SOS-Kinderdorf Lubango

SOS-Kinderdorf unterst├╝tzt Kinder, Jugendliche und Familien, damit sie sich entfalten k├Ânnen (Foto: SOS-Kinderdorf in Angola).

Lubango ist eine Stadt in der Region Huila im s├╝dwestlichen Teil von Angola. In der Stadt selbst leben etwa 876.000 Menschen, in der Region etwa 2,6 Millionen. W├Ąhrend des B├╝rgerkriegs zogen viele Menschen auf der Suche nach Sicherheit dorthin. Wie andere Gebiete in Angola ist auch die Region um Lubango von D├╝rren und Hungersn├Âten betroffen. Infolgedessen erhalten 42 % der Kinder nicht die Nahrung, die sie f├╝r ihr Wachstum und ihre Entwicklung ben├Âtigen.

Seit 1996 unterst├╝tzt SOS-Kinderdorf in Lubango Kinder, Jugendliche und Familien und setzt sich f├╝r ihre Rechte ein.

200.000
Menschen waren 2019 von D├╝rre betroffen

Naturkatastrophen belasten Familien

Der s├╝dliche Teil Angolas ist h├Ąufig von D├╝rre und Hungersnot betroffen. Im Jahr 2019 hatten in der Region Huila, in der Lubango liegt, ├╝ber 200.000 Menschen unter der D├╝rre zu leiden. Familien, die ohnehin schon vulnerabel sind und von einem Tag auf den anderen leben, werden von der D├╝rre besonders hart getroffen. Viele dieser Menschen kommen aus anderen Landesteilen und sind auf der Suche nach Nahrung f├╝r sich selbst oder nach Weideland f├╝r ihr Vieh.

1,3 Millionen
Menschen in der Region sind arm

Armut beeintr├Ąchtigt die Bildung

In der Provinz Lubango leben 1,3 Millionen Menschen in Armut. Am gr├Â├čten ist sie in den l├Ąndlichen Gebieten, wo die meisten Familien vom Ertrag der kleinen Bauernh├Âfe leben. Wenn eine D├╝rre ausbricht, haben sie M├╝he, ihre Kinder zu ern├Ąhren. In den l├Ąndlichen Gebieten mangelt es au├čerdem an ├ärzten und Gesundheitseinrichtungen. Es besteht auch ein Zusammenhang zwischen Armut und Bildung. Das kann ein Teufelskreis sein, denn wenn eine Familie arm ist, m├╝ssen die Kinder oft die Schule abbrechen, um zum Haushaltseinkommen beizutragen.

Ihre Unterst├╝tzung macht einen Unterschied f├╝r die Kinder in Lubango

SOS-Kinderdorf arbeitet mit lokalen Partner*innen und Gemeinden zusammen, um ein breites Spektrum an Unterst├╝tzung anzubieten, das den ├Ârtlichen Gegebenheiten angepasst ist. Wir arbeiten immer im besten Interesse der Kinder, Jugendlichen und Familien.
110
Familien
k├Ânnen zusammenbleiben
650
Kinder
lernen in unseren Kinderg├Ąrten und Schulen
70
Kinder und Jugendliche
wachsen in unserer Obhut auf
Kinder beim gemeinsamen Spiel. Geschwister wachsen in Familien zusammen auf und kn├╝pfen oft Bindungen, die ein Leben lang halten (Foto: SOS-Kinderdorf in Angola).

Was Ihre Unterst├╝tzung in Lubango bewirkt

Vulnerable Familien und Gemeinden
Wenn Eltern in Not sind, ist es f├╝r sie manchmal schwierig, sich ausreichend um ihre Kinder zu k├╝mmern. SOS-Kinderdorf arbeitet daher mit lokalen Partner*innen und Gemeinden zusammen, um jeder Familie individuelle Unterst├╝tzung zu bieten, damit sie zusammenbleiben kann. Das k├Ânnen Workshops ├╝ber Elternschaft oder Kinderrechte sein aber auch Schulungen, bei denen die Eltern die n├Âtigen F├Ąhigkeiten erwerben, um Arbeit zu finden oder ihr eigenes Unternehmen zu gr├╝nden. Au├čerdem stellen wir sicher, dass die Kinder medizinische Hilfe erhalten und zur Schule gehen k├Ânnen.
Hochwertige Bildung wird erm├Âglicht
SOS-Kinderdorf sorgt daf├╝r, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu hochwertiger Bildung haben. Wir bieten ihnen ein sicheres und unterst├╝tzendes Umfeld, damit sie lernen und sich entwickeln k├Ânnen. Lehrer*innen werden zu Kinderrechten und kindgerechtem Lernen geschult, damit jedes Kind das Beste aus seiner Bildung machen kann. Kleine Kinder verbringen im Kindergarten Zeit mit Spielen und Lernen und werden so auf die Grundschule vorbereitet.
Kinder, die nicht bei ihren Familien leben k├Ânnen, werden betreut
Manche Kinder k├Ânnen auch mit zus├Ątzlicher Unterst├╝tzung nicht bei ihrer Familie bleiben. Wenn dies der Fall ist, finden sie bei SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. Hier k├Ânnen sie sichere und dauerhafte Beziehungen aufbauen. Alle Kinder, die wir betreuen, haben Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Wo immer m├Âglich arbeiten wir eng mit der Herkunftsfamilie zusammen. Wenn Kinder zu ihren Familien zur├╝ckkehren k├Ânnen, helfen wir ihnen, sich an diese Ver├Ąnderung anzupassen.