Elisabeth Baudisch beim HGZ Baustelllenfrühstück

Weil ich Kinder liebe!

Mit diesen einfachen, klaren Worten beschreibt Elisabeth Baudisch Ihre Motivation, mit ihrem Erbe und Vermächtnis weit über das eigene Leben hinaus notleidenden Kindern zu helfen.

Sie ist die Grande Dame der Kärntner Architektur: 1929 in Innsbruck geboren, war sie 1948 eine der ersten Frauen, die an der Akademie für Bildende Künste in Wien Architektur studierten und darin auch tätig waren. Später war sie selbstständige Medien und PR-Fachfrau, Künstlerin, Fotografin, Autorin mehrerer Bücher, hat mit Leidenschaft ihr Wissen an Schülerinnen und Schüler der HTL Ferlach weitergegeben und an der Universität Klagenfurt das Doktorat in Philosophie absolviert.

Erste Patenschaft 1962

Was Elisabeth Baudisch neben den vielfältigen beruflichen Tätigkeiten und Erfolgen zeitlebens begleitet hat, ist die Liebe zu Kindern und das Interesse an der Arbeit von SOS-Kinderdorf. Bereits 1962 hat sie die erste SOS-Kinderdorf-Patenschaft für einen Buben auf den Philippinen übernommen, später für ein Mädchen. "Es war für mich und meine Familie ein wertvolles Geschenk, eine Chance Gutes zu tun und Kindern in Not helfen zu können", so ihr Resümee heute.

Elisabeth Baudisch und Doris Lakomy beim Baustellenfrühstück des Hermann-Gmeiner-Zentrums Neu.

Kindern helfen als Credo und Auftrag

Das hat auch eine sehr persönliche Dimension: "Es hat dem schweren Schicksal der eigenen kinderlosen Zukunft die Traurigkeit genommen. Aus dieser Gewissheit fehlender Nachkommen wuchs der gemeinsame Familienwunsch, unser Erbe einmal elternlosen Kindern bzw. SOS- Kinderdorf- Familien zur Verfügung zu stellen. Jetzt, da ich allein bin, ist das mein Credo und Auftrag!“

Dankbarkeit, Demut und Liebe

2015 hat Elisabeth Baudisch das SOS-Kinderdorf Moosburg testamentarisch bedacht und war nach mehreren Besuchen auch persönlich bei der Grundsteinlegung des neu entstehenden Hermann-Gmeiner- Sozialzentrums dabei. Gefragt, was sie mit ihrer großzügigen Unterstützung bewirken will, antwortet sie: "Neben der unmittelbaren Hilfe für Kinder möchte ich ein bisschen anregen, was alles möglich ist, wenn man sich Ziele setzt und darauf hinarbeitet, z. B. dass Toleranz und Humanität global gelebt werden können, dass man Lebensfreude verschenken kann und durch eigenes Wirken Dankbarkeit, Demut, lieben lernt und vorlebt."

Und Elisabeth Baudisch, der so viel Dank gebührt, zeigt sich selbst dankbar, dass sie nun ihren Wunschtraum verwirklichen und ihr Projekt „Den Kindern zuliebe“ von der Idee zur realen Lebendigkeit werden konnte!

Weiterführende Links:

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