SOS-Kinderdorf Santa Ana

Zahlreichen Familien in El Salvador fehlt es an der notwendigen Unterst├╝tzung, um die Not ihrer Kinder zu lindern und daf├╝r zu sorgen, dass sie als Erwachsene den Armutszyklus durchbrechen k├Ânnen. Die Sicherheit, Gesundheit und Bildung der Kinder m├╝ssen gesichert werden, damit langfristige Verbesserungen und ein dauerhafter gesellschaftlicher Frieden erreicht werden k├Ânnen.

Das El Salvador der Nachkriegszeit auf dem Weg in eine friedliche Gesellschaft


Im Kinderdorf bauen Kinder oft enge Beziehung zueinander auf. (Foto: SOS-Archiv)

Santa Ana ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departements im Westen von El Salvador, hat mehr als 250 000 Einwohner und ist somit die zweitgr├Â├čte Stadt des Landes. Das Departement war einst von den Maya bewohnt, wie zahlreiche arch├Ąologische Fundorte belegen. Heute basiert die Wirtschaft von Santa Ana haupts├Ąchlich auf dem Handel, dem Dienstleistungssektor und der Landwirtschaft, unter anderem dem Anbau von Kaffee.

Die neue Schnellstra├če Longitudinal del Norte, die durch das Departement Santa Ana bis nach Guatemala f├╝hrt, hat die Zunahme des Drogenhandels, vor allem der Aktivit├Ąten des mexikanisch- kolumbianischen Texis-Kartells, beg├╝nstigt. Das organisierte Verbrechen hat zu einem Anstieg von Gewalt und Unsicherheit in der ohnehin notleidenden Bev├Âlkerung gef├╝hrt.

Kinder brauchen Bildung und Unterst├╝tzung f├╝r eine erfolgreiche Zukunft

Aufgrund der schwierigen sozio├Âkonomischen Situation ihrer Familien m├╝ssen viele Kinder Geld verdienen, manche unter extrem gef├Ąhrlichen Bedingungen. Sie arbeiten in der Landwirtschaft, als Hausangestellte, als Schuhputzer oder verkaufen Kleinwaren auf der Stra├če. Zahlreiche Kinder suchen auf den gro├čen M├╝llhalden am Stadtrand von Santa Ana nach wiederverwertbaren Materialen, die sie verkaufen k├Ânnen. Sie formieren sich meist in Gruppen; die ├älteren durchw├╝hlen die Abf├Ąlle, die von der M├╝llabfuhr gebracht werden, die j├╝ngeren bewachen die Beute des Tages. Dann teilen sie das Geld, das sie durch den Verkauf der gesammelten Produkte aufbringen k├Ânnen, und bringen es nach Hause zu ihren Familien.

H├Ąufig stammen diese Kinder aus zerr├╝tteten Familien, in denen die Eltern selbst keine Arbeit haben oder alkohol- und drogenabh├Ąngig sind. In einigen F├Ąllen nehmen bereits die Kinder Drogen. Die Kinderarbeit liegt unter anderem darin begr├╝ndet, dass f├╝r viele Familien, die sich selbst nicht ausreichend versorgen k├Ânnen, Nahrung und Kleidung wichtiger sind als eine langfristige gute Ausbildung ihrer Kinder. SOS-Kinderdorf k├╝mmert sich um Kinder, deren Eltern nicht f├╝r sie sorgen k├Ânnen, und begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in die Selbst├Ąndigkeit.

Unsere Arbeit in Santa Ana


Jungen und M├Ądchen in Santa Ana k├Ânnen gl├╝cklich in einer sicheren Umgebung spielen. (Foto: SOS-Archiv)

Das SOS-Kinderdorf Santa Ana wurde im Jahr 1985 er├Âffnet. Heute finden bis zu 144 Kinder, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen k├Ânnen, in 15 SOS-Familien ein liebevolles Zuhause. Hier werden sie gemeinsam mit ihren Geschwistern von SOS-M├╝ttern f├╝rsorglich betreut.

Junge Menschen, die ihren SOS-Familien entwachsen und eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren m├Âchten, k├Ânnen in die betreuten Wohngemeinschaften des SOS-Jugendprogramms ziehen. Mit der Unterst├╝tzung qualifizierter Fachkr├Ąfte k├Ânnen sie ihre Zukunft planen, Verantwortung zu ├╝bernehmen lernen und sich auf ein Leben in Selbst├Ąndigkeit vorbereiten.
In Santa Ana gibt es auch ein SOS-Berufsbildungszentrum, in dem angehende SOS-M├╝tter und MitarbeiterInnen umfassend ausgebildet und auf ihre wichtige Rolle im Kinderdorf vorbereitet werden.

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