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Inter­nationale Programme

SOS-Kinderdorf Österreich verstärkt
seine Auslandsarbeit und gibt ihr
mehr Gewicht und Bedeutung.

 

Was umfasst die Auslandsarbeit?

SOS-Kinderdorf ist weltweit in 137 Ländern tätig. Neben SOS-Kinderdörfern und SOS-Jugendwohneinrichtungen gibt es SOS-Berufsbildungszentren, SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, medizinische Zentren und Familienstärkungsprogramme, die vor allem der nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien zugutekommen und benachteiligte Familien vor dem Auseinanderbrechen bewahren.
 
In akuten Notsituationen wie Naturkatastrophen und Konflikten hilft SOS-Kinderdorf rasch und nachhaltig – z.B. beim Ausbruch von Ebola in Westafrika, der Taifunkatastrophe auf den Philippinen, den Erdbeben in Haiti und Nepal, dem Tsunami im Jahr 2004 uvm.

Öffentliche Förderung für Projekte

SOS-Kinderdorf Österreich unterstützt und fördert ausgewählte Projekte mit Hilfe von öffentlichen Fördergeldern in Projektländern.

Äthiopien, Uganda

Projekt ReBuild

Ein Projekt zur Unterstützung und Förderung der wirtschaftlichen Selbständigkeit von intern Vertriebenen (Äthiopien), kongolesischen Flüchtlingen (Uganda) und den aufnehmenden Gemeinden; gefördert von der Austrian Development Agency (ADA).

 

 

 

Sowohl in Äthiopien als auch in Uganda sind geflüchtete Menschen und intern Vertriebene mit massiven wirtschaftlichen und psychosozialen Problemen konfrontiert. Jugendliche finden kaum Arbeit und haben sehr eingeschränkten Zugang zu Bildung. Familien können nur schlecht oder gar nicht für ihre Kinder sorgen.

Wirtschaftlicher Druck, kulturelle Unterschiede und politische Instabilität führen dazu, dass die Menschen in steter Unsicherheit leben müssen.

Mit dem Projekt ReBuild stärken wir die Selbstständigkeit von intern Vertriebenen (Äthiopien) und kongolesischen Flüchtlingen (Uganda). Aber auch die ansässigen Gemeinden, die die geflüchteten Menschen aufnehmen, werden untersützt. 
 

  • Durch wirtschaftliche Ermächtigung: statt der Verteilung von Hilfsgütern wird ihnen ermöglicht, ihre Bedürfnisse selbstständig zu decken.
     
  • Durch psychosoziale Unterstützung können sie den Stress der Flucht und die Entwurzelung überwinden und ihre Stabilität wiedergewinnen.
     
  • Durch mehr Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit und Kinderschutz verbessert sich die Sicherheit und Stabilität der Frauen und ihrer Kinder.
     
  • Durch Unterstützung der Entwicklung von lokalen Organisationen der Zivilgesellschaft. Dies ist ein Schlüssel zu einer nachhaltigen Stärkung.

 

Weitere Informationen und Spendemöglichkeiten

 

Äthiopien, Uganda

Projekt GREEN+

Das Projekt "GREEN+" stärkt die soziale und ökonomische Einbindung vulnerabler Kinder und Jugendlicher sowie deren Familien – unter besonderer Berücksichtigung ökologisch nachhaltiger Wirtschaft; gefördert von der Austrian Development Agency (ADA).

 

 

 

Das SOS-Kinderdorf Projekt GREEN+ hat zum Ziel, in Äthiopien und Uganda die Lebensbedingungen für rund 2.800 Kinder und 400 Jugendliche sowie deren Familien zu verbessern. Erreicht werden soll das mit ökologisch nachhaltigen Investitionen - angefangen von Schulungen für nachhaltiges Wirtschaften bis hin zur Bereitstellung von Sanitäreinrichtungen, energiesparenden Geräten, Werkzeug und Saatgut. So erhalten Kinder aus hilfsbedürftigen Familien eine Chance auf eine positive Zukunft. 

 

  • 1350 hilfsbedürftige Familien werden dabei unterstützt, ihr Einkommen durch nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten zu bestreiten.
     
  • 300 besonders gefährdete, hilfsbedürftige Familien werden in sozialen Sicherungsprogrammen betreut und dabei unterstützt, ökologisch nachhaltig zu wirtschaften.
     
  • 400 Jugendliche erwerben marktrelevante Fähigkeiten, um bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu bekommen und es langfristig zu schaffen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften - insbesondere durch ökologisch nachhaltige Aktivitäten.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten

 

Peru

Projekt Prävention COVID-19

Prävention durch "Hygiene-Workshops", Bewusstseinsbildung über COVID-19, Einrichtung von Quarantäne-Häuser in den SOS-Kinderdörfern, Testungen sicherstellen, gefördert durch das Land Tirol.

