SOS-Kinderdorf im Sudan

SOS-Kinderdorf sorgt dafür, dass Kinder die Betreuung, den Schutz und die Beziehungen haben, die sie für eine bestmögliche Entwicklung brauchen. (Foto: SOS-Kinderdorf im Sudan)

Der Sudan liegt im Nordosten Afrikas und hat eine geschätzte Bevölkerung von über 40 Millionen Menschen. Die bewaffneten Konflikte in der Geschichte des Sudan haben sich auf alle Bereiche des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebens ausgewirkt. Sie haben in den letzten fünfzig Jahren über 1,5 Millionen Menschen das Leben gekostet, und noch viel mehr wurden vertrieben oder mussten in die Nachbarländer fliehen. Zwar gab es einige positive Veränderungen, doch seit 2023, als der Konflikt eskalierte, hat sich die Lage drastisch verändert. Fast 14 Millionen Menschen mussten in andere Teile des Sudan und noch viel mehr in Nachbarländer fliehen.

Seit 1978 unterstützt SOS-Kinderdorf im Sudan Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Betreuung aufwachsen müssen, oder Gefahr laufen, diese zu verlieren.

Gefährdetet Kinder

Seit 2023 hat der Konflikt zu einer humanitären Krise geführt, die negative Auswirkungen auf Kinder hat. Viele Familien mussten aufgrund des Konflikts aus ihrer Heimat fliehen und wurden dadurch getrennt. Kinder ohne elterliche Fürsorge sind extrem gefährdet. Darüber hinaus ist die Infrastruktur, wie beispielsweise sanitäre Einrichtungen oder der Zugang zu Wasser, schlecht, was das Risiko der Übertragung von Krankheiten erhöht, die für Kinder besonders gefährlich sind. Konflikte, Unterentwicklung und ein begrenztes Bewusstsein für die Wichtigkeit von Bildung führen auch dazu, dass viele Kinder keine Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
7 Mio.
Kinder wurden aus ihrem Zuhause vertrieben.

Binnenvertriebene

Die Geschichte der bewaffneten Konflikte im Sudan hat das Leben vieler Menschen beeinträchtigt. Die Kämpfe haben Millionen das Leben gekostet und noch mehr wurden innerhalb des Landes vertrieben. Tatsächlich hat der Sudan eine der höchsten Raten an Binnenvertriebenen weltweit: Rund 14 Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen und leben oft unter extrem schlechten Bedingungen. Mehr als die Hälfte der Vertriebenen sind Kinder, das bedeutet, dass rund 7 Millionen Kinder ihre Heimat verlassen haben. Und eine große Anzahl von ihnen wurde von ihren Familien getrennt.

11%
Todesfälle bei Kindern aufgrund von Durchfall

Schlechte Infrastruktur

Infolge von Konflikten, Naturkatastrophen und Unterentwicklung ist die Infrastruktur des Sudan verbesserungsbedürftig. Nur ein Drittel der Haushalte im Land hat Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen. Die sanitären Bedingungen sind in Vertriebenenlagern besonders schlecht. Der Mangel an angemessener Infrastruktur setzt viele Menschen der Gefahr von Epidemien aus, wobei Kinder besonders gefährdet sind. Tatsächlich sind 11% der Todesfälle bei Kindern im Sudan auf Durchfallerkrankungen zurückzuführen.

19 Mio.
Kinder im Sudan gehen nicht zur Schule

Bildung

Der Sudan hat eine der höchsten Zahlen an Kindern ohne Schulbildung im Nahen Osten und in Nordafrika. Schätzungen zufolge gehen über 19 Millionen Kinder nicht zur Schule. Aufgrund des Konflikts wurden Schulen geschlossen, zerstört oder werden für andere Zwecke genutzt. Laut UNICEF haben Kinder seit Beginn des Krieges im Jahr 2023 500 Schultage verpasst. Ohne eine angemessene Bildung haben Kinder Schwierigkeiten, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Zusammen können wir etwas für die Kinder im Sudan verändern

135
Familien
können zusammenbleiben
80
Kinder
wachsen in unserer Obhut auf
60
Kinder und Jugendliche
werden auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet
SOS-Kinderdorf betreibt kinderfreundliche Einrichtungen im Sudan. Hier können Kinder in einer sicheren Umgebung lernen und spielen und werden dabei von ausgebildeten Betreuern unterstützt. (Foto: SOS-Kinderdorf im Sudan)

Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung

2015 verpflichteten sich 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, auf die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen hinzuarbeiten. Dieser 15-Jahres-Plan hat das Ziel, das Leben der Menschen zu verbessern, Armut zu beenden, Ungleichheit zu bekämpfen und unseren Planeten zu schützen.
ZIEL 1: Armut beenden
SOS-Kinderdorf unterstützt Familien und Gemeinden, damit die Familien zusammenbleiben und aus dem Kreislauf der Armut ausbrechen können.
ZIEL 4: Hochwertige Bildung für alle
Alle Kinder und Jugendlichen, die SOS-Kinderdorf unterstützt, haben Zugang zu Bildung - vom Kindergarten bis zur Berufsausbildung oder Universität.
ZIEL 8: Gleiche berufliche Chancen für alle
SOS-Kinderdorf hilft jungen Menschen, Fähigkeiten und Selbstvertrauen zu entwickeln, um gute Arbeit zu finden, und bildet Eltern aus, damit sie ein stabiles Einkommen haben können.
ZIEL 10: Ungleichheiten abbauen
SOS-Kinderdorf setzt sich für die Sicherheit der Kinder ein, indem wir friedliche und integrative Gemeinschaften fördern. Wir bieten Schulungen zu Kinderrechten und positiver Erziehung an.
ZIEL 16: Frieden und Inklusion fördern
Wir setzen uns für Gesetze und Regelungen ein, die soziale Inklusion und Schutz für Kinder und Jugendliche ohne elterliche Betreuung oder aus prekären Haushalten gewährleisten.

Schützen wir weiterhin Kinder und Jugendliche!

Viele Kinder konnten ein Zuhause in Sicherheit und Geborgenheit finden. Mit Ihrer Hilfe können wir weiterhin ihr Leben verbessern.
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