Hausaufgaben für die neue Regierung

Unsere kinder- und jugendpolitischen Forderungen.

Ein wesentlicher Teil unserer kinderpolitischen Arbeit ist es, dabei zu helfen, dass sich die Situation von Kinder und Jugendlichen in Österreich verbessert.

Und die zukünftige Regierung kann dafür einiges tun. Hier einige unserer wichtigsten Forderungen an die Politik, damit es Kindern in Österreich besser geht:
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  1. Verstärkte Maßnahmen gegen Kinderarmut. Die Armutsgefährdung verlagert sich seit einigen Jahren zunehmend von den Älteren auf die Jungen. Damit Kinder und Jugendliche nicht in einen Teufelskreis aus Armut und Chancenlosigkeit geraten, braucht es dringend Maßnahmen.
  2. Vereinheitlichung der Gewährung von und Rechtsanspruch auf Hilfe für junge Erwachsene (18+). Aus unterschiedlichsten Gründen bleiben junge Erwachsene immer länger im Elternhaus. Kinder in Fremdunterbringung mit oft traumatischen Lebensläufen haben darauf jedoch keinen (Rechts-)Anspruch. Dies muss geändert werden!
  3. Stärkung der Kinderrechte in Österreich. Österreich sollte wieder Vorreiter in Sachen Kinderrechte werden. Eine Ratifizierung des dritten Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention und Aufnahme von Kinderrechten in Lehrpläne von Schulen sind erste wichtige Schritte. 
  4. Gleichstellung von unbegleiteten Kindern auf der Flucht. In vielen Lebensbereichen kommt es zu sachlich nicht gerechtfertigten Ungleichbehandlungen im Vergleich zu einheimischen Kindern. Kinder sind in Österreich nicht gleich Kinder. Das muss geändert werden!
  5. Weiterentwicklung und Harmonisierung des Jugendschutzes. 9 Länder, 9 Gesetze. Einheitlicher Jugendschutz und verstärkte Prävention und Bewusstseinsbildung für einen besseren Schutz unserer Jugendlichen. 

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