Geschichte

Die Entstehung der Forschung & Entwicklung bei SOS-Kinderdorf

Seit 2013

trägt unsere Abteilung unter dem neuen Namen Forschung & Entwicklung dazu bei, dass die praktische Arbeit bei SOS-Kinderdorf Österreich orientiert an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen weiterentwickelt wird. Wir stellen Reflexions- und Steuerungswissen für die psychosoziale Praxis im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe und für EntscheidungsträgerInnen sowie Erkenntnisse für den fachlichen und wissenschaftlichen Diskurs zur Verfügung. Als zusätzlicher Schwerpunkt werden vermehrt Perspektiven zur Ausrichtung von SOS-Kinderdorf aufgezeigt und verstärkt Impulse zur Programmentwicklung gesetzt.

 

Ab 2004

positioniert sich das Sozialpädagogische Institut (SPI) mit Sozialwissenschaftlicher Praxisforschung und Umfeldanalysen. Zu Themen aus der praktischen Arbeit von SOS-Kinderdorf und der Kinder- und Jugendhilfe werden Forschungsprojekte und wissenschaftliche Evaluationen durchgeführt. Im Rahmen von Umfeldanalysen werden Entwicklungen in der österreichischen Kinder- und Jugendhilfe aufbereitet und Daten zu SOS-Kinderdorf ausgewertet. Die wissenschaftlichen Aktivitäten haben das Ziel, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der psychosozialen Arbeit von SOS-Kinderdorf und im Bereich Kinder- und Jugendhilfe zu leisten.

 

1993

wird das Sozialpädagogische Institut in den neu gegründeten Fachbereich Pädagogik von SOS-Kinderdorf eingegliedert. In den folgenden 10 Jahren organisiert das SPI überwiegend Weiterbildungsangebote und Tagungen für SOS-Kinderdorf-MitarbeiterInnen und KollegInnen aus dem Bereich Jugendwohlfahrt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens werden Forschungsprojekte durchgeführt und Statistiken erstellt.

 

1970

erfolgt die Umwandlung des Wissenschaftlichen Institutes von SOS-Kinderdorf International in das Sozialpädagogische Institut von SOS-Kinderdorf. Damit verbunden ist eine verstärkte Ausrichtung auf die Unterstützung der pädagogischen Arbeit in Form von Schulungen der pädagogischen MitarbeiterInnen sowie Beratung und Kontrolle der pädagogischen Einrichtungen. Weiterhin werden Fachartikel und Publikationen erstellt sowie Daten erhoben und statistisch ausgewertet. Mit dem psychologischen Dienst (DorfpsychologInnen) werden die Aufgaben des SPI um beratende und therapeutische Tätigkeiten erweitert sowie die erste Nachbetreuungsstelle eingerichtet.

 

1964

wird das Wissenschaftliche Institut von SOS-Kinderdorf International von Univ.-Prof. Dr. Vinzenz Neubauer im Auftrag von Hermann Gmeiner in Innsbruck eingerichtet. 15 Jahre nach der Gründung von SOS-Kinderdorf sollte - trotz Gmeiners Wissenschafts- und Professionalisierungsskepsis - die pädagogische Arbeit wissenschaftlich abgesichert und weiterentwickelt werden. Kernaufgaben dieser Zeit sind wissenschaftliche Veröffentlichungen, Statistiken zu Kindern und Kinderdorfmüttern sowie die Auswahl von SOS-Kinderdorf-MitarbeiterInnen.

 
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