Klimastreik – 18.09.23

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Am 15. September waren wir beim Klimastreik in Innsbruck mit dabei und setzten lautstark ein Zeichen für eine lebenswerte Zukunft.

Klimaschutz ist Kinderschutz – er ist maßgebend für ein gesundes Aufwachsen und schützt das Leben von Kindern heute und morgen. Und genau dieser Stellenwert ist dem Klimaschutz weltweit, aber vor allem auch hier in Österreich rasch einzuräumen. Denn Kinder haben das Recht auf eine intakte Umwelt und eine lebenswerte Zukunftsperspektive.

Um dieses Anliegen auf die Straße zu tragen, war SOS-Kinderdorf am 15. September auch beim Klimastreik in Innsbruck vertreten. Gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmer*innen zogen wir mit Musik, Seifenblasen und Lastenrad von der Hauptuni zum Landhausplatz. An diesem wunderschönen Herbsttag setzten Klein und Groß gemeinsam ein Zeichen gegen den Klimawandel - bei bester Stimmung wurde geplaudert, geradelt und protestiert.
 

Mit viel Spaß am Klimastreik: SOS-Kinderdorf setzte ein Zeichen für ein besseren Klima für Kinder.


SOS-Kinderdorf fordert, das Recht auf eine intakte Umwelt als zusätzliches Kinderrecht in der Österreichischen Verfassung zu verankern. Das ist ein erster wichtiger Schritt, um klima- und umweltschädliche – und damit kinderrechtswidrige – Gesetze und Maßnahmen zu verhindern. "In Österreich werden immer wieder Gesetze beschlossen, die gegen die Kinderrechte verstoßen. Die Politik muss die Anliegen von Kindern und Jugendlichen endlich ernst nehmen – insbesondere wenn ihre Zukunft durch den Klimawandel bedroht ist", so Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf.
Wie Gesetze sollten auch Unternehmen danach beurteilt werden, welche Auswirkungen sie auf Kinder und Jugendliche haben. Klimaschädliche Investitionen müssen gestoppt werden und für zukunftsweisende Konzepte braucht es Anreize.

 

Sorge um den Planeten

Laut einer von SOS-Kinderdorf in Auftrag gegebenen Studie haben 85 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Angst um den Planeten. 88 Prozent finden, dass wir beim Klima- und Umweltschutz sofort handeln müssen, da es sonst zu spät ist. "Junge Menschen wollen mit ihren Sorgen um den Planeten ernst genommen werden. Es ist höchste Zeit, dass wir klima- und umweltpolitisch handeln. Kein Kind sollte länger als zehn Minuten zur nächsten Grünfläche brauchen, auf der es sich austoben kann. Es braucht dringend Maßnahmen für ein kinderfreundliches Österreich, in dem jedes Kind unabhängig von Elternhaus oder Herkunft in einem gesunden Umfeld aufwachsen kann", so Moser.

 

Weiterführende Information:

 

 

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