 

 

 

Peru ist besonders schwer von der Corona-Pandiemie betroffen. Um den Kindern, Jugendlichen und Familien in den zwölf SOS-Kinderdörfern und allen Familienstärkungsprogrammen im ganzen Land bestmöglichen Schutz zu bieten, hat SOS-Kinderdorf im Vorjahr ein spezielles COVID19-Schutzprogramm initiiert.

Eigenen Hygiene-Workshops zeigen auf, wie man eine Übertragung von COVID verringern kann, klären auf und sollen das Bewusstsein für COVID schärfen. Zusätzlich werden in den SOS-Kinderdörfern Quarantäne-Stationen in leerstehenden Häusern oder Wohnungen geschaffen und auch die Testmöglichkeiten laufend ausgebaut.

Das Covid-Schutzprogramm kommt über 3.000 Kindern, Jugendlichen und besonders belasteten Familien zugute. SOS-Kinderdorf ist seit 1975 in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs in der Hauptstadt Lima wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut.

Uganda und Tansania

Projekt Policy Dialogue

Projekt Policy Dialogue zur Stärkung von Kapazitäten von ostafrikanischen NGOs im Politikdialog um in Folge die Bedürfnisse marginalisierter Bevölkerungsgruppen vertreten zu können. Dieses Projekt wird mit Fördergeldern der Austrian Development Agency (ADA) und in Kooperation mit Horizont 3000, dem Roten Kreuz, der Caritas und Care durchgeführt.

 

Ein Beispiel ist der Kampf gegen Kinderehen in Uganda! Ziel des Projektes war es von Beginn an, auf politischer Ebene anzusetzen und Veränderungen zu bewirken. Und das ist auch gelungen. 2019 wurde eine neue Verordnung verabschiedet, die Kinderehe unter Strafe stellt und die Behörden zur Umsetzung in die Pflicht nimmt. Dazu hat auch wesentlich beigetragen, dass SOS-Kinderdorf wichtige Lobby-Arbeit und Bewusstseinsbildung bei Politiker*innen betrieben hat.

Nun folgt der nächste wichtige Schritt: "Die Menschen müssen diese Verordnung auch alle kennen. Und das ist in den ländlichen Regionen oft schwierig. Neben Versammlungen und Einschaltungen im Radio, die auf die neue Verordnung und die Rechte der Mädchen aufmerksam machen, setzt man auf Trainings von Role-Models, also Vorbildern, die die Botschaften in die Communities tragen.

Bosnien und Herzegowina

Projekt YES!

Im Rahmen des Projekts YES! Youth Empowerment Services in Bosnia and Herzegovina werden marginalisierte Jugendliche und junge Erwachsene durch Beratung, Vernetzung und Vermittlung der nötigen Fähigkeiten, dabei unterstützt, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ein selbständiges Leben zu führen. Gefördert durch die Vorarlberger Landesregierung.

 

 

 

YES! steht für "Youth Empowerment Services" und Ziel ist die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Hauptzielgruppe sind junge Menschen im Alter von 15-29 Jahren, die bereits die alternative Betreuung verlassen haben oder verlassen wollen.

 

Warum YES!?

Die Folgen des Krieges (1992-1995) sind immer noch spürbar: Armut, Stärkung der Demokratie und soziale Integration stellen auch heute noch eine Herausforderung dar. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt mit 63% sehr hoch. Die Integration in den Arbeitsmarkt wird erschwert und soziale Ausgrenzung verstärkt. Betroffen sind davon junge Menschen und im Besonderen Mädchen und junge Frauen.

 

Wie wird geholfen?
 

Zugang zu Informations und Beratungsdiensten

Mindestens 100 Jugendliche bzw. junge Erwachsene haben Zugang zu Informations- und Beratungsdiensten zur beruflichen und sozialen Integration sowie zur Kernkompetenzentwicklung.

 

Verbesserung von Beschäftigungsfähigkeiten

Mindestens 100 Jugendliche bzw. junge Erwachsene erwerben Kenntnisse, um Beschäftigungsfähigkeiten zu verbessern, Zugang zur Beschäftigung zu erhalten und um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

 

Stärkung von Kenntnissen & Kapazitäten

Die Kenntnisse und Kapazitäten relevanter Akteure werden erhöht und gestärkt um koordiniert und effizient auf die Bedürfnisse Jugendlicher bzw. junger Erwachsener zu reagieren.

 

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten

Bosnien und Herzegowina

Projekt Familienstärkung in Srebrenica

Familienstärkungsprogramm in Srebrenica, Bosnien und Herzegowina, zur sozioökonomischen Stärkung und Inklusion von vulnerablen Familien. Gefördert von der Austrian Development Agency (ADA).

