SOS-Kinderdorf Santiago-Madreselvas

SOS-Kinderdorf unterst├╝tzt Kinder, Jugendliche und Familien, damit sie sich entfalten k├Ânnen (Foto: SOS-Kinderdorf in Chile).

Santiago ist die Hauptstadt und gr├Â├čte Stadt Chiles. Sie ist das Zentrum der am dichtesten besiedelten Region, der Metropolregion Santiago. Derzeit leben in Santiago mehr als 6,8 Millionen Menschen, das sind 35 % der Gesamtbev├Âlkerung des Landes. Obwohl sich Santiago in den letzten Jahrzehnten stark modernisiert hat und ein enormes sozio├Âkonomisches Wachstum zu verzeichnen ist, sind Armut und Einkommensungleichheit nach wie vor sehr hoch.

Seit 1967 unterst├╝tzt SOS-Kinderdorf in Santiago-Madreselvas Kinder, Jugendliche und Familien und setzt sich f├╝r ihre Rechte ein.

23%
der Kinder gehen nicht zur Grundschule

Kinder sollten l├Ąnger in der Schule bleiben

Etwa 23 % der kleinen Kinder, die eigentlich zur Schule gehen sollten, gehen nicht. Viele dieser Kinder, die nicht eingeschult werden, kommen aus armen Haushalten und Stadtvierteln. Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren sind oft gezwungen, die Schule abzubrechen, um zum Familieneinkommen beizutragen. Mehrere Erhebungen haben gezeigt, dass ein enger Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Lohnungleichheit besteht. Ohne eine Grundausbildung sind die Besch├Ąftigungs-m├Âglichkeiten gering.

9%
der Bev├Âlkerung in Santiago leben in Armut

In Armut lebende Familien

W├Ąhrend in Santiago 9 % der Bev├Âlkerung in Armut leben, ist der Wohlstand in ganz Chile ungleich verteilt. Die Ma├čnahmen zur Beseitigung der Armut waren in der Region meist erfolgreich. Die Ma├čnahmen zur Bek├Ąmpfung der Einkommens-ungleichheit wurden jedoch vernachl├Ąssigt. Eine k├╝rzlich durchgef├╝hrte Studie hat ergeben, dass das Einkommen der Reichsten in Chile 13,6 Mal h├Âher ist als das der ├ärmsten. Einige chilenische Arbeitnehmer*innen in den Ballungsgebieten verdienen 550 Dollar oder weniger im Monat. Die Inflation und die steigenden Kosten des teilweise privatisierten Bildungssystems haben den Zugang zu den Grundbed├╝rfnissen erschwert.

Ihre Unterst├╝tzung macht einen Unterschied f├╝r die Kinder in Santiago-Madreselvas

SOS-Kinderdorf arbeitet mit lokalen Partner*innen und Gemeinden zusammen, um ein breites Spektrum an Unterst├╝tzung anzubieten, das den ├Ârtlichen Gegebenheiten angepasst ist. Wir arbeiten immer im besten Interesse der Kinder, Jugendlichen und Familien.
60
Kinder und Jugendliche
wachsen in unserer Obhut auf
Der Alltag besteht aus Haareb├╝rsten und Lernen - alles zur gleichen Zeit! (Foto: SOS-Kinderdorf in Chile).

Was Ihre Unterst├╝tzung in Santiago-Madreselvas bewirkt

Kinder, die nicht bei ihren Familien leben k├Ânnen, werden betreut
Manche Kinder k├Ânnen auch mit zus├Ątzlicher Unterst├╝tzung nicht bei ihrer Familie bleiben. Wenn dies der Fall ist, finden sie bei SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. In Chile werden die Kinder je nach Alter und Geschlecht betreut. Im SOS-Kinderdorf Santiago-Madreselvas gibt es einige H├Ąuser, in denen Jungen und M├Ądchen bis zum Alter von 18 Jahren gemeinsam leben k├Ânnen, und es gibt auch einige H├Ąuser in der Gemeinde, in denen nur Jungen im Alter von 12-18 Jahren leben. Die Jungen, die in verschiedenen Vierteln der Stadt leben, werden gut unterst├╝tzt und besuchen eine Schule oder eine weiterf├╝hrende Ausbildung. Wo immer m├Âglich, arbeiten wir eng mit der Herkunftsfamilie zusammen. Wenn die Kinder wieder bei ihren Familien leben k├Ânnen, helfen wir ihnen, sich an diese Ver├Ąnderung anzupassen.