Die Mutter

Die Mutter

Helga Lechner (49) kümmert sich seit 3 Jahren um ihre Kinder. Es ist ihr Beruf, mit Gehalt und Urlaubsanspruch – und doch ist es viel mehr als das.

Der Tränenausbruch kam an Weihnachten 2010, wenige Wochen nachdem Helga Lechners größter Wunsch in Erfüllung gegangen war: mit ihrem Freund Walter Unternährer als Familie mit Kindern zu leben. Die Kinder, das waren Alena* und Sabrina, damals drei und zwei Jahre, und der kleine Jerome, gerade ein Jahr alt.

Gemeinsam hatten sie ein schönes Haus mit Garten am Rande von Seekirchen bezogen, einer ruhigen Kleinstadt bei Salzburg mit einem See und Bergen drum herum, idyllisch wie in der Margarine-Werbung. Helga hatte Geschenke gekauft, einen Christbaum geschmückt und im Interview mit einer Lokalzeitung erzählt, wie sie das erste Weihnachten mit ihrer neuen Familie feiern würde, als SOS-Kinderdorfmutter.

Am 23. Dezember bekam Jerome hohes Fieber und musste ins Krankenhaus. Helga saß an seinem Bett und schlief keine Minute. An Heiligabend eilte sie kurz nach Hause, um nach den beiden Mädchen zu sehen. Sie sah keine glänzenden Kinderaugen. Sie sah zwischen Geschenken sitzende, verwirrte, brüllende Kleinkinder, die sich stritten und nicht zu beruhigen waren. „Da dachte ich: Ich schaff das doch nicht“, sagt Helga Lechner.

 

Ein Leben ohne Familie – unvorstellbar

Es war das erste und bisher einzige Mal, dass sie zweifelte. Sie ist 49 Jahre alt, eine freundliche Frau mit festem Blick. Sie wuchs in Tirol auf und ist gelernte Physiotherapeutin, studierte berufsbegleitend und wurde wissenschaftliche Mitarbeiterin in der klinischen Forschung an einem Reha-Zentrum für Querschnittsgelähmte in der Schweiz, wo sie gut verdiente und mit Mitte 30 ihren elf Jahre älteren Lebenspartner Walter kennen lernte. Walter war dort Patient, er sitzt nach einer schweren Erkrankung im Rollstuhl. Ein Leben ohne Familie, sagt Helga, das sei für sie immer „einfach unvorstellbar“ gewesen. Sie und Walter hätten gern gemeinsam eigene Kinder gehabt,aber sie bekamen keine. Sie dachten darüber nach, was sie wirklich vermissten, „das war vor allem das Familienleben“.

Seit drei Jahren ist Helga Lechner nun Mutter von Beruf. Bezahlt, zweieinhalb Jahre familienpädagogisch ausgebildet, rund um die Uhr für die Kinder da, aber mit gesetzlichem Urlaubsanspruch. Geht so etwas überhaupt? Kann man Muttersein lernen, ausüben wie einen Beruf? „Es ist besser, sich vorher nicht allzu genaue Vorstellungen zu machen, wie das Leben hier sein wird“, sagt Helga Lechner. Denn trotz aller Vorbereitung: Auch wenn das Leben ohne Familie für sie immer unvorstellbar war – das mit Familie war es vorher ebenfalls.

 

Das Dorf Leben

SOS-Kinderdörfer geben Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, eine Ersatzfamilie mit Geschwistern. Viele Kinderdörfer sind tatsächlich „Dörfer“: kleine Siedlungen am Rande von Kleinstädten, in denen die SOS-Familien nachbarschaftlich zusammenleben. Ein Stück heile Dorf-Welt für Kinder, die vorher hauptsächlich kaputte Welt kennen gelernt haben. So ein Dorf ist die Siedlung bei Seekirchen. Ein Dorf, wo Mütter den ganzen Tag zu Hause sind, Väter nur selten zur Familie gehören und Kinder in Seifenkisten auf der autofreien Straße rumfahren. Anders als Pflegeeltern oder Erzieher geben SOS-Mütter ihr altes Umfeld und ihren Job auf, um mit vier, fünf Kindern in einem Haus zu leben und sie großzuziehen.


Sie kochen für sie, waschen Wäsche, wechseln Windeln, machen mit ihnen Hausaufgaben, weisen sie in die Schranken, vermitteln ihnen Werte und geben ihnen Geborgenheit, um aus ihnen gute, glückliche Menschen zu machen. Die SOS-Mütter sollen das an Mütterlichkeit ausgleichen, was die leiblichen Eltern den Kindern nicht geben konnten. Muttersein in Perfektion.
 