 

 

 

Ziel des Projektes "Familien bleiben zusammen" – "Gleiche Rechte und Chancen für alle!" ist es einen Beitrag zur Verhinderung der Trennung von Kindern aus gefährdeten Familien im Einklang mit den lokalen Entwicklungsstrategien der Gemeinden Srebrenica und Bratunac zu leisten, in dem zur Verbesserung des sozialen und wirtschaftlichen Wohlergehens von gefährdeten Kindern und ihren Familien beigetragen wird.

 

20 Minuten Autofahrt ans Ende der Welt

Merka und ihre Familie leben in einem kleinen Dorf in den Bergen rund um Srebrenica in Bosnien-Herzegowina. Es sind nur 20 Minuten Autofahrt vom Stadtzentrum zu dem kleinen Bauernhof, doch ohne öffentlichen Nahverkehr ist Srebrenica und alle öffentlichen Einrichtungen für Merka so gut wie unerreichbar. Dank SOS-Kinderdorf kommt die Hilfe nun direkt zu ihrer kleinen Familie.

 

Ein geplatzter Neuanfang

Nach Krieg, Vertreibung und Flucht kehrte Merka im Jahr 2008 in ihr Dorf zurück, zusammen mit ihrem Mann Esnaf und ihrem Sohn Rejan. Doch der erhoffte Neuanfang gestaltete sich schwierig. Die Arbeitslosigkeit war und ist enorm hoch. Esnaf schlägt sich mit Gelegenheitsjobs auf Baustellen durch, aber ein regelmäßiges Einkommen gibt es für die Familie nicht. "Uns fehlt immer etwas, wir haben oft nicht mal das Allernotwendigste zum Leben", erzählt Esnaf resigniert. "Das Familienleben hat oft darunter gelitten, wir haben uns oft gestritten."

 

Sohn Rejan vor seinem Zuhause. In der Früh fährt der Schulbus nach Srebrenica und am Abend wieder zurück. Viele Stunden verbrachte er dann alleine in den Straßen der Stadt.

 

Die Zuversicht kehrt zurück

Merka bleibt zu Hause und kümmert sich um den kleinen Bauernhof. Sie versorgt die einzige Kuh, die sie besitzen, und füttert die Hühner. Teilzeitstellen für Mütter sind sowieso aussichtslos. Mit einem Starterpaket von SOS-Kinderdorf wachsen nun Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch im Garten und decken den Bedarf der Familie. Das Gemüse wird fürsorglich eingelegt und gelagert.
 

Eine Geschäftsidee

Von den allergrößten Alltagssorgen befreit, konnte Merka wieder Perspektiven entwickeln und nach Jahren wieder nach vorne schauen. Auf ihrem Bauernhof legen die Hühner Bioeier. Was wäre, wenn sie die Produktion steigerte und die Eier im Dorf verkaufen würden? Vielleicht in naher Zukunft sogar bis nach Srebrenica? Merkas Idee wurde vom Team der SOS-Sozialhilfe unterstützt, gemeinsam mit ihr ein Geschäftsplan erstellt und die Voraussetzungen geschaffen.

 


Wir sehen es klar als unsere Rolle an, die Menschen zu motivieren und zu fördern. Wir schauen sehr genau, was die einzelne Familie braucht, um wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Wir suchen immer die passgenaue Lösung, für jede einzelne Familie!

Lejla Kusturica
Leiterin Familienstärkung in Srebrenica

 

 

Rejan liebt seine Eltern und den Bauernhof. Er merkt den positiven Wandel durch die Hilfe von SOS-Kinderdorf gut.

 

Stabilität für Rejan

Vor allem auch Sohn Rejan profitiert von der SOS-Hilfe. Da der Schulbus nur einmal am Tag ins Dorf zurückfährt, musste er viele Stunden nach der Schule alleine in der Stadt zubringen. 

Mittlerweile verbringt Rejan diese Stunden im SOS-Kinderdorf-Zentrum der SOS-Familienstärkung in Srebrenica. Dort finden unterschiedliche Workshops und Aktivitäten statt. Auf Anregung von SOS wurde auch ein Sprachtherapeut für Rejan vermittelt. Für Merka eine enorme Erleichterung: „Ich bin so beruhigt, dass er nicht mehr die Zeit alleine auf der Straße verbringen muss. Er ist an einem sicheren Ort und lernt auch noch etwas dazu.“

 

Unsere Familie ist wieder eine Familie

Und sie ergänzt: „Ich kannte SOS-Kinderdorf nicht und wusste nicht, was mich erwartet. Aber ich bin meiner Sozialhelferin unendlich dankbar. Durch die Familienstärkung haben wir die notwendige Unterstützung bekommen, die uns vorantreibt. Wir sind jetzt wieder zuversichtlich, wir blicken beruhigt in die Zukunft. Wir wissen, dass wir es schaffen werden, gemeinsam als Familie und mit Hilfe von SOS-Kinderdorf!“

Merka und Esnaf blicken wieder gestärkt und gemeinsam in die Zukunft und damit kann auch Rejan seine Kindheit unbeschwert genießen.

