Ein Zuhause, das sich sehen lassen kann

Ein Zuhause, das sich sehen lassen kann

Steirer helfen Steirern

"Steirer helfen Steirern“ finanzierte die Generalsanierung des SOS-Kinderdorfhauses von „Mutti" Angela Kosi und ihren Schützlingen in Stübing. Ein Besuch in den neuen vier Wänden.

Wieder Zuhause

Die Stube – so nennt Angela Kosi den Raum – ist rot-grün dekoriert. Und auch die anderen Räume im Haus sind farbenfroh eingerichtet und laden zum Verweilen ein. „Wir fühlen uns sehr wohl hier“, meint die SOS-Kinderdorfmutter. Seit Kurzem wohnt sie mit ihren fünf Schützlingen Saskia, Umut, Anna, Damian und Sarah (wieder) in ihrem Haus im Kinderdorf Stübing. Der 50 Jahre alte Bau hatte eine neue Dämmung, neue Fenster und eine neue Heizung gebraucht. Unsere Hilfsaktion „Steirer helfen Steirern“ hat die Generalsanierung mit 100.000 Euro unterstützt.

Mehr Platz zum Leben 

„Es zieht nicht mehr herein, alles ist heller und freundlicher“, freut sich Kosi. Außerdem wurde das Haus um 50 Quadratmeter erweitert. Nun gibt es ein kleines Arbeitszimmer, einen Raum für die Familienhelferin sowie Platz für eine Dusche und eine Wanne im Badezimmer. Drei der fünf Kinder haben ein eigenes Zimmer. „Oberhalb des Bettes hat nun sogar ein Bücherregal Platz“, meint Damian. Auf der linken Kastentür des Achtjährigen hängen die Malreihen für die Zahlen 1, 2, 5, und 10. Der einfarbige Müllkübel ist hingegen mit Star-Wars-Aufklebern übersät. Wenn es das Wetter (und die Aufgaben) jedoch zulassen, spielt Damian am Platz vor dem Haus, sozusagen am Dorfplatz. Sobald es wärmer wird, sollen auch am Spielplatz neue Geräte aufgestellt werden.

Rosa ist momentan die Lieblingsfarbe von Saskia. Das Leintuch in ihrem Bett ist ebenso rosa wie das Kleidchen, das auf dem Tisch liegt. Mit den Barbiepuppen spielen Saskia und Anna gemeinsam – die beiden teilen sich auch das Zimmer. Die Achtjährige nutzt ihren Schreibtisch vor allem zum Malen – eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

„Die Kinderzimmer haben eine fixe Einrichtung. Aber jedes Kind kann es einrichten, wie es will“, so „Mutti“ Angela. In der „Stube“ – eine Kombination aus Wohn- und Esszimmer – fiel die Entscheidung für einen ausziehbaren Tisch. „Wir haben viel Besuch.“ Oft ist die gelernte Köchin auch in der neuen Küche zu finden, um die Lieblingsspeisen der Kinder zu machen: Spaghetti Bolognese, Schnitzel und Palatschinken. Und auch an das Frühjahr denkt sie schon: Dann wird nämlich wieder das Hochbett vor dem Haus bepflanzt.

Ein Text von Monika Schachner, erschienen am 14.2. in der Kleinen Zeitung
Foto von Simon Möstl

 

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