SOS-Kinderdorf Makeni

SOS-Kinderdorf unterst√ľtzt Kinder, Jugendliche und Familien, damit sie sich entfalten k√∂nnen (Foto: SOS-Kinderdorf in Sierra Leone).

Makeni hat rund 125.000 Einwohner*innen. Es ist die Hauptstadt der Nordprovinz und des Bezirks Bombali. Die Nordprovinz ist von Landwirtschaft geprägt, und die meisten Menschen leben als Subsistenzbauern in ländlichen Gebieten. In der Stadt Makeni arbeiten die meisten im informellen Sektor, zum Beispiel als Kleinhändler, die ihre Waren auf der Straße verkaufen. Insgesamt sind die Lebensbedingungen im Norden des Landes äußerst schwierig.

Seit 2007 unterst√ľtzt SOS-Kinderdorf in Makeni Kinder, Jugendliche und Familien und setzt sich f√ľr ihre Rechte ein.

63%
der Kinder im Bezirk leben in Armut

In Armut lebende Kinder

In Bombali, dem Bezirk, in dem Makeni liegt, leben 63 % der Kinder in Armut. Auch wenn die Armut in den letzten Jahren zur√ľckgegangen ist, ist eine gro√üe Zahl von Familien nach wie vor von Not betroffen. Kinder in l√§ndlichen Gebieten sind weitaus h√§ufiger betroffen als Kinder in st√§dtischen. Die n√∂rdliche Region im Norden Sierra Leones weist die h√∂chste Kinderarmut auf. Kinder, die in Armut aufwachsen, haben oft keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Unterk√ľnften, sanit√§ren Einrichtungen, medizinischer Versorgung oder Bildung, die sie nicht nur zum √úberleben, sondern auch zum Gedeihen ben√∂tigen.

44%
der Bevölkerung hat nie eine Schule besucht

Viele sind nie zur Schule gegangen

Bildung bedeutet mehr als nur lesen und schreiben zu können. Sie kann die Menschen befähigen und sie in die Lage versetzen, voll an der Gesellschaft teilzunehmen. Sie trägt auch dazu bei, den Lebensunterhalt zu verbessern, da ein Abschluss die Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz erhöhen kann. In Sierra Leone gibt es eine große Kluft in Bezug auf den Zugang zu Bildung: Menschen in ländlichen Gebieten gehen seltener zur Schule als Menschen in städtischen, und Frauen erhalten seltener eine Ausbildung als Männer. Außerdem erhalten Menschen, die von Armut betroffen sind, seltener eine Ausbildung. Insgesamt haben 44 % der derzeitigen Bevölkerung nie eine Schule besucht.

Ihre Unterst√ľtzung macht einen Unterschied f√ľr die Kinder in Makeni

SOS-Kinderdorf arbeitet mit lokalen Partner*innen und Gemeinden zusammen, um ein breites Spektrum an Unterst√ľtzung anzubieten, das den √∂rtlichen Gegebenheiten angepasst ist. Wir arbeiten immer im besten Interesse der Kinder, Jugendlichen und Familien.
660
Kinder und Jugendliche
besuchen unsere Schulen und Ausbildungszentren
95
Kinder und Jugendliche
wachsen in unserer Obhut auf
40
Jugendliche
werden auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet
St√§rkung von Gemeinschaften und Kindern. Wir setzen uns daf√ľr ein, dass die Kinder so lange wie m√∂glich in der Schule bleiben (Foto: SOS-Kinderdorf in Sierra Leone).

Was Ihre Unterst√ľtzung in Makeni bewirkt

Hochwertige Bildung wird ermöglicht
SOS-Kinderdorf sorgt daf√ľr, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu hochwertiger Bildung haben. Wir bieten ihnen ein sicheres und unterst√ľtzendes Umfeld, damit sie lernen und sich entwickeln k√∂nnen. Lehrer*innen werden zu Kinderrechten und kindgerechtem Lernen geschult, damit jedes Kind das Beste aus seiner Bildung machen kann. Kleine Kinder verbringen im Kindergarten Zeit mit Spielen und Lernen und werden so auf die Grundschule vorbereitet.
Kinder, die nicht bei ihren Familien leben können, werden betreut
Manche Kinder k√∂nnen auch mit zus√§tzlicher Unterst√ľtzung nicht bei ihrer Familie bleiben. Wenn dies der Fall ist, finden sie bei SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. Hier k√∂nnen sie sichere und dauerhafte Beziehungen aufbauen. Alle Kinder, die wir betreuen, haben Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Wo immer m√∂glich arbeiten wir eng mit der Herkunftsfamilie zusammen. Wenn Kinder zu ihren Familien zur√ľckkehren k√∂nnen, helfen wir ihnen, sich an diese Ver√§nderung anzupassen.
Jugendliche werden auf ihrem Weg in die Selbst-ständigkeit begleitet
Unser lokales Team arbeitet eng mit den Jugendlichen zusammen, um einen Plan f√ľr ihre Zukunft zu entwickeln. Dabei lernen sie selbstbewusst und unabh√§ngig zu werden. Wir unterst√ľtzen die Jugendlichen, wenn sie sich auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und erh√∂hen so ihre Berufschancen. Sie k√∂nnen beispielsweise an Workshops und Schulungen teilnehmen, die von SOS-Kinderdorf angeboten werden. Zus√§tzlich k√∂nnen sie ihre F√§higkeiten durch die Teilnahme an verschiedenen Projekten mit lokalen Mentor*innen und Unternehmen ausbauen.