SOS-Kinderdorf Curicó

Chile erholt sich langsam vom verheerenden Erdbeben des Jahres 2010. In der Region Maule, in der die meisten H√§user traditionell aus Lehmziegeln gebaut waren, haben Hunderte Familien ihre Bleibe verloren. Viele Menschen sind noch weit davon entfernt, wieder ein normales Leben f√ľhren zu k√∂nnen.

Die Region Maule wurde durch das Erdbeben von 2010 am härtesten getroffen


Notunterkunft nach dem Erdbeben (Foto: SOS-Archiv)

Die Kleinstadt liegt etwa 200 km s√ľdlich von Santiago in der Region Maule und hat etwa 130 000 Einwohner. Die Wirtschaft basiert haupts√§chlich auf dem Agrarsektor.


Im Jahr 2010 wurde Chile von einem schweren Erdbeben der St√§rke 8,8 auf der Richterskala ersch√ľttert. Die Region Maule war am schwersten von dem Beben und dem darauffolgenden Tsunami betroffen. Sch√§tzungsweise neun Prozent der Chilenen verloren ihre Bleibe. In Maule gab es Hunderte Todesopfer zu beklagen. 60 Prozent der H√§user und 90 Prozent des historischen Stadtzentrums wurden zerst√∂rt. Viele Familienh√§user waren aus Lehmziegeln gebaut und hielten dem Beben nicht stand. Ganze Familien kamen in den einst√ľrzenden Tr√ľmmern ums Leben.

Die K√ľsten der Region wurden naturgem√§√ü am st√§rksten vom Tsunami getroffen, die drei Flutwellen waren jeweils √ľber acht Meter hoch. SOS-Kinderdorf versorgte im Rahmen der Nothilfe Hunderte von Familien mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln und bot dar√ľber hinaus psychologischen Beistand. Diese Nothilfeprogramme wurden nach und nach in eigenst√§ndige Entwicklungsprogramme umgewandelt, die von der Gemeinde selbst verwaltet werden.

Wiederaufbau heißt nicht nur bessere Infrastruktur

Das Erdbeben hatte schwere, weitreichende Folgen f√ľr die Infrastruktur der Region. Die Zerst√∂rung zahlreicher Gesch√§fte und Unternehmen f√ľhrte zur Entlassung vieler Arbeiter, von denen einige nicht einmal mehr ein Zuhause hatten, in das sie zur√ľckkehren konnten.
Hunderte von Kleinbauern und Unternehmern hatten durch das Erdbeben von 2010 alles verloren.

SOS-Kinderdorf unterst√ľtzt Familien beim Wiederaufbau ihrer H√§user, damit sie ihre Heimat nicht verlassen m√ľssen und ihre Kinder in einem stabilen famili√§ren Umfeld aufwachsen k√∂nnen. Kinder in der Region Maule, die ihre Eltern verloren haben, k√∂nnen im SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause finden und dort eine sichere und gl√ľckliche Kindheit verbringen.

Unsere Arbeit in Curicó

Zwei Mädchen aus dem SOS-Kinderdorf genießen zusammen ihre Ferien. (Foto: SOS-Archiv)
SOS-Kinderdorf begann seine Tätigkeit in Curicó im Jahr 1996. Das Kinderdorf liegt im Stadtrand von Curicó in einem ruhigen Wohngebiet.

Bis zu 108 Kinder, die nicht l√§nger bei ihren Eltern leben k√∂nnen, finden in 12 SOS-Familien ein liebevolles Zuhause. Hier werden sie gemeinsam mit ihren Geschwistern von SOS-M√ľttern f√ľrsorglich betreut.

Die Kinder besuchen die Kinderg√§rten und Schulen vor Ort und sind daher bereits in jungen Jahren sehr gut in die umliegende Gemeinde integriert. 

 

Werden Sie jetzt SOS-Pate!


Teaser-klein-2


Mit 1 Euro am Tag schenken Sie einem Kind in Not ein liebevolles Zuhause. Dar√ľber hinaus erm√∂glichen Sie Ihrem Patenkind eine Schulausbildung und damit die Chance seinen Berufswunsch zu erf√ľllen. Werden Sie jetzt SOS-Pate!

/* pageName= Curicó pagePrefix= breadCrumb=So hilft SOS / Wo wir helfen / Amerika / Chile / Curicó mainDomain=sos-kinderdorf.at langIdentifier=AT,de */