"Menschlichkeit macht die Welt zu einem besseren Ort"

Elsa Barsanti-Eichinger blickt auf ein erfülltes Leben zurück.
Mit ihrer großzügigen Spende will sie dieses Glück mit anderen teilen.

Wenn man mit Elsa Barsanti-Eichinger verabredet ist und sich im Wirtshaus nach der 87-Jährigen umsieht, könnte man glatt an ihr vorbeilaufen. Wie Mitte 80 sieht die elegante Wienerin nämlich absolut nicht aus. Und nicht nur ihr Aussehen hat die rüstige Witwe im Griff. Frau Barsanti-Eichinger weiß, was sie will und was sie nicht will. Sie will einen ruhigen Platz in ihrem Stammlokal. Und sie will Menschlichkeit in ihrem Gegenüber und keine Marionetten. Außerdem will sie ihre Angelegenheiten geregelt haben.

 

Elsa Barsanti-Eichinger hat ihr Leben selbstbestimmt gelebt und wollte stets finanziell unabhängig sein. Mit 27 Jahren war sie die jüngste Kaffeesiederin Wiens. In ihrem charmanten Café im 18. Bezirk wurde im Wien der 60er-Jahre so manche Nacht zum Tag. Außerdem arbeitete sie bei einem großen Juwelier und Uhrmacher und ist seit 47 Jahren Haus-Vertrauensfrau in ihrem Wohnhaus. Was sie macht, macht sie mit vollem Einsatz. Mit der gleichen Entschlossenheit will sie nun ihr Testament regeln.

Erinnern Sie sich noch, wie es ist... Kind zu sein? 

Ohne Mut in unserem Herzen lässt sich keine tragfähige Zukunft gestalten.

Es gibt Kinder, die keine schönen Erinnerungen haben werden. Deshalb ist es uns wichtig, Kindern nicht nur Geborgenheit zu schenken, sondern sie auf ihrem ganz eigenen Weg zu begleiten.

Ihr Erbe gibt der Kindheit eine zweite Chance und Ihr Leben bleibt in schöner Erinnerung.

 

Man muss auf die Menschen eingehen!

Ihr ganzes Leben lang hat Frau Barsanti-Eichinger immer auch an andere gedacht. Sie hat Menschen in ihrem Umfeld unter die Arme gegriffen, karitative Organisationen unterstützt und Kultur und Forschung gefördert. Auch SOS-Kinderdorf bekam eine großzügige Spende von ihr. Bereits ihr Mann war SOS-Kinderdorf sehr verbunden. In seinem Sinne will die Witwe nun Kindern und Jugendlichen einen guten Start ins Leben ermöglichen. Ihr Motto dabei hätte Hermann Gmeiner sicher gefallen: „Man muss auf die Menschen eingehen! Ich kann nicht von mir auf andere schließen, sondern muss mich immer in mein Gegenüber hineinversetzen.“
 

Blick zurück und nach vorne

An ihre eigene Kindheit erinnert sich Frau Barsanti-Eichinger mit einem Lächeln. Sie war ein aufgewecktes, wissbegieriges Kind und mochte die Schule so gerne, dass sie am liebsten sogar krank hingegangen wäre. Wenn es um ihre Wünsche ging, war ihr Vater erfinderisch: Den großen Traum von Reitstunden oder gar einem eigenen Pferd konnte die Familie der kleinen Elsa nicht erfüllen. Aber sie bekam ein neues Paar Stiefel. So konnte sie sich als Reiterin fühlen.

 

Ein Stück dieser zufriedenen Kindheit will Elsa Barsanti-Eichinger nun weitergeben. Mit ihrer Spende unterstützt sie den Bau eines neuen Hauses, im dem 8 Kinder und Jugendliche ein liebevolles Zuhause im SOS-Kinderdorf Seekirchen finden. Die 87-jährige ist begeistert:
 

Es ist großartig, wie die Kinder
gemeinsam aufwachsen können.
Geborgen und in einem schönen Umfeld.


Frau Barsanti-Eichinger ist es gewohnt, nichts dem Zufall zu überlassen. Die aktive Dame hat ihr Leben fest im Griff. Und so will sie es auch in ihrem letzten Lebensabschnitt halten. Wo und wie sie begraben wird, ist längst geregelt. Die Erinnerung an sie wird jedoch weit über die Friedhofsmauern hinaus weiterleben. Nicht zuletzt durch ihre wirkungsvolle Spende an SOS-Kinderdorf, mit der sie Kindern und Jugendlichen eine Zukunft schenkt.
 

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