SOS-Kinderdörfer in Aserbaidschan

SOS-Kinderdorf ist seit dem Jahr 2000 in Aserbaidschan tĂ€tig, als das erste Kinderdorf in der Hauptstadt Baku eröffnet wurde. Zur Zeit unterstĂŒtzt die Organisation Kinder, junge Menschen und Familien an zwei Standorten in Aserbaidschan - 2006 wurde eine weitere SOS-Einrichtung in Ganja ca. 400 Kilometer westlich von Baku eröffnet, 2010 folgte Sumgait im Norden von Baku. Angesichts jĂŒngster Entwicklungen unterstĂŒtzen wir Kinder und Familien, die vom Konflikt in Berg-Karabach betroffen sind. Im Oktober 2020 fanden Familien und unbegleitete Kinder, die aus der Berg-Karabach Region verdrĂ€ngt wurden, Schutz und Obdach im SOS Kinderdorf Kotayk.

Kinder beim Spielen (Foto: K. Ilievska)

Die Republik Aserbaidschan erklĂ€rte 1992 ihre UnabhĂ€ngigkeit von der frĂŒheren Sowjetunion. Sie liegt in Westasien und grenzt im Norden an Russland und Georgien, im Osten an das Kaspische Meer, im SĂŒden an den Iran und im Westen an Armenien. Das Staatsgebiet umfasst die autonome Region Nagorny-Karabach und die autonome Republik Nachitschewan, die durch einen Streifen armenischen Landes von Aserbaidschan getrennt ist.

Aserbaidschan hat ca. 10 Millionen Einwohner, davon sind 2,6 Millionen Kinder unter 18 Jahren. Die drei grĂ¶ĂŸten ethnischen Gruppen sind Aserbaidschaner, Russen und Armenier. Die vorherrschende Religion in Aserbaidschan ist der Islam..

Das GefĂŒhl von Liebe (Foto: K. Ilievska)

Aserbaidschan hat die UN- Kinderrechtskonvention ratifiziert, und obwohl Maßnahmen zur Umsetzung ergriffen worden sind, werden die Rechte der Kinder immer noch missachtet. Nach Zahlen von UNESCO aus dem Jahr 2009 werden fĂŒnf Prozent der Kinder zwischen 5 und 14 Jahren zur Kinderarbeit gezwungen.

Kinder mit Behinderungen, schwerkranke Kinder, Heimkinder, Straßenkinder und Kinder mit HIV/AIDS werden am hĂ€ufigsten diskriminiert. Die meisten Kinder in staatlichen Heimen sind von Eltern dorthin gebracht worden, die es sich nicht leisten können, sie zuhause in der Familie aufzuziehen.


MĂ€dchen werden in fast allen Lebensbereichen diskriminiert, auch im Bildungssektor. In einigen Landesbereichen brechen MĂ€dchen bereits sehr frĂŒh die Schule ab. In sĂŒdlichen Regionen werden viele MĂ€dchen zwangsverheiratet, bevor sie das offizielle Heiratsalter erreichen.



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