 
Muttersein in Perfektion

Nicht viele können das. „Bewerberinnen sagen oft: Ich habe selber zwei Kinder großgezogen, ich weiß, wie das ist“, erklärt Wolfgang Arming, der Leiter des SOS-Kinderdorfes Seekirchen, der gleich neben Helga Lechners Haus sein Büro hat. „Andere Bewerberinnen haben ein sozialromantisches Bild im Kopf und wollen den ‚armen Kindern‘ helfen. Beides reicht für den Job als SOS-Mutter nicht aus.“ Viele stellen sich nach den psychologischen Tests, Gesprächen und kurzem Reinschnuppern als ungeeignet heraus, weil ihnen die sozialen und organisatorischen Kompetenzen fehlen. Andere brechen die Ausbildung ab, wenn sie merken, wie groß die Verantwortung wirklich ist. Nur selten kommt es vor, dass eine SOS-Mutter mit Burnout kündigt oder ihr, als letzte Maßnahme, gekündigt werden muss. „Wenn eine Mutter ständig in so einer Opferrolle verharrt – ‚ich mach hier alles, und die Kinder sind so undankbar‘ –, dann wird es schwierig“, sagt Arming. „Die Kinder hier haben Gewalt erlebt, sexuellen Missbrauch, Verwahrlosung, Alkoholismus. Sie waren vorher meist schon in verschiedenen Pflegefamilien.


"…Die Kinderdorf- Mütter müssen wissen, wie man den Schaden begrenzt. Aber auch, dass man nicht alles wiedergutmachen kann."

Wolfgang Arming, Leiter SOS-Kinderdorf Seekirchen
 

Familienalltag

An diesem sonnigen Mittag, zweieinhalb Jahre nach dem missglückten Weihnachtsfest, sieht Helgas Familienleben so aus, wie sie es sich damals gewünscht hat: ziemlich harmonisch. Sie hat Sabrina, inzwischen fünf, aus dem Kindergarten abgeholt, das Mädchen will nun eine Partie „Uno“ spielen, Helga vertröstet sie auf später, Sabrina nickt brav. Alena, die schon zur Schule geht, will aus der Kinderbibel vorgelesen bekommen – „wir sind gar nicht so religiös, aber sie liebt diese Geschichten“, sagt Helga. Im Haus leben mittlerweile auch zwei Teenager, Daniel und Jennifer, die 2011 in die Familie gekommen sind. Daniel, 15 und im letzten Schuljahr, schreibt übermorgen eine Mathe-Arbeit, Walter will mit ihm noch mal die Zinseszinsrechnung durchgehen. Daniel mault ein bisschen, „kann ich nicht gleich an den See?“. Doch kurz darauf sitzt er trotzdem konzentriert mit Walterzusammen über dem Mathe-Heft.

Helga bereitet derweil mit Irene, die ihr im Haushalt hilft, das Essen zu, Tunfisch-Reis und Kohlrabisuppe. Eine Portion weniger als sonst, Jennifer, 14, leibliche Schwester von Daniel, ist diese Woche auf Klassenfahrt. Jerome rutscht fröhlich auf dem Po über den Küchenboden, „alle seine Hosen scheuern durch, ich weiß nicht, wie oft ich das schon genäht habe“, sagt Helga. Jerome, 4, kann nicht laufen, aufgrund eines seltenen Gendefekts sind seine Muskeln zu schwach. Viel lieber als in seinem Rollstuhl bewegt er sich rutschend vorwärts. Er sieht aus wie zwei, seine körperliche Entwicklung ist verzögert, bislang kann er auch nur einige Worte sprechen. „Aber er versteht alles“, sagt Helga. „Wir glauben, dass er irgendwann richtig sprechen und wahrscheinlich auch laufen kann.“

Mit Jeromes Fröhlichkeit ist es vorbei, als das Mittagessen auf den Tisch kommt: Er isst nicht, eigentlich nie. Warum, konnten die Ärzte Helga und Walter nicht wirklich sagen. Vor Kurzem noch musste er mit hochkalorischer Flüssignahrung ernährt werden, er wäre sonst zu untergewichtig geworden. Jeder Bissen, mit dem Helga ihn füttert, ist ein Kampf. Jerome quengelt, er schlägt den Löffel weg, Suppe spritzt über den Tisch. Helga redet mit Engelsgeduld auf ihn ein und schafft es letztendlich, dass er einen halben Teller Suppe und einen Happen Tunfisch-Reis isst.

Während der ganzen Zeit lassen Alena und Sabrina Helga keinen Moment aus den Augen, während sie selbst schweigsam ihre Suppe löffeln.
 

„Fast so, als warteten sie immer noch auf einen Wutausbruch. Darauf, dass ich irgendwann die Kontrolle verliere“

Helga Lechner, SOS-Kinderdorf Mutter

Sie hat sich geschworen, dass das nie, nie passieren wird. Nicht passieren darf. Sie würde sich auch nie mit Walter vor den Kindern laut streiten. Allenfalls diskutieren, „damit die Kinder sehen, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann, aber Konflikte nicht eskalieren müssen“. So hat sie es in der Ausbildung gelernt.

