucht wurden und ihre Eltern verloren haben. Viele Kinder müssen schon in jungen Jahren den Haushaltsvorstand übernehmen und für eine ganze Familie sorgen. Sie sind häufig dazu gezwungen, die Schule abzubrechen und zu arbeiten, um für das Überleben ihrer Familie zu kämpfen. Circa 25 Prozent der Kinder müssen Kinderarbeit verrichten.

Helfen Sie den Kindern Ugandas!

Mit Ihrer Hilfe kann der Unterhalt der SOS-Kinderdörfer in Uganda gesichert werden.
 
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