​Armenien

Projekt Familienstärkung

Familienstärkungsprogramm (Integrative Familienstärkung und Kinderförderung) in Armenien, Provinz Tavush - gefördert von der Austrian Development Agency (ADA).

 

 

 

Dieses Projekt begegnet den multiplen Risikofaktoren mit einem integrativen Ansatz der Familienstärkung und Kinderförderung, indem die seit 2006 von SOS-CV Armenien durchgeführten Familienstärkungsprogramme weiterentwickelt wurden und werden.

Der Fokus liegt auf Familien und Kindern, die bereits in extremer Armut leben bzw. armutsgefährdet sind, um Fremdunterbringung von Kindern zu vermeiden und die sozioökonomische Situation zu verbessern. Die sozialen, psychologischen, pädagogischen, gesundheitlichen und ökonomischen Bedürfnisse der Zielgruppe werden adressiert und im Einklang mit der staatlichen Entwicklungsstrategie Armeniens umgesetzt.

Die Lebensbedingungen von 200 armen bzw. armutsgefährdeten Familien werden durch ein Angebot an sozialer Assistenz, Weiter- und Berufsbildung sowie einkommensgenerierender Aktivitäten verbessert. 

Direkt werden ca. 450 Kinder (0-18), 200 Familien und 130 armutsgefährdete Frauen erreicht.

Georgien

Projekt Familienstärkung Zugdidi

Kapazitätsentwicklung zur Förderung von Geschlechtergleichstellung und Prävention des Auseinanderbrechens von Familien in Zugdidi im Bezirk Zugdidi, Georgien, gefördert von der Austrian Development Agency (ADA).

 

 

 

Konkret verfolgt das Projekt das Ziel, einen Beitrag zur Umsetzung des Georgischen Aktionsplans zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt 2010-2020 zu leisten, um Frauen und Kinder zu schützen und dem Auseinanderbrechen von Familien vorzubeugen. Im Bezirk Zugdigi sollen 200 sozial benachteiligte Familien, die u.a. von häuslicher Gewalt bedroht sind, gestärkt werden, um bis 2022 sozial und wirtschaftlich aktiv werden zu können.

 

Familienstärkung in Georgien

In vier SOS-Familienstärkungsprojekten unterstützt und begleitet SOS-Kinderdorf in armutsgefährdeten Familien und eröffnet ihnen neue Perspektiven. Eines dieser Projekte liegt in Zugdidi, einer Stadt, in der viele geflüchtete Familien aus Abchasien leben.

 

 

Unterstützung für Dea

Dea (Name geändert) stammt aus der Region Abchasien. Sie wurde, wie viele andere Familien, von dort vertrieben und lebt nun in Zugdidi in Georgien. Ihr Mann arbeitet in Russland und sie ist mit ihren zwei Kindern auf sich allein gestellt. Dea erzählt: "Ich kannte hier niemanden, ich war verlassen und alleine. Eine regelmäßige Arbeit war nicht möglich. Manchmal bat ich eine Nachbarin auf meine Kinder aufzupassen, aber sie wollte Geld dafür und das hatte ich selten! Ich war ständig unruhig, gestresst, in Sorge, ob die Kinder genug zu essen haben. Das war schrecklich!“

Bei einem ihrer Jobs erzählte ihr eine Arbeitskollegin von einem kostenlosen Nachmittagsbetreuung für Kinder. Und seit eineinhalb Jahren können Deas Kinder nach der Schule das SOS-Day-Care-Center besuchen.


Meine Kinder werden im Day-Care-Center von SOS-Kinderdorf versorgt, sie spielen, sie bekommen etwas zu essen – ihr Leben ist abwechslungsreich und bunt!

Dea

 

 

Frauen und Eltern bestärken, sich selbst zu helfen

"Psychologische Hilfe ist in diesem Umfeld sehr wichtig", erklärt die Leiterin der SOS-Familienstärkung in Zugdidi. "Wir müssen Frauen, die oft über Monate isoliert und alleine gelebt haben, wieder befähigen und motivieren, damit sie überhaupt die Kraft haben ihre Lage zu verändern. Erst dann können wir über wirtschaftliche Perspektiven nachdenken!


Wir erarbeiten wirtschaftliche Perspektiven, aber zu Beginn, müssen wir die Frauen befähigen und bestärken, wir müssen Selbstvertrauen aufbauen und ihnen den Glauben zurückgeben, dass sie etwas verändern können!