Aber es ist wohl auch ihr und Walters Naturell, sonst wäre der Beruf nicht machbar. Die Kinder, die in den 27 deutschen und österreichischen SOS-Kinderdörfern leben, sind in der Regel zu ihrem eigenen Wohl vom Jugendamt aus den Herkunftsfamilien geholt worden, eine baldige „Rück führung ins Herkunftssystem“, wie es im Amtsdeutsch heißt, gilt als nicht sehr wahrscheinlich. Helga Lechner kennt die frühen Biografien ihrer Kinder aus den Unterlagen. „Aber genau weiß ich natürlich nicht, was in den ersten Lebensjahren passiert ist. Ich war ja nicht dabei.“

Helga beschäftigt sich viel damit, warum die Kinder tun, was sie tun. Sie weiß viel über Psychologie, sie macht sich viele Gedanken. Ja, sagt sie, vielleicht auch manchmal zu viele, das könne schon sein. Vor allem bei den Teenagern: „Unser Dorfleiter sagt öfter mal, das sei völlig normales Verhalten in dem Alter, das hätten seine beiden eigenen Söhne auch gemacht.“ Helga ist dann oft trotzdem nicht ganz überzeugt.

Am Nachmittag wird Sabrina von ihrem Vater abgeholt, er geht mit ihr für ein paar Stunden an den See.
Alena sortiert derweil im Kinderzimmer der beiden ihre Schätze: ihre „Hello Kitty“- Shirts, ihre Haarspangen, ein rosa Plastikhandy, „das hat die Helga uns geschenkt“, sagt sie, und, den größten Schatz von allen, eine große Muschel: „Die hat mir meine Mama vom Schwarzen Meer mitgebracht.“ Alena hält die Muschel an ihr Ohr, um das Rauschen zu hören. Etwa einmal im Monat sehen die Kinder ihre leiblichen Mütter oder Väter, wenn nötig in Begleitung einer Pädagogin.

 

"Alle Kinder vergöttern ihre Eltern, egal, was war“

Nie darf einer SOS-Kinderdorf-Mutter eine negative Äußerung über die Eltern herausrutschen. Helga Lechner hält sich strikt daran.

Auch wenn sie hört, dass eine Mutter sich in der Besuchszeit mit dem Handy SMS-tippend in die Ecke setzt und dem Kind ihre Handtasche mit Kosmetika zum Spielen gibt. Oder wenn ein Vater einen Antrag auf Rückführung seines Kindes gestellt hat, aber drei Besuche hintereinander kurzfristig absagt. Der nächste Vormittag, Jerome hat nachts geschrien, Sabrina ist mit Ohrenschmerzen aufgewacht. Daniel hat kürzlich eine Schulstunde geschwänzt und war stattdessen mit einem Kumpel im Park, Helga möchte mit der pädagogischen Leiterin des Dorfes darüber reden. Außerdem muss sie Bewerbungsgespräche führen: Irene, die ihr gerade beim Bügeln des heutigen Wäschebergs hilft, hat gekündigt. Zwei Jahre lang hat sie Helga als Familienhilfe im Haushalt unterstützt und auf die Kinder aufgepasst, wenn Helga und Walter verreist waren.

Der Vormittag ist die ruhigste Zeit des Tages, weil alle Kinder aus dem Haus sind, seitdem auch Jerome für ein paar Stunden in den Kindergarten geht. Walter hat sich mit einem Buch oben in sein Zimmer zurückgezogen. Später will er noch nach Salzburg fahren, wo er zweimal die Woche in einer Rollstuhl-Basketballmannschaft trainiert.
 

 
Zeit zu zweit ist sehr kostbar

Walter versucht, sein Leben so selbständig wie möglich zu leben. Er bittet Helga nur selten und ungern um Hilfe. Er will ihr eine Stütze sein, keine zusätzliche Belastung. Helga selbst ist in keinem Verein, sie macht keinen Sport, betreibt kein Hobby. Manchmal kommen Nachbarinnen, also andere SOS-Mütter, auf einen Kaffee vorbei. Mit einigen versteht man sich besser als mit anderen, man redet über die Kinder. Aber die wirklichen Freundinnen, Menschen aus ihrem alten Leben, wohnen weit weg. Helga sagt, sie vermisse nichts: „Wahrscheinlich brauche ich einfach nicht so viel Zeit für mich.“ Ihre wenige Freizeit verbringt sie nahezu ausschließlich mit Walter. „Unsere Zeit zu zweit ist so kostbar geworden.“

 

Paare sind die Minderheit

Die meisten SOS-Kinderdorf-Mütter, die oft bei Ausbildungsbeginn Mitte oder Ende 30 sind, leben ohne Partner. Sie sind ledig oder waren schon geschieden, bevor sie den Beruf ergriffen haben, eigene Kinder sind meist erwachsen. Nur selten kommt es vor, dass sich eine SOS-Mutter im Laufe ihrer Berufsjahre verliebt und der neue Partner mit ins Kinderdorf einzieht. Quasi nie kommt es vor, dass eine SOSMutter sich verliebt und deswegen aus dem SOS-Kinderdorf auszieht. Was aber vorkommt: dass sich Paare im SOS-Kinderdorf trennen.

