SOS-Kinderdorf Livingstone

SOS-Kinderdorf unterst├╝tzt Kinder, Jugendliche und Familien, damit sie sich entfalten k├Ânnen (Foto: SOS-Kinderdorf in Sambia).

Livingstone liegt in der S├╝dprovinz Sambias und in der N├Ąhe der Grenzen zu Simbabwe, Botsuana und Namibia. Die Stadt hat ├╝ber 136.000 Einwohner*innen und ist aufgrund ihrer N├Ąhe zu den Victoriaf├Ąllen ein beliebtes Touristenziel. Die Region ist h├Ąufig von schweren D├╝rren betroffen, die zu Nahrungsmittelknappheit f├╝hren. Zuletzt kam es 2019 zu weitreichenden Ernteausf├Ąllen. Leider hat die COVID-19-Pandemie dazu gef├╝hrt, dass ein zus├Ątzlicher Bedarf an Unterst├╝tzung besteht, insbesondere f├╝r gef├Ąhrdete Kinder, die Gefahr laufen, ihre Eltern zu verlieren oder die bereits ihre F├╝rsorge verloren haben.

Seit 2008 unterst├╝tzt SOS-Kinderdorf in Livingstone Kinder, Jugendliche und Familien und setzt sich f├╝r ihre Rechte ein.

66%
der Menschen in der s├╝dlichen Provinz sind arm

Armut

Rund 66 % der Menschen in der S├╝dprovinz, in der Livingston liegt, sind arm. W├Ąhrend es der Stadt Livingstone dank des Tourismus besser geht, leben viele arme Familien in den l├Ąndlichen Gebieten der Provinz. Sie leben von der Landwirtschaft, die vom Klima abh├Ąngig ist, und ihre Lebensgrundlage kann durch Krisen wie D├╝rren oder ├ťberschwemmungen zerst├Ârt werden. Es werden bereits Anstrengungen unternommen, um Familien in die Lage zu versetzen, neue Fertigkeiten zu erlernen und stabilere Wege f├╝r ihren Lebensunterhalt zu finden, aber diese m├╝ssen in Zukunft noch verst├Ąrkt werden, um Familien und Kinder langfristig zu unterst├╝tzen.

1,2 Mio.
Sambier*innen leben mit HIV/AIDS

Gesundheit

In der S├╝dprovinz Sambias, in der Livingstone liegt, leben mit die meisten Menschen mit HIV/AIDS. Davon sind Tausende von Familien betroffen, in denen die Erwachsenen ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten und die Bed├╝rfnisse der Kinder nicht befriedigt werden k├Ânnen. In vielen F├Ąllen m├╝ssen die Kinder die Schule abbrechen und Wege finden, um Lebensmittel und andere lebensnotwendige Dinge f├╝r die Familie zu beschaffen. M├Ądchen brechen h├Ąufiger die Schule ab als Jungen. Die Regierung setzt sich daf├╝r ein, dass M├Ądchen in der Schule bleiben k├Ânnen, um eine Ausbildung zu erhalten und ihre Chancen im Leben zu verbessern.

Ihre Unterst├╝tzung macht einen Unterschied f├╝r die Kinder in Livingstone

SOS-Kinderdorf arbeitet mit lokalen Partner*innen und Gemeinden zusammen, um ein breites Spektrum an Unterst├╝tzung anzubieten, das den ├Ârtlichen Gegebenheiten angepasst ist. Wir arbeiten immer im besten Interesse der Kinder, Jugendlichen und Familien.
510
Familien
k├Ânnen zusammenbleiben
3.040
Kinder und Erwachsene
werden in der Gemeinde unterst├╝tzt
140
Kinder und Jugendliche
wachsen in unserer Obhut auf
SOS-Kinderdorf arbeitet mit Bildungs-beh├Ârden, Schulen und Gemeindeorganisationen zusammen, um f├╝r einen kostenlosen und gerechten Zugang zu einer hochwertigen Bildung, die den Kindern Werte und F├Ąhigkeiten vermittelt, zu sorgen (Foto: SOS-Kinderdorf in Sambia).

Was Ihre Unterst├╝tzung in Livingstone bewirkt

Vulnerable Familien und Gemeinden werden gest├Ąrkt
Wenn Eltern in Not sind, ist es f├╝r sie manchmal schwierig, sich ausreichend um ihre Kinder zu k├╝mmern. SOS-Kinderdorf arbeitet daher mit lokalen Partner*innen und Gemeinden zusammen, um jeder Familie individuelle Unterst├╝tzung zu bieten, damit sie zusammenbleiben kann. Das k├Ânnen Workshops ├╝ber Elternschaft oder Kinderrechte sein aber auch Schulungen, bei denen die Eltern die n├Âtigen F├Ąhigkeiten erwerben, um Arbeit zu finden oder ihr eigenes Unternehmen zu gr├╝nden. Au├čerdem stellen wir sicher, dass die Kinder medizinische Hilfe erhalten und zur Schule gehen k├Ânnen.
Kinder, die nicht bei ihren Familien leben k├Ânnen, werden betreut
Manche Kinder k├Ânnen auch mit zus├Ątzlicher Unterst├╝tzung nicht bei ihrer Familie bleiben. Wenn dies der Fall ist, finden sie bei SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. Hier k├Ânnen sie sichere und dauerhafte Beziehungen aufbauen. Alle Kinder, die wir betreuen, haben Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Wo immer m├Âglich arbeiten wir eng mit der Herkunftsfamilie zusammen. Wenn Kinder zu ihren Familien zur├╝ckkehren k├Ânnen, helfen wir ihnen, sich an diese Ver├Ąnderung anzupassen.