Jahres- und
Finanzbericht 2017

Hier finden Sie unseren Jahresbericht 2017 mit den wichtigsten Zahlen und Fakten, zum Beispiel über betreute Kinder/Jugendliche sowie Einnahmen und Ausgaben aus dem Geschäftsjahr 2017.
 

Jahresbericht 2017 (PDF, Langversion)

 

Finanzbericht

SOS-Kinderdorf Österreich gemäß Kooperationsvertrag über die Vergabe eines Spendengütesiegels

 

Gib uns Kindern eine Stimme

Wir ergreifen Partei für Kinder und Jugendliche

Das ist eine unserer Missionen. Wir von SOS-Kinderdorf sind überzeugt: Kinder und Jugendliche müssen bei Fragen, die ihren Lebensalltag betreffen, mitreden und mitbestimmen können. 

 

Wir geben Kindern eine Stimme im Wahlkampf

Unser Motto im Nationalratswahlkampf 2017: "Gib Kindern eine Stimme,wir tun’s auch!" SOS-Kinderdorf hat Kinder und Jugendliche gefragt, wie sie sich den perfekten Bundeskanzler vorstellen.

Der Erfolg der Kampagne (Kooperation unserer Abteilungen Advocacy, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit und Marketing):

 

  • Gehör und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit (Online-Auftritte auf YouTube und facebook, Erwähnung in Print-Medien, Video-Einspielungen während der "Elefanten-Runde“ auf Puls4)"
  • Positionierung von SOS-Kinderdorf als kinderpolitische Kraft
  • Kommunikation von Spendenanliegen

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Unsere Missionen


Wir helfen Kindern in Not.

Es gehört zu unseren Kernkompetenzen, schnell, unbürokratisch und aktiv das Leid von Familien zu lindern. In Österreich und weltweit.

 

 

Wir eröffnen Kindern und Jugendlichen eine Zukunft.

Jeder junge Mensch soll seinen einzigartigen, positiven Weg finden. Wir unterstützen sie dabei, ihr Leben eines Tages kompetent und selbstständig meistern zu können. Trotz herausfordernder Umstände.

Wir hören zu und kennen ihre Bedürfnisse.

Wir stehen ihnen nahe, widmen ihnen volle Aufmerksamkeit und nehmen jedes Kind ernst.

 

 

Hier überall sind wir!

Bei der Betreuung der Kinder, Jugendlichen und deren Familien achten wir darauf, dass sie jene Hilfe bekommen, die sie für ihre jeweiligen Bedürfnisse brauchen. Zugeordnet sind unsere österreichweiten Angebote unseren 14 Standorten.

Zu den vielfältigen langfristigen und vorübergehenden Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zählen etwa die 10 SOS-Kinderdörfer mit SOS-Kinderdorffamilien und Wohngruppen, mobile Familienarbeit und Krisendienste, Ambulatorien, der Notruf 147 Rat auf Draht u.v.m.

Unsere Angebote im Überblick.

 

Bei uns tut sich ganz schön viel!

Die Anzahl der durch SOS-Kinderdorf betreuten Kinder und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche leben
in SOS-Kinderdorf-Familien bzw. in Wohngruppen

Kinder und Jugendliche leben
in mobilen Unterstützungsangeboten

300
in SOS-Kinderdorf-Familien

150
in Eltern-Kind-Wohnen

11
in Gastfamilien

539
in Jugendwohnen

411
in Kinderwohngruppen

68
in Krisen-Wohngruppen

58
in "passgenauen" Hilfen
 

1.691
besuchten unsere Ambulatorien

985
betreut durch die mobile Familienarbeit

285
unterstützt durch Krisendienste

129
in Anlauf- und Nachbetreuungsstellen

87
Kinder in SOS-Kindergärten

40
Jugendliche in Arbeits- und Bildungsprojekten

82.330

Anfragen und Beratungen (telefonisch und online) und 808.384 Homepagezugriffe zur Informationsbeschaffung zählte das Team der Notrufnummer 147 Rat auf Draht

3.348

Mal wurde die SOS-Kinder. Welt besucht. (Entwicklungsraum für Kinder und deren Angehörige aus Flüchtlingsheimen)

Wir sind für alle da!

 Als Teil des internationalen Dachverbandes unterstützt SOS-Kinderdorf Österreich die Arbeit von engagierten und professionell ausgebildeten Menschen in 135 Ländern und Gebieten.

Wir von SOS-Kinderdorf Österreich engagieren uns auch bei internationalen Hilfsprojekten.

Unsere aktuellen Highlights

Familienstärkung in Bosnien-Herzegovina

Mehr als 400 Familien in Mostar liefen Gefahr, ihre Kinder zu verlieren. Mit einem SOS-Familienstärkungsprogramm von 2010 – 2017 konnte ihre Lebenssituation verbessert werden. Die Familien wurden psychologisch, pädagogisch, gesundheitlich und wirtschaftlich unterstützt. Seit Anfang 2018 beteiligen wir uns auch an einem Familienstärkungsprogramm in Srebrenica.

