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Nothilfe in
Corona-Krise

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Corona Virus: Wir helfen und brauchen Hilfe!

Das sozialpädagogische Team von SOS-Kinderdorf ist in Familien und Wohngruppen rund um die Uhr verstärkt im Einsatz; die mobile Betreuung ist auf digitale Kanäle oder Telfon umgestellt. SOS-Kinderdorf hat ein Nothilfeprogramm für Eltern in Krisen in Italien gestartet. In Afrika leiden viele Kinder durch die Schulschließungen und die fehlenden Mahlzeiten an Hunger.

Zeichnung aus einem SOS-Kinderdorf. (Foto: SOS-Archiv)

Die Maßnahmen im Überblick

 Österreich

Zusätzliche Betreuung, Ausbau digitaler Beratungsangebote

Die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind im Moment besonders gefordert. Damit Kinder und Jugendliche sich in dieser einzigartigen Krisensituation dennoch sicher und geborgen fühlen, ist das pädagogische Team von SOS-Kinderdorf rund um die Uhr verstärkt im Einsatz. Die PädagogInnen ermöglichen für die Kinder den Unterricht zu Hause (meist Gruppen um 8 Kinder). Zusätzlich organisieren sie ein umfangreiches Freizeitprogramm auf den SOS-Kinderdorf in den Wohnungen und Freiflächen von SOS-Kinderdorf.

Wegen er Ansteckungsgefahr können derzeit Elternbesuche nicht wie sonst stattfinden, sondern müssen durch Videoanrufe und Telefonate ersetzt werden. Die Kinder, die bereits bisher viele schwierige Situationen erleben mussten und besonderen Belastungen ausgesetzt sind, brauchen in dieser Situation besonders viel Zuwendung.

Der zusätzliche Betreuungsbedarf bedeutet euch zusätzliche finanzielle Belastungen für SOS-Kinderdorf.

SOS-Kinderdorf hat auch die Arbeit in der mobilen Betreuung, bei der Familien in Krisensituationen in ihrem Zuhause betreut werden, angepasst. Die die Beratungen der Eltern, die im Moment durch die zusätzlichen Belastungen besonders wichtig ist, werden soweit möglich auf Telefonate und digitale Medien verlagert.

 Italien

Nothilfe: Psychologische Betreuung und Beratung für Eltern

Um Menschen und vor allem Eltern psychologisch zu betreuen, startete SOS-Kinderdorf in Italien ein Hilfsprogramm. Über eine Online-Plattform und Beratungschats stehen Psychologen und Psychotherapeuten zur Verfügung. Sie bieten Beratung und konkrete Hilfestellungen, um Stress und Ängste abzubauen, Panikattacken vorzubeugen und Depressionen zu bekämpfen. Dafür werden dringend Spenden benötigt.

Auch für den Kauf der sehr teuer gewordenen Hygieneprodukte, wie Handschuhe und Desinfektionsmittel sowie technische Ausstattung und Laptops für den Heimunterricht der Kinder werden Spenden dringend gebraucht.

 Afrika

Ernährung und Bildungswege zahlreicher Schüler in Gefahr

Nach den Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie in Afrika hungern Kinder. Der Grund: Für die allermeisten Schüler aus armen Familien ist die Schulspeisung die einzige Mahlzeit des Tages. Mit verheerenden Folgen für Kinder und Jugendliche in vielen afrikanischen Ländern. Die Schulschließungen haben auch langfristig gravierende Auswirkungen: Gerade ärmere Familien werden die wirtschaftlichen Folgen von Corona nicht auffangen können. Viele dieser Kinder werden ihren Bildungsweg für immer abbrechen müssen. Zwar ist der Schulbesuch in vielen afrikanischen Ländern kostenlos, aber zahlreiche Eltern könnten sich Schulmaterialien und -Uniformen jetzt schon kaum leisten.

Unterricht von zu Hause ist für Kinder aus armen Familien kaum möglich. Es fehlt an Ausrüstung und Unterstützungsmöglichkeiten, oft nicht einmal einen ruhigen Platz zum Lernen.

"Wir sind in großer Sorge, dass in Folge des Virus die Biographien zahlreicher junger Menschen eine dramatische Wende ins Negative nehmen", sagt Kulati, der Leiter von SOS-Kinderdorf Südafrika. Ein Großteil der armen Familien wird nun über lange Zeit auf Hilfe angewiesen sein. Die SOS-Kinderdorf unterstützt Kinder und Familien in Afrika seit Jahrzehnten und ist in der Corona-Krise verstärkt für sie da.

Bitte helfen Sie!

Wir bitten um Spenden für die Nothilfe in der Corona-Krise. Ihre Spende wird für für Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise verwendet.

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Corona-Krise

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