SALTO #1/2021

Der Corona-Knacks
Was die Jungen JETZT brauchen

Den Absprung wagen. Die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten. Einen SALTO machen – und dann wieder mit beiden Beinen sicher am Boden landen. Das haben wir uns vorgenommen, als wir SALTO, das Magazin von SOS-Kinderdorf, gegründet haben.
Auch das Mädchen auf dem Cover dieser Ausgabe - Marie-Christine - steht möglicherweise vor einem Absprung. Aber er ist nicht freiwillig, sondern erzwungen. Die Corona-Krise hat das Leben auf den Kopf gestellt, vor allem das der Jungen. Sie haben viele Monate in der Schule versäumt, sind mit einem extrem angespannten Arbeitsmarkt konfrontiert, haben mit psychischer Belastung zu kämpfen. Dazu kommt das Stigma als „Pandemietreiber“, das man ihnen in den Sozialen Medien verpasst hat.
SOS-Kinderdorf setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche nach der Pandemie wieder auf beiden Beinen landen können. Um herauszufinden, was es dazu braucht, haben wir in dieser Ausgabe von SALTO viele junge Autorinnen und Autoren eingebunden – etwa Journalismus-Studierende aus Wien, die einen runden Tisch mit Jugendlichen moderiert haben . Oder Maximilian Werner aus Vorarlberg, der insbesondere den Nutzerinnen und Nutzern von Twitter als publizistische Stimme der Jungen bekannt ist.
Aber Jungsein ist natürlich nicht erst seit Corona eine turbulente Lebensphase.
Die Autorin Stefanie Sargnagel (Jahrgang 1986) erzählt im Interview, warum sie ihre Jugend als so prägend empfand: "Weil da die großen Dinge verhandelt
werden. Alles ist in der Zeit urdramatisch und urpathetisch. Zu Recht."


Mehr als genug Gründe also, dieser besonderen Lebensphase eine SALTO-Ausgabe zu widmen. Viel Freude beim Lesen!

SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser (links) und Chefredakteurin Martina Stemmer (rechts) sowie Andrea Heigl (Chefin vom Dienst) und Markus Zahradnik (Art-Director).
Eine spannende Lektüre wünschen
Christian Moser (Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Österreich)
Martina Stemmer (Chefredakteurin SALTO)
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