SOS-Kinderd├Ârfer in Burundi

Burundi ist ein Land, das durch einen langj├Ąhrigen bewaffneten Konflikt traumatisiert worden ist. W├Ąhrend des Krieges waren Zehntausende von Kindern einem extrem hohen Ausma├č an Gewalt ausgesetzt. SOS-Kinderdorf nahm seine T├Ątigkeiten in Burundi im Jahr 1976 mit dem Ziel auf, der gro├čen Zahl von Kindern und Jugendlichen in Not zu helfen. Derzeit konzentriert sich die Arbeit der Organisation besonders auf Kinder, die an HIV/AIDS erkrankt sind.

 Einige Fakten ├╝ber Burundi


Ein kleiner Junge hat Spa├č mit seiner Mutter (Foto: M. Peru)

Die Republik Burundi liegt inmitten der Region der Gro├čen Seen und grenzt an Ruanda, Tansania und die Demokratische Republik Kongo. Ein gro├čer Teil des Tanganjikasees im S├╝dwesten des Landes geh├Ârt zum Territorium Burundis. Die Hauptstadt des Landes ist Bujumbura. Die Gesamtbev├Âlkerung bel├Ąuft sich auf ca. 10,6 Millionen.

Burundis Hauptexportg├╝ter sind Tee und Kaffee. Sie erwirtschaften einen gro├čen Teil der Deviseneinnahmen des Landes.

Burundi wurde in den sp├Ąten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts von Deutschland besetzt. Gemeinsam mit Ruanda war es Teil des damaligen Deutsch-Ostafrika. Burundi wurde im Jahr 1961 unabh├Ąngig. Die schweren ethnischen Konflikte zwischen der Mehrheit der Hutu und der Minderheit der Tutsi dauern seither ununterbrochen an. Im Oktober 1993 wurde nach nur 100 Tagen im Amt das erste demokratisch gew├Ąhlte Staatsoberhaupt ermordet. Das Attentat l├Âste im ganzen Lande eine Welle der Gewalt aus und f├╝hrte zu einem 12 Jahre andauernden B├╝rgerkrieg.

W├Ąhrend dieser Zeit wurden fast 200 000 Menschen get├Âtet, und Hunderttausende flohen in die benachbarten Staaten. Nach langen und intensiven Friedensgespr├Ąchen wurde mit der politischen Unterst├╝tzung von S├╝dafrika von der neuen Regierung im Jahr 2001 ein Friedensabkommen unterzeichnet.

Die meisten Rebellengruppen im Land stimmten dem Abkommen zu. Die Regierung und die Vereinten Nationen begannen Tausende von Rebellen und fr├╝heren Soldaten zu entwaffnen und es wurde eine neue Armee gebildet. Obwohl nach wie vor viele Herausforderungen zu meistern sind, scheint zum ersten Mal nach vielen Jahren eine politische Stabilit├Ąt im Rahmen des M├Âglichen zu sein.


Familienst├Ąrkung (Foto: M. Peru)

In Burundi leben 610 000 Waisenkinder. Neben der gro├čen Zahl von Aids-Waisen werden auch viele Kinder aufgrund der wirtschaftlichen Notlage von ihren Eltern verlassen.



Werden Sie jetzt SOS-Pate!


Teaser-klein-2


Mit 1 Euro am Tag schenken Sie einem Kind in Not ein liebevolles Zuhause. Dar├╝ber hinaus erm├Âglichen Sie Ihrem Patenkind eine Schulausbildung und damit die Chance seinen Berufswunsch zu erf├╝llen. Werden Sie jetzt SOS-Pate!