Kao aus Bangpoo

Vier SOS-Schwestern lassen ihre KindheitstrÀume Revue passieren ...
























 

Leben im Zeitraffer

Vier Jahre waren sie alt, als das erste gemeinsame Foto
entstand: Pim, Chom-Poo, Aoo und Kao aus dem
SOS-Kinderdorf Bangpoo.

Vier SOS-Schwestern lassen ihre KindheitstrÀume Revue passieren

Die vier MĂ€dchen aus dem SOS-Kinderdorf waren eine verschworene Gemeinschaft. Wollte eine etwas haben, wollten es alle, weinte eine, schlossen sich ihr die drei anderen aus Sympathie an. FĂŒr ihre SOS-Mutter war das keine einfache Zeit.

Zehn Jahre spÀter entstand das nÀchste Vierer-Bild. Aus den Kleinkindern waren Teenager geworden, die noch immer aneinander hingen wie Kletten, aber doch schon ganz unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Zukunft hatten:
 

Pim

Pim war sehr kontaktfreudig und immer gut gelaunt, eine Eigenschaft, die sie beim Sport (klassische TĂ€nze, Schwimmen, Federball) gut ausleben konnte und bei der Betreuung ihrer jĂŒngeren Geschwister. Mit 14 hatte Pim sehr bodenstĂ€ndige Vorstellungen und trĂ€umte davon, SekretĂ€rin zu werden. DafĂŒr bĂŒffelte sie an den Wochenenden Englisch.
 

Chom-Poo

Chom-Poo war das Rechen-Genie unter den vier SOS-Schwestern. Mathe und Naturwissenschaften fielen ihr in der Schule besonders leicht und deshalb plante sie ihre Zukunft auch als Buchhalterin. Zur Entspannung kochte sie gerne und spielte Basketball. Ihre SOS-Mutter konnte sich auch immer darauf verlassen, dass Chom-Poo im Haushalt mithilft.
Das ehemalige Zuhause der Schwestern, das SOS-Kinderdorf Bangpoo liegt sehr idyllisch ganz in der NĂ€he von Bangkok.


















 

Zehn Jahre spÀter entstand das nÀchste Vierer-Bild

Aus den Kleinkindern waren Teenager geworden, die noch immer
aneinander hingen wie Kletten, aber doch schon ganz unterschiedliche
Vorstellungen von ihrer Zukunft hatten.

Aoo

Aoo war die grĂ¶ĂŸte und gleichzeitig auch die schĂŒchternste und sensibelste unter den Schwestern. Als 14-JĂ€hrige schmieden die MĂ€dchen erste ZukunftsplĂ€ne. Deshalb schloss sie sich ihrer Schwester Chom-Poo an, als die beschloss, Basketball zu spielen - alleine hĂ€tte sich Aoo niemals ins Training getraut. Daneben waren es Tanz und Musik, fĂŒr die sie sich begeistern konnte. Mit 14 wusste sie als einzige der vier noch nicht, was sie spĂ€ter einmal werden wollte.
 

Kao

Kao war schon immer klar, wie ihre berufliche Zukunft aussehen wĂŒrde: Köchin wollte sie werden! Die ruhige und freundliche Kao wollte spĂ€ter einmal ihr eigenes Thai-Restaurant fĂŒhren. Außerdem liebte sie Musik und Tanz, weil sie das, wie sie sagte, immer aufmunterte.
Im SOS-Kinderdorf Bangpoo wohnen zwölf SOS-Familien. Es gibt einen Kindergarten mit 45 PlÀtzen und ein Jugendhaus mit vier Gemeinschaftswohnungen.





















 

Die SOS-Schwestern heute

Die vier SOS-Schwestern haben es geschafft, jede auf ihre Weise!

Heute, noch einmal zehn Jahre spÀter, sind die vier Schwestern erwachsene Frauen. Was ist aus ihren TrÀumen geworden, wie haben sie sich entwickelt?

Pims

Pims Englischkurse haben sich ausgezahlt, sie wurde allerdings nicht SekretÀrin, sondern hat es zur Englischlehrerin an einem Kindergarten geschafft,wo sie die Kinder auch im Spielen traditioneller Thai-Instrumente unterrichtet. Derzeit macht sie eine Fortbildung zur Grundschullehrerin. Pim denkt, dass ihr die Erfahrung mit kleineren Geschwistern im SOS-Kinderdorf geholfen hat, heute so gut mit Kindern umgehen zu können.
 

Chom-Poo

Chom-Poo ist bei ihren geliebten Zahlen geblieben, allerdings hat sie sich ein höheres Ziel gesteckt und möchte jetzt Programmiererin werden. DafĂŒr studiert sie gerade in Teilzeit. Bis es soweit ist, arbeitet Chom-Poo als Beamtin in der Autobahnverwaltung ihrer Heimatstadt.
 

Aoo

Aoo ist verheiratet und Mutter eines zweijÀhrigen Sohnes. Als VierzehnjÀhrige hatte sie als einzige noch keine konkreten ZukunftsplÀne gehabt. Heute arbeitet sie in einer Fabrik. Eines Tages möchte sie mit ihrem Ehemann ein LebensmittelgeschÀft eröffnen.
 

Kao

Kao ist die einzige, die heute genau das tut, was ihr schon vor zehn Jahren vorschwebte: Sie, die mittlerweile einen neun Monate alten Sohn hat, leitet ein Thai-Restaurant und ein Stehcafe in der Heimatstadt ihres Mannes. Kao ist voller PlĂ€ne und möchte ihre GeschĂ€fte schon bald vergrĂ¶ĂŸern. "Meine SOS-Mutter hat mir alles ermöglicht: vor allem Bildung, damit ich unabhĂ€ngig werden konnte. Ich bin sehr stolz, auf anstĂ€ndige Weise Karriere zu machen!" Die vier SOS-Schwestern haben es geschafft, jede auf ihre Weise!
Bangpoo war das erste SOS-Kinderdorf Thailands, das auf Initiative von Königin Sirikit gebaut wurde, nachdem sie ein SOS-Kinderdorf in Österreich besucht hatte. Das bisher letzte SOS-Kinderdorf entstand nach dem Taifun in Phuket. Insgesamt gibt es vier SOS-Kinderdörfer in Thailand.

Hintergrund-Information: Thailand

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