Krapfenduft und Pusteschnee auf der schönsten Baustelle der Welt

Krapfenduft und Pusteschnee auf der schönsten Baustelle der Welt

Nicht nur die Baustelle ist gewachsen im SOS-Kinderdorf Stübing, auch die Kinderdorffamilie von Theresia Radl ist gewachsen. Die Kinder sind in die Höhe geschossen und ein Nestling ist dazu gekommen.

Was wär der Winter ohne Rodeln?

Michelle und Leon lieben es im Schnee zu spielen.

Die kleine Vierjährige sitzt mit ihren großen dunklen Kulleraugen am Küchentisch und vernascht wie ein emsiges Eichhörnchen einen großen Berg Erdnüsse. Weil das Knacken und Krümeln so viel Spaß macht. Und bestimmt auch, weil dann gleich viel mehr Energie zum Rodeln da ist. Denn gleich nebenan lädt ein herrlicher Rodelhang zum Abwärtssausen ein.

Aufwärts geht’s mit Leons Buchstabensammlung. Schon 12 Buchstaben hat er in der Schule gelernt. Auch das "S". S wie Stürmer. Wenn Leon mal groß ist, will er Stürmer werden und auf keinen Fall "T" wie Torwart.

Und auch die kleine Michelle ist groß geworden. Sie liebt es, Loomigummibänder zu flechten.
Auch das Reiten hat sie seit kurzem für sich entdeckt. Nemo heißt ihr Pferd auf dem sie immer reiten geht. Nemo, wie der Fisch Nemo. Und das Pferd ist so hoch, dass sogar die Jüngste der Familie im Stehen darunter passen würde!

Leon rechnet übrigens auch gerne: Michelles Loomiband ist 7 Meter lang - nur 2 Meter kürzer als sie alt ist!
Derzeit tummeln sich die Kinder in ihrer Freizeit natürlich am liebsten im Schnee. Die neuste Entdeckung ist der Pusteschnee!

Der Zug ist noch nicht abgefahren

Michelle freut sich über die weiße Pracht.

Und unser Christian tummelt sich nach wie vor am liebsten auf Bahnhöfen. Denn er ist noch immer großer Lokomotivenfan! Da kommt es schon mal vor, dass sich der Heimweg von der Schule nach Hause etwas verzögert, weil es so spannend ist, die Züge zu beobachten. Er kennt sie alle. Am besten gefällt ihm der Railjet. Von so einem Zug will Christian mal Lokführer sein.  Sein aktuelles Projekt liegt allerdings zu Hause: ein Muff. Er strickt sich gerade einen knallroten Muff, damit ihm nicht kalt wird an den Händen, beim Zügeschauen im Winter.

Die Größte von „Mutti Resi“, Jacqueline, ist schon viel außer Haus, nämlich im Ausbildungszentrum, in der Küche. Aber zu Hause greift die 17-jährige noch immer gern zur Flöte und sie geht auch immer noch gerne in die Musikstunden zum Singen im SOS-Kinderdorf Stübing. Und die werden bald im neuen FamilienRAThaus stattfinden.

Ein Haus voller Leben

Tja und nach wie vor stecken zwei Kinderdorffamilien unter einem Dach.
Kinderdorfmutter FINI und Kinderdorfmutter RESI. Die beiden sind da aber ganz unkompliziert. Umzugserprobt sind sie auch schon, denn seit Beginn der Baustelle mussten sie schon zweimal siedeln. Kein Problem, vieles bleibt einfach in den Umzugskisten drin. Außer natürlich die selbstgemachte Marillenmarmelade! Die landet heute in den Krapfen, die Fini gerade bäckt. Der erste Schwung liegt schon draußen auf dem Backblech und strömt einen unverschämt guten und heimeligen Duft aus.

Währenddessen wird draußen gehämmert und gebaggert. Da herrscht ganz schöner Baulärm. Betonung auf SCHÖN, denn bald, wenn alles fertig ist, darf die Großfamilie rund um Resi dann ihr großes neues Nest besiedeln.
 
/* pageName= Krapfenduft und Pusteschnee auf der schönsten Baustelle der Welt pagePrefix= breadCrumb=Helfen Sie mit / Spenden / Hilfsprojekte / Stübing Neu / Aktuelles / Krapfenduft und Pusteschnee auf der schönsten Baustelle der Welt mainDomain=sos-kinderdorf.at langIdentifier=AT,de */