Hilfe in Ostafrika

Das Leid hat viele Gesichter. Eines davon heißt Hunger. SOS-Kinderdorf ist seit Jahren vor Ort und kann mit Ihrer Hilfe das Leid lindern.
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Posted by SOS-Kinderdorf on Thursday, June 22, 2017
Weltweit stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an Hunger. Die Dürrekatastrophe in Ostafrika lässt tausenden von Not leidenden Familien nur eine Wahl: die Flucht in eines der riesigen Flüchtlingslager, in denen die Not nur oberflächlich gelindert wird, oder nach Europa.

Durch gezielte wirksame und nachhaltige Hilfe vor Ort, z.B. in Äthiopien, Südsudan und Somalia, können die Kinder und ihre Familien dank der Unterstützung von SOS-Kinderdorf dort leben, wo sie daheim und verwurzelt sind.
 
 

So hilft SOS-Kinderdorf vor Ort:


Nahrung, sauberes Wasser und medizinische Versorgung (z.B. in Äthiopien für 4000 gefährdete Kinder und Frauen)
 

Ernährungsprogramm für Kinder unter 5 Jahren,
für Schwangere und stillende Mütter
 

Schutzmaßnahmen für unbegleitete Kinder und Kinder in
akuten Notlagen (Einrichtung von Notunterkünften)
 

Technische Unterstützung, Vorbereitung und Ausbildung
(zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen)
 

Situation in Nordkenia

In Marsabit County, einer der am stärksten betroffenen Regionen Kenias, stellt die Wasser- und Nahrungsmittelknappheit ein stetig wachsendes Risiko für Kinder und Familien dar. Viele der 300.000 Menschen in der Region leben in abgeschiedenen Gebieten. Das verkompliziert die Lieferung der so dringend benötigten Hilfsgüter. Die Menschen kämpfen täglich ums Überleben und sind dabei auf fremde Hilfe angewiesen. Fotos aus der Region zeichnen ein beklemmendes Bild der Situation.

Situation in Äthiopien

In Äthiopien leiden rund 8 Millionen Menschen unter den Folgen der Dürre. Der Mangel an Nahrung und Wasser und die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme lassen die Menschen in Äthiopien verzweifeln. Das Viehsterben vernichtet die meist einzige Einkommensquelle der Familien.

Schon 2016 startete das SOS-Kinderdorf mit Nothilfeprogrammen in der schwer getroffene Region im Südosten, wo SOS-Kinderdorf in Harare und Gode (wo es auch SOS-Kinderdörfer gibt) aktiv ist. Allein in der Region von Gode erhielten zuletzt 20.000 Menschen lebensrettende Wasserversorgung. In den nächsten Monaten soll diese Maßnahme für 30.000 Menschen ausgebaut werden.

SOS-Kinderdorf hat in der Region Somaliland (Gode und Kelafo) das Projekt „Water Trucking“ realisiert, das 4.200 Familien (rund 20.000 Kinder) mit sauberem Trinkwasser versorgt.

„Der Zugang zu sauberem Trinkwasser sichert den Familien nicht nur das Überleben, sondern verhindert auch lebensbedrohliche Krankheiten der Kinder durch schmutziges Trinkwasser“, erklärt Andreas Papp, Nothilfechef von SOS-Kinderdorf International.
 

 

 

 
 

Situation im Südsudan

Im Südsudan ist die Lage durch bewaffnete Konflikte und politische Unruhen noch verschärft. Dort musste das SOS-Kinderdorf in Juba vorübergehend evakuiert werden. Inzwischen sind aber alle Kinder, Mütter und Mitarbeiter wieder zurück und wohlauf. Trotz aller Probleme hat SOS-Kinderdorf auch dort in der Nachbarschaft seit Jänner Hunderte Kinder und ihre Familien mit dem Nötigsten versorgt und die Kinder psychosozial betreut.
 

Situation in Malawi

In Malawi hat SOS-Kinderdorf im Jänner 2017 Hilfsprogramme gestartet. Die fokussierten Gemeinden liegen in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdorf-Projekte in Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Ngabu. Mit dem Projekt wurden 13.000 Kinder und ihre Familien erreicht und ihr Leid ein wenig gemildert. Nichtsdestotrotz sind die Menschen dort immer noch auf Hilfe angewiesen.
 

Situation in Somalia

Trotz schwierigster Rahmenbedingungen ist SOS-Kinderdorf schon seit Jahrzehnten in Somalia tätig Das SOS-Krankenhaus in Mogadischu sowie eine medizinische Station in Baidoa bilden eine der wichtigsten privaten Gesundheitseinrichtungen, wo Kinder und Erwachsene kostenlos medizinisch betreut werde. SOS versucht die Menschen in Somalia mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen und verteilt zusätzlich Hygienepakete um Krankheiten vorzubeugen.

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