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Leiterin SOS-Familienstärkung

 

 

Auch unsere Familientherapie hat sich bewährt. Besonders beliebt sind die Selbsthilfegruppen. Dort wird über Erfahrungen gesprochen, über Herausforderungen und die Frauen und auch Männer geben sich gegenseitig Vorschläge diese zu meistern. So bildet sich ein soziales Netzwerk innerhalb der Nachbarschaft.  

 

Mit Bohnen oder Bienen in die Selbstständigkeit

Eine weitere wichtige Säule ist die wirtschaftliche Absicherung der Familien. SOS-Kinderdorf organisiert Kooperativen – fünf Familien schließen sich zusammen – und SOS-Kinderdorf stellt das notwendige Training und auch das Grundkapital zur Verfügung. Das ist zum Beispiel das Saatgut, um dann das Gemüse anzubauen und auf dem Markt zu verkaufen.

Fokusländer

SOS-Kinderdorf Österreich fokussiert seine Auslandsarbeit auf folgende Länder und kann diese dank der Unterstützung vieler privater Spenderinnen und Spender ausbauen.

Fokusland

Peru

SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahrzehnten in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs 1975 wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile finden in 12 SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, in 10 familienstärkenden Programmen werden Kinder aus besonders armutsgefährdeten Familien unterstützt und gefördert.

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Fokusland

Nepal

SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahrzehnten in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs 1975 wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile finden in 12 SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, in 10 familienstärkenden Programmen werden Kinder aus besonders armutsgefährdeten Familien unterstützt und gefördert.

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Fokusland

Uganda

SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahrzehnten in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs 1975 wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile finden in 12 SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, in 10 familienstärkenden Programmen werden Kinder aus besonders armutsgefährdeten Familien unterstützt und gefördert.

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Fokusland

Bosnien und Herzegowina

SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahrzehnten in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs 1975 wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile finden in 12 SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, in 10 familienstärkenden Programmen werden Kinder aus besonders armutsgefährdeten Familien unterstützt und gefördert.

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Fokusland

Thailand

SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahrzehnten in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs 1975 wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile finden in 12 SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, in 10 familienstärkenden Programmen werden Kinder aus besonders armutsgefährdeten Familien unterstützt und gefördert.

SOS-Kinderdorf ist seit den 1970er Jahren in Thailand tätig. Aktuell unterstützen wir die Bevölkerung auf vielfältige Weise: Wir geben Kindern, die die elterliche Fürsorge verloren haben, ein liebevolles Zuhause, wir betreiben Kindergärten, Jugendeinrichtungen und begleiten junge Menschen, bis sie ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Thailand hat in den letzten Jahrzehnten viele wirtschaftliche, soziale und politische Veränderungen durchgemacht, die das Leben der Bevölkerung weiterhin beeinflusst haben. In Thailand leben 17,9 Millionen Kinder unter 18 Jahren. Obwohl sich die Situation in den letzten Jahrzehnten allgemein verbessert hat, leben immer noch viele Kinder in Not. Dazu gehören Kinder in Armut oder ohne elterliche Fürsorge, Kinder mit Behinderungen und Straßenkinder. Unzureichender Zugang zu medizinischer Versorgung sowie Drogen, HIV/AIDS, Kinderarbeit und Prostitution sind nur einige der Kinderrechtsverletzungen in Thailand.

Kinder, die die elterliche Fürsorge verloren haben, können in unsere SOS-Kinderdörfer einziehen. Hier finden diese Kinder in einer der SOS-Familien ein liebevolles Zuhause. Mit zunehmendem Alter nehmen sie an unserem Jugendprogramm teil, in dem sie von Pflegefachkräften unterstützt werden, während sie sich weiterbilden, sich weiterbilden oder eine erste Anstellung finden. Dieses Programm startete 1981 und hat vielen jungen Männern und Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit geholfen.

SOS-Kinderdorf betreibt derzeit 5 SOS-Kinderdörfer für ca. 514 Kinder und Jugendliche. In unseren Kindergärten betreuen wir 320 Kinder und mit unseren Jugendeinrichtungen unterstützen wir ca. 150 Jugendliche. Zusätzlich zu diesen permanenten Programmen hat SOS-Kinderdorf als Reaktion auf den Tsunami 2004 auch Notfallprogramme eingerichtet. Wir unterstützten lokale Gemeinschaften durch den Wiederaufbau von Familienhäusern und einer Grundschule. Viele Familien hatten alles verloren, auch Werkzeuge, mit denen sie ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten. Wir stellten 70 Familien motorisierte Fischerboote sowie kleinere Angelartikel wie Netze zur Verfügung.

SOS-Kinderdorf finanziert eines der fünf SOS-Kinderdörfer in Thailand und zwar Phuket im Süden des Landes.

