Orientierungshilfe zum Ankommen in Österreich

Nützliche Informationen für Geflüchtete und Unterstützer*innen

Seit dem 24. Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Immer mehr Menschen suchen auch in Österreich Zuflucht. Auf dieser Seite haben wir einige hilfreiche Informationen zur aktuellen Lage, rechtlichen Rahmenbedingugnen und Unterstützungsangeboten zusammengestellt. 

Aktuelle Zahlen (Stand 19.4.2022)

Der Krieg in der Ukraine dauert an. Seit 24. Februar 2022, dem Beginn der russischen Invasion, dauern die Kämpfe unvermindert an und täglich wachsen die Zahlen an geflüchteten Menschen.

Bis heute sind laut UNHCR mehr als 4,9 Mio. Menschen aus der Ukraine geflohen. Innerhalb des Landes sind weitere 7,1 Mio. Menschen zu Binnenflüchtlingen geworden. Die meisten Vertriebenen sind im Nachbarland Polen untergekommen, aber auch in der Slowakei, Ungarn, Rumänien und der Republik Moldau sind hunderttausende Flüchtlinge angekommen. Das UNHCR spricht von der größten humanitären Katastrophe in Europa seit dem Ende des 2. Weltkrieges.

In den Nachbarstaaten der Ukraine, aber auch in den großen EU-Staaten wie Deutschland, werden Rufe nach Unterstützung bzw. einer Umverteilung lauter. Auch Österreich bereitet sich also in aller nächster Zukunft auf eine stark wachsende Anzahl an Geflüchteten aus der Ukraine vor. Aktuell haben sich in Österreich 59.000 Menschen aus der Ukraine registriert

Expert*innen gehen davon aus, dass ca. 200.000 Menschen in Österreich dauerhaft Schutz suchen werden. Das wären mehr als doppelt so viele Menschen, wie die Zahl derer, die nach dem Krieg in Bosnien in Österreich Schutz gesucht haben. Insgesamt wird in der EU mit der Aufnahme von potenziell 8 Mio. Vertriebenen aus der Ukraine gerechnet.

Nützliche Informationen zu:

  • Rechtlicher Rahmen EU
    Die rechtliche Grundlage für das Ankommen von ukrainischen Vertriebenen in Staaten der Europäischen Union bildet die sogenannte „Massenzustromrichtlinie“, eine einstimmig beschlossene Verordnung der EU-Kommission. Dieser Beschluss ist somit für alle EU-Staaten bindend.
    Die Verordnung wurde 2001 vor dem Hintergrund der Kriege im ehemaligen Jugoslawien entwickelt. Sie zielt darauf ab, die nationalen Asylsysteme während einer massenhaften Ankunft von geflüchteten Menschen in der EU zu entlasten und vor Überforderung zu schützen.
     
  • Rechtlicher Rahmen Österreich 

    Am 11. März wurde vom österreichitschen Nationalrat die sogenannte Vertriebenen-Verordnung beschlossen. Gemäß der Verordnung erhalten geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die einen ukrainischen Pass besitzen, einen vorübergehenden Schutzstatus in Österreich, der nicht individuell belegt werden muss (wie z.B. in einem Asylverfahren). Dieser gilt zunächst bis 3. März 2023 und kann automatisch um jeweils sechs Monate, längstens jedoch um ein Jahr verlängert werden. Die Richtlinie garantiert darüber hinaus Mindeststandards wie Zugang zum Arbeitmarkt, zu medizinischer Versorgung und zu Bildung.

    Im Unterschied zur Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hat Österreich (wie Polen und Ungarn) die Regelung jedoch strenger ausgelegt und auf einen bestimmten Personenkreis beschränkt. Darunter fallen ukrainische Staatsbürger*innen und Drittstaatsangehörige und Staatenlose mit Schutzstatus in der Ukraine und ihre nahen Familienangehörigen, die aufgrund des bewaffneten Konflikts die Ukraine verlassen haben.
    Drittstaatsangehörige,  die zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs in der Ukrainein einem laufenden Asylverfahren gelebt haben, dürfen zwar nach Österreich einreisen, müssen hier aber erneut ein individuelles Asylverfahren durchlaufen.

  • Registrierung in Österreich
    Geflüchtete Menschen bzw. Vertriebene aus der Ukraine erhalten mit einem gültigen Reisepass ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht in Österreich bis 3. März 2023. Dieses wird rechtlich gesehen „automatisch“ erteilt, betroffene Personen benötigen aber zwingend eine Aufenthaltskarte („Ausweis für Vertriebene“) vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA), wofür eine Registrierung  nötig ist. Im Rahmen dieser Registrierung werden die grundlegenden persönlichen Daten der Person erfasst und bei Personen älter als 14 Jahre auch Fingerabdrücke genommen. Die Registrierung kann bei bestimmten Polizeidienststellen oder in besonderen Aufnahme- oder Registrierungszentren erfolgen. 