Helga und Walter sind als Paar, das gemeinsam lebt, eine Minderheit. „Ich weiß nicht, wie die anderen SOS-Mütter das allein schaffen“, sagt Helga. „Wenn ich mir vorstelle, die Kinder sind im Bett, und ich würde abends allein auf dem Sofa sitzen. . . nein.“ Die Tage bei Helga, Walter und ihren Kindern sind von festen Gewohnheiten durchzogen. Auch am nächsten Mittag steht pünktlich das Essen auf dem Tisch. Hinterher helfen alle beim Abräumen. Alena, Sabrina und Jerome gehen danach eine Stunde auf ihre Zimmer, sie sollen sich still beschäftigen oder schlafen, Mittagsruhe ist ein festes Ritual. Am Nachmittag sind Termine, Alena geht zum Tanzunterricht, Jerome zum Kleinkindtreff, und Helga fährt Sabrina 20 Kilometer zum Eishockeytraining, wo sie eine Stunde neben der Sporthalle wartet, um das Mädchen anschließend wieder nach Hause zu bringen.

 

Beruf und Leben zugleich

Auch wenn es so aussieht: Helga Lechner ist keine Bilderbuch-Mutter. Sie macht nur einfach alles richtig, weil Muttersein für sie ein Beruf ist. Und sie muss ihren Job gut machen, weil sie nur ein paar Jahre Zeit hat, Kinder mit verkorkstem Start zu stabilen Menschen zu erziehen. Niemals schnauzt sie unpädagogisch herum, schickt die Kinder zur Dönerbude oder betrinkt sich Silvester, so wie manchmal „normale“ Mütter, sie hat sich immer unter Kontrolle. Es liegt ein Missverständnis in diesem Wort der SOS-Mutter: Helga Lechner ist Pädagogin, sie hat nicht die Freiheiten einer leiblichen Mutter, auch mal egoistisch oder ungerecht zu sein. Sie weiß das, und es liegt für sie kein Drama in dieser Erkenntnis. Auch wenn sie SOS-Mutter geworden ist, um Mutter zu werden.


„Kinderdorf-Mütter sind nicht die besseren Mütter. Aber für Kinder, die hierherkommen, sind sie Spezialisten.“

Wolfgang Arming, Leiter SOS-Kinderdorf Seekirchen


Es ist später Nachmittag geworden. Walter nimmt im Rollstuhl Jerome auf den Schoß und fährt mit ihm eine Runde durchs Dorf, sie machen das jeden Tag. Alena und Sabrina springen im Garten auf dem Trampolin, Daniel sitzt auf der Terrasse und lernt. Jennifer ruft von ihrer Klassenfahrt an, sie erzählt Helga begeistert, wie sie heute mountainbiken war, und grüßt alle lieb. Helga sagt: „Als ich meinen alten Beruf gekündigt habe, um hier für ein Drittel meines alten Netto-Gehaltes zu arbeiten, haben mich alle gefragt, ob mich das Dasein als Hausfrau und Mutter nicht intellektuell unterfordert.“ Eine kleine steile Falte erscheint auf ihrer Stirn. „Das hier ist nicht nur Waschen, Kochen und Windelwechseln. Ich muss die Kinder verstehen, ich muss mich selbst verstehen. Ich habe damit jeden Tag intellektuelle Herausforderungen.“
 

Liebt sie ihre Kinder? Wie eine Mutter?

Helga zögert kurz. „Liebe und Wertschätzung ist schon etwas, was man den Kindern entgegenbringt. Und wenn sie mir Jerome wegnehmen würden, würde es mir schon das Herz zerreißen. Aber ob das Mutterliebe ist, kann ich nicht sagen. Ich bin ja keine Mutter.“
Früher hat es mal einen Werbespot der SOS-Kinderdörfer gegeben, der mit dem Slogan endete: „In jedem von uns steckt eine Mutter.“ Helga sagt, sie habe sich über den Spot geärgert. „Muttergefühle allein wären ein schlechter Motivator für den Beruf. Das, was wir machen, hat mit Muttergefühlen wenig zu tun.“

*Namen der Kinder geändert
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