SOS-Kinderdorf Phuket

  • SOS-Kinderdorf mit 12 Familien und 105 Kindern
  • 2 Angebote für Jugendliche: 24 Jugendliche
  • 1 SOS-Kindergarten: 76 Kinder

 


Fokusland

Sri Lanka

SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahrzehnten in Peru tätig. Seit der Eröffnung des ersten SOS-Kinderdorfs 1975 wurden die Aktivitäten im Land kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile finden in 12 SOS-Kinderdörfern Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause, in 10 familienstärkenden Programmen werden Kinder aus besonders armutsgefährdeten Familien unterstützt und gefördert.

Familien kämpfen weiter um ihr Überleben

Die Armutsraten sind in Sri Lanka in den letzten Jahren deutlich gesunken. Während im Jahr 2006 noch ca. 15 der Menschen in Sri Lanka ein Leben in Armut fristeten, war diese Zahl bis 2010 auf 8,9 Prozent gesunken. Somit war die Zahl der Armen innerhalb von vier Jahren um fast die Hälfte gesenkt worden. Die verbesserten Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten haben in besonderem Maße zur der beispiellosen Senkung der Armutsrate geführt. Mit dem Senken der Armutsquote wird gleichzeitig die ungerechte Verteilung des Einkommens bekämpft. Nichtsdestotrotz leben viele Menschen in Sri Lanka nach wie vor unter extrem harten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und haben keinen Zugang zur Grundversorgung. Fast jeder vierte Bewohner Sri Lankas ist unterernährt. Die Bekämpfung der Armut mit all ihren Folgen, einschließlich der Kindersterblichkeit, der Mangelernährung und dem Mangel an Grundversorgung, bleibt nach wie vor eine der höchsten Prioritäten der Regierung Sri Lankas.
 

Kinder brauchen Schutz und Obhut

Schätzungsweise 340 000 Kinder wachsen in Sri Lanka ohne elterliche Fürsorge oder bei nur einem Elternteil auf. In vielen Fällen ist die Armut der Hauptgrund dafür, dass Kinder ohne elterliche Fürsorge zurückbleiben. Der Bürgerkrieg, der so viele Jahre in Sri Lanka wütete, hatte auch Auswirkungen auf den jüngsten Teil der Bevölkerung; viele kleine Jungen wurden in bestimmten Regionen des Landes für den Kampf rekrutiert. Ein weiteres Problem in Sri Lanka ist die große Zahl der kindergeführten Haushalte. Viele Mütter, die auf der Suche nach Arbeit in anderen Regionen des Landes ziehen, lassen ihre kleinen Kinder zurück, die schon in jungen Jahren den Haushalt führen müssen. Durch die Abwesenheit der Mutter sind diese Kinder sexuellem Missbrauch und Ausbeutung ausgesetzt.

SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder und Jugendliche in Sri Lanka durch Kindertagesstätten, Schulen, Berufsbildungszentren und medizinische Zentren. Um Kindern in Sri Lanka, die vom Verlust der elterlichen Fürsorge bedroht sind, ein Aufwachsen in ihrer eigenen Familie zu ermöglichen, bietet SOS-Kinderdorf auch Familienstärkungsprogramme an. Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie. Nach dem Tsunami 2004 startete SOS Kinderdorf sofort ein Nothilfeprogramm und leistete Wiederaufbauhilfe für Familienhäuser, soziale und Bildungseinrichtungen. Nach Ende des brutalen Bürgerkriegs rief die Organisation in den nördlichen Regionen des Landes ein SOS-Nothilfeprogramm ins Leben, um den Opfern der Gewalttaten zu helfen.


Grundsätze für unsere Arbeit

Für die internationale Zusammenarbeit gelten bei SOS-Kinderdorf Österreich die Grundsätze von gegenseitigem Respekt, Partizipation, geschlechter- und diversitätssensibler Herangehensweise und Begegnung auf gleicher Augenhöhe.

Wir betrachten unterschiedliche Länder, Kulturen und Rahmenbedingungen als Chance voneinander zu lernen und Synergien zu erzielen, um Kinder, die ohne elterliche Fürsorge sind oder Gefahr laufen, diese zu verlieren, bestmöglich unterstützen zu können. Wir möchten unsere Expertise und Erfahrung in der Betreuung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen weltweit zur Verfügung stellen und unser Wissen über die internationale Arbeit erweitern, um somit zur laufenden Verbesserung der Qualität von international durchgeführten Programmen beizutragen.

2020 wurden ca. 12 Mio Euro (9%) für die weltweite Arbeit von SOS-Kinderdorf aufgewendet, davon ca. die Hälfte aus ca. 16.000 Patenschaften, durch die SOS-Kinderdorf-Kinder und Familien in 106 Ländern unterstützt werden konnten.
 