Bildung und Kinderrechte in Georgien

Im Nordwesten Georgiens leiden viele Menschen unter Armut und befinden sich in einer prekären Lebenssituation. 2017 startete SOS-Kinderdorf ein Projekt, das 160 Familien und 400 Kinder unterstützt. Im Fokus unserer Arbeit stehen Bildung für Kinder, Bewusstseinsbildung über Kinderrechte und die wirtschaftliche Stärkung von Familien in Zugidi.

Rebuild - Akute und nachhaltige Hilfe

Sowohl in Äthiopien als auch in Uganda sind ganz besonders Flüchtlinge und intern Vertriebene mit massiven wirtschaftlichen und psychosozialen Problemen konfrontiert. Jugendliche finden kaum Arbeit und haben kaum Zugang zu Bildung.

 

 

Schwerpunkte der internationalen Arbeit

Schwerpunktländer

Nothilfe und Programme in Bosnien, Nepal, Peru, Sri Lanka, Thailand und Uganda

Familienstärkung

SOS-Kinderdorf wird aktiv, bevor Familien zerbrechen und unterstützt sie, damit sie gut für ihre Kinder sorgen können.

Weitere Schwerpunkte

SOS-Nothilfe
SOS-Kinderdorf hilft beim Wiederaufbau und unterstützt Kinder, ihr Trauma zu überwinden.

SOS-Bildungseinrichtungen
bieten Kindern und Jugendlichen oft die einzige Chance zu lernen.

Medizinische Versorgung
Die SOS-Gesundheitseinrichtungen stehen auch Menschen in der Umgebung der SOS-Kinderdörfer offen.

 

Weltweites Netz für Kinder in Not

Weltweit wachsen schätzungsweise 220 Millionen Kinder ohne den nötigen Schutz auf, den sie brauchen!

SOS-Kinderdorf setzt sich vehement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.

 

 

 

 

723

Sozialzentren und Familienstärkungsprogramme

719

Angebote für Jugendliche

571

SOS-Kinderdörfer

234

SOS-Kindergärten

723

Sozialzentren und Familienstärkungsprogramme

719

Angebote für Jugendliche

571

SOS-Kinderdörfer

234

SOS-Kindergärten

SOS-Forschungsprojekt

Expertisen, Projekte & Bedarfe - Ein Projekt der Abteilung Forschung & Entwicklung von SOS-Kinderdorf geht verschiedenen Fragen zu den Lebenswelten der von SOS-Kinderdorf betreuten unbegleiteten Minderjährigen mit Fluchterfahrung nach.

Kinder auf der Flucht

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 378 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) betreut.

Ende 2017 lebten in Österreich rund 3.000 unbegleitete Minderjährige mit Fluchtgeschichte. Nach der Flucht leben rund 9% dieser unbegleiteten Kinder und Jugendlichen in stationären Einrichtungen von SOS-Kinderdorf.

Wir sind voll upgedated und digi-fit!

Zugang zu neuen Medien zu haben, ist heute ein wichtiges Werkzeug für den Weg in ein selbstbestimmtes und chancenreiches Leben. Das Internet ermöglicht, sich günstig, schnell und über große Distanzen mit anderen zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

#sicheronline

Mit #sicheronline starteten wir im Frühjahr 2018 eine österreichweite Informationskampagne mit hilfreichen Tipps für die jungen Userinnen und User sowie Eltern. Konzeptioniert und umgesetzt wurde #sicheronline.

Wie schützt man Kinderrechte online? Wie verändern Smartphones den Alltag von 10-Jährigen? Welche Handy-Regeln helfen beim Zusammenleben? Auch für die Leserschaft des SOS-Kinderdorf-Boten und unseres Magazins "SALTO" haben wir recherchiert und unsere pädagogischen Erfahrungen rund um die zunehmende Digitalisierung ausführlich dargestellt.

#sicheronline

Kampagne mit hilfreichen Tipps für Kinder und Eltern

SALTO

Wie die Digitalisierung die Kindheit auf den Kopf stellt

Bote

Ein Leben zwischen realer und virtueller Kindheit

Fachtagung #SehnsuchtBeziehung

Ebenfalls um Digitalisierung ging es bei der Rat auf Draht-Fachtagung #Sehnsucht Beziehung im Oktober 2017 in Wien. Eine der Erkenntnisse: obwohl sich die Welt aufgrund der digitalen Medien rasch weiterentwickelt, so bleibt eines stets gleich: die Sehnsucht nach Beziehung – egal ob es sich um eine schulische, familiäre oder pädagogische Beziehung handelt.

Social Return on Investment

Erstmals wurde der "Social Return on Investment" (SROI) von zwei SOS-Kinderdorf-Angeboten erhoben.
 

Die SROI-Analyse ist eine verbreitete Methode, um den gesellschaftlichen Mehrwert eines Projektes umfassend in Zahlen darzustellen. Die Methode zielt darauf ab, neben den finanziellen ausdrücklich auch nicht monetäre Wirkungen zu bewerten, so etwa Selbstvertrauen, Horizonterweiterung oder Integration betreuter oder unterstützter Menschen.

Zu den Beispielen ...