Infos zum Hermann-Gmeiner-Preis 2014

Erstmals wird der Preis nicht mittels Jury, sondern durch ein öffentliches Online-Voting ermittelt und zweimal je an eine Frau und einen Mann vergeben. Aus 279 Nominierungen stehen vier Frauen und vier Männer im Finale.

Seit 1971 wird der Hermann-Gmeiner-Preis für besondere Leistungen oder für außergewöhnliches Engagement vergeben. Die Auszeichnung geht an Menschen, die in einem SOS-Kinderdorf aufgewachsen oder in einem SOS-Kinderdorf-Programm betreut wurden und die nun als Erwachsene anderen ein inspirierendes Vorbild sind.

 Die Vergabe-Kriterien umfassen „besondere Leistungen auf humanitärem, beruflichem, sportlichem, schulischem oder kulturellem Gebiet“.
 
Der Preis wird alle zwei Jahre durch die Hermann-Gmeiner-Akademie in Innsbruck vergeben. 2012 ging die Auszeichnung an Rama Karki aus Nepal (im Bild oben ganz rechts). Eine junge Frau, die sich seit vielen Jahren um körperlich und geistig beeinträchtigte Kinder engagiert, die politisch sehr aktiv ist und schon einiges erreicht hat. Sie war als Kind selbst körperlich beeinträchtigt und wuchs im SOS-Kinderdorf Jorpati bei Kathmandu auf, wo behinderte Kinder liebevoll betreut werden.
 
Vier Frauen und vier Männer in der Endauswahl
Dieses Jahr gab es 279 Nominierungen aus 51 Ländern. Im April 2014 hat der Vorstand der Hermann Gmeiner Akademie in Innsbruck die acht Finalisten festgelegt. Die vier Frauen und vier Männer kommen aus Ecuador, Paraguay, Simbabwe, Ruanda, Äthiopien, Kasachstan, Nepal und Indien. Alle acht werden ab 23. Mai auf einer öffentlichen Plattform im Internet präsentiert und hoffen auf viele Stimmen.
 
Online-Wahl vom 23. Mai bis 22. Juni 2014 für alle offen. Wir freuen uns über jede Stimme!
Während bis 2012 alle zwei Jahre eine Jury die Gewinner des Hermann-Gmeiner-Preises kürte, kann diesmal jede/r seine Stimme abgeben: Die Wahl steht ab 23. Mai allen Mitarbeitern/innen, allen Freunden/innen, Förderern und Partnern der SOS-Kinderdörfer sowie allen anderen Interessierten offen. Am 22. Juni ist die Wahl zu Ende, am 23. Juni werden die zwei Gewinner bekannt gegeben. Sie werden im Herbst nach Österreich eingeladen und erhalten bei der Übergabe auch einen Geldpreis in Höhe von jeweils  5.000 Euro. Die Mittel stammen aus den Zinsen einer Stiftung, die von der Stifterin zweckgewidmet für den Hermann-Gmeiner-Preis eingerichtet wurde.
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