Die von SOS-Kinderdorf Österreich umgesetzten Projekte werden aktuell gefördert von:

ADA (Austrian Development Agency - Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit)

Europäische Union

 

Land Vorarlberg

Land Tirol

Bundesministerium für Öffentlichen Dienst und Sport

Abgeschlossene Projekte

​Armenien, Weißrussland, Ukraine

Projekt EU4YOUTH

Ein Projekt zur Unterstützung, Weiterbildung und Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Arbeitsmarkt. Gefördert von der Austrian Development Agency (ADA) und der Europäischen Kommission.

 

 

 

Seit 2018 betreibt SOS-Kinderdorf im Rahmen eines Projekts der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der EU das Programm EU4Youth. In den drei Ländern Armenien, Ukraine und Weißrussland gibt es umfangreiche Weiterbildungsangebote für Jugendliche, mit dem Ziel, die Jugendlichen am Arbeitsmarkt zu integrieren oder sie bei der Gründung eines eigenen Start-ups zu unterstützen.

 

Die Chancen für junge Menschen am Arbeitsmarkt sind in allen drei Ländern sehr schwierig. Die wirtschaftliche Situation ist angespannt. In der Ostukraine herrscht seit dem Krieg 2014 ein Konflikt, der regelmäßig wieder aufflammt und viele Binnenvertriebene zur Folge hat. In Armenien eskalierte 2020 die angespannte Situation mit Aserbaidschan in der Region Berg-Karabach. In Weißrussland beherrschen politische Unruhen das Leben. "Diese großen Herausforderungen verschärfen zusätzlich zu den vielen Corona-Belastungen die Situation", erklärt Barbara Winter-Gipfl, Projektleiterin von EU4Youth bei SOS-Kinderdorf.

 

Vom Training bis zum eigenen Start-up

Seit Projektbeginn wurden insgesamt mehr als 900 junge Menschen unterstützt. "Für uns ist wichtig, dass in der Arbeit mit Jugendlichen berücksichtig wird, dass es nicht eine Lösung und einen Lebensweg gibt, der für alle passt", erklärt Winter-Gipfl. "In den Programmen wird daher viel Wert darauf gelegt, mit den Jugendlichen gemeinsam herauszufinden, wo ihre Stärken sind, welche Unterstützung sie brauchen und wofür sie sich begeistern." Je nach dem werden dann unterschiedliche Trainings und Weiterbildungsangebote zur Verfügung gestellt.

Oft geht es auch darum, Business-Ideen gemeinsam zum eigenen Unternehmen umzusetzen. "Wenn am Arbeitsmarkt grundsätzlich wenige Stellen vorhanden sind, hilft auch die beste Ausbildung bei der Jobsuche nicht weiter", so Winter-Gipfl. "Die jungen Menschen sind aber meist voller Tatendrang und haben kreative Ideen, diese mit einem eigenen Unternehmen umzusehen, unterstützen wir."

 

Bildungsprogramme in der Pandemie besonders wichtig

Jugendliche sind von den Auswirkungen und Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen. "Die Situation am Arbeitsmarkt ist noch einmal schwieriger geworden und auch Schule und Bildungsprogramme wurden durch die Lockdowns und Distance Learning viel schwerer zugänglich", erklärt Winter-Gipfl.

"Es hat sich gezeigt, dass die Jugendlichen, die bereits vor der Pandemie in den Bildungsprogrammen von SOS-Kinderdorf angedockt haben, davon in den Lockdowns profitiert haben", so Winter-Gipfl. Die Ansprechpartner und Trainer halfen ihnen dabei, an ihren Ausbildungen dran zu bleiben, auch technische Infrastruktur konnte zur Verfügung gestellt werden.

 

Sambia

Projekt Inklusion

Projekt zur Inklusion von Kindern mit Behinderung in Sambia - gefördert von der Austrian Development Agency (ADA) und der Europäischen Kommission.

 

 

 

"Let the children develop"

So lässt sich das Projekt "Ana-Atukuke" von SOS-Kinderdorf in Sambia übersetzen. Es fördert und schützt die Rechte von Kindern mit Behinderungen zum Beispiel auf integrative Bildung, und Gesundheit, kurz auf soziale Gerechtigkeit. Covid-19 setzt die Kinder und ihre Familien vor große Herausforderungen.
 

Das Projekt Ana Atukuke fördert in Sambia seit 2018 über 1.500 Kinder mit Behinderungen und sorgt bei Familien und Behörden dafür, dass die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder umgesetzt werden können.

