Willkommensfest Stübing

Essen, tanzen, fröhlich sein – zwischen Orient und Okzident:

Ein Interkulturelles Fest im SOS-Kinderdorf Stübing

Im SOS-Kinderdorf Stübing wurden im September über Nacht drei unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – sie kommen aus Syrien und Afghanistan – aufgenommen. Zeit, ein kleines Willkommensfest zu feiern, fand Julie Melzer, die Kinderdorfleiterin: „Wir wollten die drei Jungs, die Im Sommer zu uns gekommen sind, für das Dorf spürbarer machen, Vorurteile abbauen , möglichen Ängsten mit Information begegnen. Aber auch einfach mal gemütlich zusammensitzen, Tee trinken und traditionelle Speisen aus den Herkunftsländern probieren.“

Gemeinsam statt einsam

Schon bei der Organisation waren viele MitarbeiterInnen und natürlich auch die Kinder eingebunden: Die Jungs suchten Speisen und Musik aus, erzählten über Lieblingsspiele und waren auch bei den Vorbereitungen eifrig dabei. Sepid (schon langjährige Mitarbeiterin und zukünftige SOS-Kinderdorfmutter aus dem Iran) und Massari (Jugendbetreuer in Stübing aus Afghanistan) konnten entsprechend gutes Input für das Fest und für den Speiseplan geben.

Und so zauberte die Kollegschaft vom SOS-Kinderdorf Stübing eine orientalische Kulisse im FamilienRAThaus und organisierte das ganze Drumherum. Die Kinder gestalteten Plakate mit Informationen über die Herkunftsländer der neuen Ankömmlinge und über Österreich.  Und in der konkreten Umsetzung waren dann sehr viele eifrig dabei: Von Lissi, der Stübinger Küchenfee, über Inge aus dem Büro, bis zu Fritz, dem legendären Nachhilfelehrer mit seinen Arabischkenntnissen. 
 


 

 

Urgemütlich und pump voll

Nachdem auch die Jugendlichen und Betreuer aus Graz eingeladen waren,  gab es so viel Besuch und fröhliche Teilnahme am Fest, dass es in den vorbereiteten Räumlichkeiten vom neuen FamilienRAThaus sehr schnell voll wurde, dafür aber urgemütlich und herrlich lebendig.
Auch die Kinder vom SOS-Kinderdorf Stübing haben ihre LehrerInnen und Freunde aus Stübing zum Fest eingeladen. Und so rückte die ganze Gesellschaft zusammen und über 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene füllten die Räumlichkeiten.

Zuhause kann überall sein

Bilder und Musik aus Afghanistan und Syrien begleiteten den Einzug der Gäste. Benjamin las aus dem Buch „Zuhause kann überall sein“ und wurde dabei von Sepid auf einer Saz wunderbar begleitet. Anthea, langjähriges SOS-Kinderdorfkind interviewte die drei Burschen, sie erzählten spannend über ihr Leben, ihre Flucht und ihr Ankommen in Österreich.

Eine kulinarische Reise mit musikalischem Nachtisch

Die Essensvorbereitung startete schon am Mittag mit einem interkulturellen Kochkurs, bei dem der kulinarische Teil des Abends eingeläutet wurde. Und so haben die Gastgeber eifrig gekocht, gebraten, frittiert und gerührt. Gerichte mit klingendem Namen wie: Kabuli palau, Falafel, Firni, Lahmabajin, Baklava und vieles mehr haben die Küche verlassen und landeten in großen Silberschalen auf bunten Perserteppichen und hungrigen Bäuchen.

Nach einem schönen kulinarischen Wunderland toppte dann die Grazer Popgruppe Inganzo auf:
Der Funke und die Einladung zum Mittanzen sprang auf alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen über und so fand das gemütliche Beisammensein ein rauschendes Finale.

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