SOS-Kinderdörfer in den USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine föderale Verfassungsrepublik in Nordamerika. Sie bestehen aus 50 Staaten und ihre Hauptstadt ist Washington D.C. Die Einwanderung in großem Umfang hat die soziale und wirtschaftliche Landschaft des Landes geprägt. Sie hat die Vereinigten Staaten in einen „Schmelztiegel“ verschiedener Kulturen und Bräuche verwandelt. Ethnisch gesehen sind sie heute eine der vielfältigsten Nationen der Welt.
Seit den 1950er Jahren unterstützt SOS-Kinderdorf in den USA Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Betreuung aufwachsen müssen, oder Gefahr laufen, diese zu verlieren.
Gefährdete Kinder
Kinderarmut
Kinderarmut ist in den USA nach wie vor ein großes Problem, von dem Kinder aus Communities of Color und aus ländlichen Gebieten unverhältnismäßig stark betroffen sind. Die Armutsquote bei den unter 18-Jährigen liegt bei 17% und ist damit die dritthöchste Quote aller OECD-Länder. Fast 13 Millionen Kinder in den USA sind verarmt, was sowohl kurz- als auch langfristige schädliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat. Es ist wahrscheinlicher, dass sie eine Ausbildung verpassen, ihr Zuhause verlieren und keine Stabilität haben, was wiederum schlimme Folgen für ihre psychische Gesundheit hat.
Bildung
Der Zugang zu hochwertiger Bildung ist zu einem der größten Probleme im US-Schulsystem geworden. Nur 60% der Schüler aus einkommensschwachen Haushalten besuchen Schulen, die einen vollständigen akademischen Lehrplan anbieten. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Schüler aus einkommensschwachen Haushalten die Schule abbrechen, siebenmal höher. Ohne eine angemessene Ausbildung haben es Kinder und Jugendliche schwer, dem Kreislauf der Armut zu entkommen.
Trennung
7,4 Millionen Familien leben in den Vereinigten Staaten unterhalb der Armutsgrenze. Finanzielle Unsicherheit ist zwar weit verbreitet, aber Frauen und People of Color sind stärker betroffen. 19,5% der in den USA lebenden Schwarzen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, verglichen mit 8,2% der weißen Menschen. Armut ist einer der Risikofaktoren für eine unnötige Trennung von Kindern und Familien. Je mehr Krisen Familien in prekären Situationen ausgesetzt sind, desto mehr wird ihre Widerstandskraft geschwächt.
Gemeinsam können wir etwas für die Kinder in den USA bewirken