Eltern werden über die besonderen Rechte aufgeklärt und erfahren, welche staatliche Förderungen sie beantragen können. Bei Gemeinden und Behörden schaffen wir Bewusstsein für die Rechte der Kinder und auf nationaler Ebene wird auf die effektive Umsetzung und die Einhaltung der Richtlinien der Gesetzte für Menschen mit Behinderung gepocht.

Covid-19 für Kinder mit Behinderung besonderes herausfordernd

Derzeit profitierten über 1.500 Kinder und deren Familien in der Region Chipata und Chadiza von Ana Atukuke. Zwei Rechtsberater*innen und 45 freiwillige Helfer *innen sind im Einsatz.

Doch Covid-19 fordert auch hier besondere Maßnahmen und gerade Kinder mit Behinderung sind oft besonders gefährdet. Sie benötigen Menschen, die sie unterstützen und zur Seite stehen und die Social Distancing vielfach unmöglich machen.

SOS-Kinderdorf und den beteiligten Partnern ist es gelungen, erfolgreich Covid-19-Präventionsmaßnahmen zu integrieren. Das umfasst Sensibilisierungsprogramme im Community-Radios sowie der Verteilung von Hygieneartikeln wie Gesichtsmasken, Händedesinfektionsmitteln und Seife. 

Die Auswirkung von Covid-19 auf das Projekt

Covid-19 hat auch einen großen Einfluss auf die Mitarbeiter*innen des Projekts. Erfahren Sie in diesem Film, wie erfolgreich die Covid-Maßnahmen in Sambia intergriert werden konnten.

Georgien

Projekt Familienstärkung Ingiri

Projekt zur Förderung eines gesunden Lebensstils von sozial benachteiligten und binnenvertriebenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Ingiri, Georgien, mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Öffentlichen Dienst und Sport.

 

 

 

Das SOS-Kinderdorf Projekt GREEN+ hat zum Ziel, in Äthiopien und Uganda die Lebensbedingungen für rund 2.800 Kinder und 400 Jugendliche sowie deren Familien zu verbessern. Erreicht werden soll das mit ökologisch nachhaltigen Investitionen - angefangen von Schulungen für nachhaltiges Wirtschaften bis hin zur Bereitstellung von Sanitäreinrichtungen, energiesparenden Geräten, Werkzeug und Saatgut. So erhalten Kinder aus hilfsbedürftigen Familien eine Chance auf eine positive Zukunft. 

 

  • 1350 hilfsbedürftige Familien werden dabei unterstützt, ihr Einkommen durch nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten zu bestreiten.
     
  • 300 besonders gefährdete, hilfsbedürftige Familien werden in sozialen Sicherungsprogrammen betreut und dabei unterstützt, ökologisch nachhaltig zu wirtschaften.
     
  • 400 Jugendliche erwerben marktrelevante Fähigkeiten, um bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu bekommen und es langfristig zu schaffen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften - insbesondere durch ökologisch nachhaltige Aktivitäten.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten

 

Bosnien und Herzegowina

Projekt YES!

Im Rahmen des Projekts YES! Youth Empowerment Services in Bosnia and Herzegovina werden marginalisierte Jugendliche und junge Erwachsene durch Beratung, Vernetzung und Vermittlung der nötigen Fähigkeiten, dabei unterstützt, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ein selbständiges Leben zu führen. Gefördert durch die Vorarlberger Landesregierung.

 

 

 

YES! steht für "Youth Empowerment Services" und Ziel ist die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Hauptzielgruppe sind junge Menschen im Alter von 15-29 Jahren, die bereits die alternative Betreuung verlassen haben oder verlassen wollen.

 

Warum YES!?

Die Folgen des Krieges (1992-1995) sind immer noch spürbar: Armut, Stärkung der Demokratie und soziale Integration stellen auch heute noch eine Herausforderung dar. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt mit 63% sehr hoch. Die Integration in den Arbeitsmarkt wird erschwert und soziale Ausgrenzung verstärkt. Betroffen sind davon junge Menschen und im Besonderen Mädchen und junge Frauen.

 

Wie wird geholfen?
 

Zugang zu Informations und Beratungsdiensten

Mindestens 100 Jugendliche bzw. junge Erwachsene haben Zugang zu Informations- und Beratungsdiensten zur beruflichen und sozialen Integration sowie zur Kernkompetenzentwicklung.

 

Verbesserung von Beschäftigungsfähigkeiten

Mindestens 100 Jugendliche bzw. junge Erwachsene erwerben Kenntnisse, um Beschäftigungsfähigkeiten zu verbessern, Zugang zur Beschäftigung zu erhalten und um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

 

Stärkung von Kenntnissen & Kapazitäten

Die Kenntnisse und Kapazitäten relevanter Akteure werden erhöht und gestärkt um koordiniert und effizient auf die Bedürfnisse Jugendlicher bzw. junger Erwachsener zu reagieren.

 

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten