Das fremdhändige Testament

Das fremdhändige Testament kann entweder mit Schreibmaschine, Computer oder durch einen Dritten per Hand geschrieben werden.


Um sicher zu gehen, dass der Inhalt des Testaments tatsächlich dem Willen des Errichters entspricht gelten folgende zwingende Formvorschriften:
 

Erstens

Drei volljährige, unbefangene, mit dem Bedachten nicht verwandte Personen, zwei davon zumindest gleichzeitig anwesend, müssen als Testamentszeugen mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass der Errichter seinen letzten Willen erklärt hat.
 

Zweitens

Das Testament muss am Schluss auch vom Errichter eigenhändig unterschrieben sein. Aufgrund dieser strengen Formvorschriften kommt es bei fremdhändig verfassten Testamenten immer wieder zu Formfehlern, die zur Ungültigkeit des gesamten Testamentes führen.
 

Wir empfehlen daher, das fremdhändige Testament entweder bei einem Notar oder Rechtsanwalt Ihres Vertrauens verfassen zu lassen oder zumindest einer rechtskundigen Person das fremdhändige Testament zur Kontrolle vorzulegen.

Auch das fremdhändige Testament sollte im Zentralen Testamentsregister eingetragen werden.

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