Indien/Bangaldesch – 22.05.20

Zyklon Amphan hinterlässt leichte Schäden an SOS-Kinderdörfern

Am 20. Mai fegte der Zyklon über Indien und Bangladesch. Die SOS-Kinderdörfer in der Region sind zum Glück nur leicht betroffen. Alle Kinder und MitarbeiterInnen sind in Sicherheit.

Dank der umsichtigen Sicherheitsvorkehrungen haben alle Kinder und MitarbeiterInnen von SOS-Kinderdorf den Wirbelsturm unbeschadet überstanden.

Zyklon Amphan hat den indischen Bundesstaat Westbengalen hart getroffen, die Behörden melden 72 Todesfälle. Die Stadt Kolkata war über Stunden vom Strom abgeschnitten. Der starke Regen hat zu meterhohen Überschwemmungen geführt. Das SOS-Kinderdorf in Kolkata meldet mehrere Schäden an den Gebäuden im Dorf, verursacht durch entwurzelte Bäume.

Massive Überschwemmungen in Kolkata.

 

Auch in Bangladesch gab es massive Überflutungen in tiefer gelegenen Regionen des Landes. Dämme sind gebrochen und viele Häuser beschädigt worden. Drei Häuser von Familien aus dem Familienstärkungsprogramm in Bangladesch wurden ebenfalls beschädigt.

Corona erschwerte Sicherheitsmaßnahmen

Dass der Zyklon mit der Corona-Pandemie zusammen fiel, bedeutete eine doppelte Belastung. Es war eine Herausforderung, Menschen unter Einhaltung von Mindestabstand zu evakuieren oder Betroffene in Notunterkünften unterzubringen, ohne sie einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszusetzen!

SOS-Kinderdorf in Indien

SOS-Kinderdorf ist seit 1964 in Indien tätig aktiv und hat seine Hilfe ständig ausgebaut. Mittlerweile gibt es 41 SOS-Kinderdörfer. Ingesamt werden über 36.000 Kinder unterstützt, viele davon auch im Rahmen der Familienstärkung.

SOS-Kinderdorf in Bangladesch

In Bangladesch gibt es derzeit sechs SOS-Kinderdörfer. Ingesamgt werden über 4.500 Kinder unterstützt. Mehr über unsere Hilfe in Bangladesch.

Weltweite Nothilfe

SOS-Kinderdorf ist weltweit in 135 Ländern tätig, meist viele Jahre vor Ort und dadurch gut verankert und vertraut mit den örtlichen Strukturen. Die gute Vernetzung der heimischen MitarbeiterInnen mit der Bevölkerung und den lokalen Behörden ist Basis dafür, dass wir in Krisen- und Katastrophengebieten rasch von den bestehenden Programmen aus nachbarschaftliche Nothilfeaktivitäten gestartet und längerfristig durchgeführt werden können. Erfahren Sie mehr.

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