21.08.26 |  Haus Sonnberg | Imst

Haus Sonnberg: Ein neues Zuhause mit Perspektiven für Kinder

SOS-Kinderdorf eröffnet in Imst eine neue sozialpädagogische Wohngruppe für Kinder im Alter von drei bis dreizehn Jahren. Ab 1. September finden hier neun Kinder ein sicheres Zuhause, verlässliche Beziehungen und Raum für ihre persönliche Entwicklung.

Gemeinsam mit Landesrätin Eva Pawlata stellte SOS-Kinderdorf das neue Haus Sonnberg bei einem Lokalaugenschein vor. Das neue Zuhause richtet sich an Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können.
 

Ein sicherer Ort zum Ankommen und Wachsen

Im Haus Sonnberg finden künftig neun Kinder Platz. Ein kompetentes Team begleitet sie rund um die Uhr und schafft einen verlässlichen Rahmen für Entwicklung, Bildung und soziale Teilhabe.

Die Betreuung orientiert sich an der Persönlichkeit, Lebenswelt und den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes. Beziehung, Beteiligung und individuelle Förderung stehen dabei im Mittelpunkt.
 


Unser Ziel ist es, Kindern einen sicheren Ort zu geben, an dem sie ankommen, Vertrauen aufbauen und ihre Stärken entdecken können. Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte mit – und verdient die Chance auf positive Zukunftsperspektiven.

Christian Murer, SOS-Kinderdorf-Leitung Imst

 

Freuen sich über die Eröffnung: Christian Murer (SOS), Landesrätin Eva Pawlata, Astrid Schranz (SOS)

 

Ein Haus, das auf Dauer angelegt ist

Das Haus Sonnberg wurde vom Landecker Architekturbüro von Harald Kröpfl geplant und in nachhaltiger Holz-, Beton- und Ziegelbauweise errichtet. Auf rund 400 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche entstanden helle, kindgerechte Räume, die Gemeinschaft ebenso ermöglichen wie Rückzug und Privatsphäre.

Auch die Lage bietet gute Voraussetzungen für den Alltag der Kinder: Schulen, Freizeitangebote und therapeutische Einrichtungen sind gut erreichbar. Gleichzeitig schafft die naturnahe Umgebung viele Möglichkeiten für Bewegung und gemeinsame Aktivitäten.
 

Individuelle Begleitung für jedes Kind

Die Aufnahme der Kinder erfolgt in enger Abstimmung mit der Kinder- und Jugendhilfe. Dabei wird besonders darauf geachtet, eine ausgewogene Gruppe zusammenzustellen und gute Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammenleben zu schaffen.

Die pädagogische Arbeit im Haus Sonnberg orientiert sich an hohen fachlichen Standards – von Kinder- und Gewaltschutz über Traumapädagogik und Krisenintervention bis hin zu Medienpädagogik und Inklusion.

Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die Beteiligung der Kinder an ihrem Alltag.
 


Kinder brauchen nicht nur Schutz, sondern auch Mitbestimmung. Deshalb schaffen wir Strukturen, in denen ihre Stimmen gehört werden und sie erfahren, dass ihre Anliegen ernst genommen werden.

Astrid Schranz, Pädagogische Leitung Imst

Gemeinsam Verantwortung für Kinder übernehmen

Das Haus Sonnberg ist auch ein Beispiel dafür, was durch das Zusammenspiel von öffentlicher Verantwortung und privatem Engagement möglich wird.

Das Land Tirol finanziert die laufende Betreuung der Kinder. Die Errichtung des Hauses wurde maßgeblich durch Spenden ermöglicht – darunter der wesentliche Beitrag einer Großspenderin, die anonym bleiben möchte.
 


Das Haus Sonnberg zeigt eindrucksvoll, was möglich wird, wenn Menschen Verantwortung für Kinder übernehmen. Die Finanzierung des Baus wäre sonst nicht möglich gewesen. Dafür sind wir all unseren Unterstützer*innen von Herzen dankbar.

Christian Murer

Auch Landesrätin Eva Pawlata unterstreicht die Bedeutung solcher Angebote: Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Familien leben können, brauchen sichere Orte, Stabilität und professionelle Begleitung. Das Haus Sonnberg schaffe dafür einen zeitgemäßen Rahmen.
 

 

Perspektiven für die Zukunft schaffen

Mit dem Haus Sonnberg erweitert SOS-Kinderdorf sein Betreuungsangebot in Tirol. Gemeinsam mit dem Land Tirol und engagierten Unterstützer*innen entsteht ein Ort, an dem Kinder Sicherheit erfahren, Vertrauen entwickeln und Schritt für Schritt ihren eigenen Weg gehen können.

Mit Ihrer Unterstützung können wir Kindern sichere Orte, verlässliche Beziehungen und neue Perspektiven ermöglichen.

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