Einblicke in die Arbeit von Simone als pädagogische Leiterin des Schüler*innenWohnen in Altmünster
Simone Beranek ist seit 2007 Teil von SOS-Kinderdorf und leitet aktuell das Schüler*innenWohnen. Mit langjähriger Erfahrung im pädagogischen Bereich gibt sie Einblicke in ihre Rolle als Führungskraft und beschreibt, wie sie gemeinsam mit ihrem Team eine tragfähige und verlässliche Begleitung für Kinder, Jugendliche, Familien und allen Beteiligten sicherstellt. Im nachfolgenden Interview spricht Simone über die Bedeutung von Klarheit und Transparenz, was Professionalität für sie ausmacht und welche Herausforderungen sie in ihrem Arbeitsalltag erlebt. Außerdem erzählt sie, was sie an ihrer Tätigkeit besonders schätzt, und gibt wertvolle Tipps für Berufseinsteiger*innen.
"Professionalität bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, fachlich kompetent zu handeln und Herausforderungen mit Fachwissen zu begegnen, und dabei die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen stets im Blick zu behalten."
Welchen beruflichen Werdegang hast du hinter dir?
Seit 2007 bin ich Teil von SOS-Kinderdorf und durfte seither viele unterschiedliche Bereiche kennenlernen. Meine pädagogische Laufbahn begann in Altmünster, wo ich auch heute noch tätig bin. Begonnen habe ich in der Lernhilfe und Lernförderung, später kamen Tätigkeiten in der Freizeit- und Erlebnispädagogik sowie in der Elternarbeit und Beteiligung hinzu. Diese vielfältigen Erfahrungen haben mich geprägt und mich bestens auf meine heutige Aufgabe als pädagogische Leiterin des Schüler*innenWohnen vorbereitet.
Was verstehst du unter guter Führungskultur?
Eine gute Führungskultur bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und für alle Beteiligten tragfähig und verlässlich da zu sein. Es ist wichtig, verbindlich zu handeln, Klarheit und Transparenz zu zeigen und damit Sicherheit zu geben. Nur so kann Vertrauen entstehen und gemeinsam eine stabile Basis geschaffen werden.
Was sind deine wichtigsten Aufgaben als Führungskraft bei SOS-Kinderdorf?
Ich möchte, dass alle Beteiligten – von Kindern und Jugendlichen bis zu Familien und meinem Team – diese Führungskultur spüren. Ich achte darauf, dass Klarheit und Verbindlichkeit im Alltag gelebt werden und alle Beteiligten sich aufeinander verlassen können.
Was bedeutet für dich Professionalität und wie zeigt sich diese im Arbeitsalltag?
Professionalität bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und Kompetenz sowie Erfahrung in die Arbeit einzubringen. Es geht darum, mit Fachwissen und Engagement die täglichen Herausforderungen zu bewältigen und dabei stets die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Blick zu behalten.
Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit bei SOS-Kinderdorf?
Am meisten schätze ich die Möglichkeit, die Wirkung der eigenen Arbeit direkt zu erleben, etwa wenn Kinder Freude empfinden oder Erfolge feiern, weil etwas gelungen ist. Besonders spannend finde ich aktuell das neue Konzept des Schüler*innenWohnens, dass wir gemeinsam weiterentwickeln. Es ist erfüllend, mitzuerleben, wie sich neue Ideen entfalten und positive Veränderungen bewirken. Als Führungskraft dieses Konzepts ist es mir ein besonderes Anliegen, das Team zu motivieren, innovative Ansätze zu fördern und gemeinsam eine unterstützende Umgebung für die Jugendlichen zu schaffen.
Was sind die Herausforderungen in deinem Job?
Die größte Herausforderung ist es, die unterschiedlichen Erwartungshaltungen zu erfüllen und dabei sowohl den Kindern, den Jugendlichen, den Familien, dem Team als auch mir selbst gerecht zu werden. Das verlangt ein hohes Maß an Reflexion, Balance und Durchhaltevermögen.
Hast du einen Tipp für neue Mitarbeiter*innen und Berufseinsteiger*innen, die sich für einen Job bei SOS-Kinderdorf interessieren?
Mein wichtigster Tipp: Informiert euch, lasst euch darauf ein und seid mit Herz dabei! Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist bereichernd, aber auch fordernd. Offenheit und Engagement sind die besten Begleiter, um gut anzukommen und sich weiterzuentwickeln.
Herzlichen Dank, liebe Simone, für die spannenden Einblicke in deine Arbeit und deine Erfahrungen im Schüler*innenWohnen bei SOS-Kinderdorf.