Venezuela

Hyperinflation, Versorgungsnotstand, Gewalt: In Venezuela hungern immer mehr Menschen.

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Chaosland

Der südamerikanische Öl-Staat hat sich in ein Chaosland verwandelt. Durch den Verfall des Ölpreises sowie die politische Gefechte spitzt sich die Lage immer mehr zu – die Wirtschaft befindet sich im freien Fall.

Die Anspannungen im Land dauern schon Monate an und die Inflationsrate ist mit 800 Prozent die höchste der Welt. Trotz der mehrmaligen Anhebung des Mindestlohns liegt dieser nur knapp bei 20 Euro, was gerade Mal für einen Einkauf reicht. Zudem herrscht ein akuter Mangel an Medikamente und Grundnahrungsmittel.

Letzte Hoffnung

Die Menschen in Venezuela kämpfen ums Überleben. Besonders stark leiden die Kinder: Immer öfter fallen Kinder in den Schulen vor Hunger in Ohnmacht, sofern sie es überhaupt dort hin schaffen. Die Situation in Venezuela zwang auch einige Hilfsorganisationen, darunter auch größere und solche, die seit langem im Land tätig waren, zu schließen.
So suchen immer mehr Menschen Hilfe bei den wenigen noch bestehenden Organisationen wie den SOS-Kinderdörfern. Doch auch für SOS wird die Arbeit in Venezuela zunehmend schwieriger.

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Durch Ihre Spende sichern Sie die Arbeit von SOS-Kinderdorf in Venezuela.
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Wie hilft SOS-Kinderdorf vor Ort?

Seit 1978 ist SOS-Kinderdorf in Venezuela aktiv und betreibt derzeit drei SOS-Kinderdörfer, wo Mädchen und Jungen, die ihre Eltern verloren haben oder nicht bei ihnen leben können, ein Zuhause finden.

Seit 2002 gibt es auch SOS- Familienstärkungsprogramme die kontinuierlich erweitert werden. SOS bietet Tagesbetreuung für arbeitende Eltern an, klärt auf über Kinderrechte, bietet Workshops zur Kindererziehung an, unterstützt mit medizinischer Betreuung und Ausbildung.

Doch all das rückt gerade etwas in den Hintergrund. "Wir stehen vor der Frage, wie wir die Ernährung in unseren Programmen sichern können. Es geht jetzt nicht mehr um Erziehung, Ausbildung oder gut aufgestellte Programme, geschweige denn um Innovationen, sondern nur noch um das absolut Notwendige: das Essen!", sagt José Luis Benavides.

Mehr über die SOS-Kinderdörfer in Venezuela
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