    Hier finden sich detaillierte Informationen zum Aufenthalt bzw. zur Registrierung für die einzelnen Bundesländer:

  • BurgenlandHotline zur fremdenpolizeilichen Registrierung 
  • KärntenRegistrierungsstellen in Klagenfurt und Villach sowie mobile Angebote
  • NiederösterreichRegistrierung bei der Polizei in St. Pölten bzw. am Flughafen Schwechat
  • OberösterreichRegistrierungsstellen in Linz und Wels 
  • SalzburgAnkunftszentrum in der Messe Salzburg
  • SteiermarkHumanitäres Ankunftszentrum des Landes Steiermark in Graz 
  • TirolAnkunftszentrum im Haus Marillac in Innsbruck
  • VorarlbergRegistrierung bei der Polizei Dornbirn
  • Wien: entweder zentrale polizeiliche Registrierung ohne Termin im Erfassungs- und Verteilzentrum Wien Messe (Messeplatz 1, 1020 Wien) ODER im Erfassungs- und Beratungszentrum im Austria Center Vienna (ACV), falls ein längerer Aufenthalt in Wien angestrebt wird. Dort wird ein Termin benötigt, Terminvergabe hier. Auch Termine für den Antrag auf Grundversorgung finden im ACV statt, Terminvergabe hier.

 

  • Meldepflicht
    In Österreich besteht eine Meldepflicht für den Wohnsitz. Dies erfolgt beim Meldeamt in den Gemeinden (Gemeindeamt). Es ist wichtig, dass Vertriebene sich beim Meldeamt anmelden und bei Änderung Ihres Wohnsitzes diese Änderung dem Meldeamt bekannt geben. Nur so kann das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) den Ausweis für Vertriebene zustellen oder die betreffenden Personen bei Rückfragen erreichen.

Die österreichische Grundversorgung ist ein Unterstützungsangebot für Hilfs- und schutzbedürftige Menschen, die in Österreich um Asyl ansuchen. Diese erhalten im Rahmen der Grundversorgung die notwendige Unterstützung, um Grundbedürfnisse ihres täglichen Lebens rasch decken zu können. Dieses Angebot, welches normalerweise primär an Asylwerber*innen bzw. Personen mit subsidiärem Schutz gerichtet ist, steht nun auch ukrainischen Vertriebenen zu.

Es umfasst in erster Linie die Unterbringung der Menschen inkl. Verpflegung und Kleidung (organisiert oder individuell in privaten Unterkünften) und eine Krankenversicherung. Zusätzlich können, je nach Situation, auch Dinge wie Schulbedarf, Fahrtkosten oder Deutschkurse zur Verfügung gestellt bzw. bezahlt werden. Schließlich gibt es ein monatliches Taschengeld in Höhe von 40€ für Menschen in organisierter Betreuung, d.h. in Einrichtungen der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU).

Wohnen

Private Unterbringung

  • Im Regelfall wird zwischen den hilfsbedürftigen Personen und dem Vermieter ein Mietvertrag oder Untermietvertrag abgeschlossen. Mit diesem Mietvertrag wenden sich die hilfsbedürftige Personen an die jeweilige Landesgrundversorgungsstelle und erhalten eine Refundierung bis zu folgenden Höchstsätzen:

    1. bei der Miete einer Einzelperson bis zu 150 Euro/Person/Monat

    2.  bei Familien (ab 2 Personen gesamt) bis zu 300 Euro/Familie/Monat.

  • Darüber hinaus erhalten privat untergebrachte hilfsbedürftige Fremde folgende Leistungen für die Verpflegung:

  1. Verpflegung Erwachsene: bis zu 215 Euro/Person/Monat

  2. Verpflegung Minderjährige: bis zu 100 Euro/Person/Monat

  • Die Unterbringungsadresse muss innerhalb von drei Tagen an das Gemeindeamt bzw. das zuständige Magistrat gemeldet werden. Eine Bestätigung der Person, die die Unterkunft zur Verfügung stellt, ist notwendig. Die Meldung der Adresse ist essentiell, da der Ausweis für Vertrieben an diese Adresse zugestellt wird.

  • Bei Unterbringungen, die in der touristischen Infrastruktur erfolgen, beispielsweise in einem Hotel, ist der bzw. die Besitzer:in für die Meldung der Adresse zuständig.

Folgende Initiativen vermitteln und registrieren private Unterkünfte: 

 

Organisierte Unterbringung

  • Bei einer im Rahmen der Grundversorgung organisierten Unterbringung übernimmt die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (BBU) bzw. die zuständige Behörde die Meldung der Adresse. Nähere Informationen auf der Homepage der BBU.

  • Das Humanitäre Ankunftszentrum der Stadt Wien (Engerthstraße 267-269, 1020 Wien) vermittelt Notschlafstellen. 

  • In der Messe Wien ist seit 22.3. ein weiteres Notquartier für bis zu 1.200 Personen in Betrieb genommen worden.

Aus der Ukraine vertriebenen Kindern steht der freie und uneingeschränkte Zugang zum österreichischen Bildungssystem zu. Zugleich unterliegen sie in Österreich im Alter von 6-15 Jahren der Unterrichtspflicht.
Anfang April 2022 besuchten bereits rund 5000 ukrainische Schüler*innen eine Schule in Österreich, davon etwa die Hälfte eine Volksschule, ein Drittel eine Mittelschule und ein Sechstel eine AHS. Ein Großteil dieser Kinder geht in Niederösterreich (1400) und in Wien (1300) zur Schule.

  • Damit ein ukrainisches Kind an einer Schule angemeldet werden kann, muss die polizeiliche Registrierung erfolgt sein.
  • Das Bildungsministerium hat Informationen für Schüler*innen  und Eltern, die aus der Ukraine nach Österreich geflüchtet sind auf dieser zentralen Infoseite gebündelt.
  • Darüber hinaus wurden in den  Bildungsdirektionen der Bundesländer eigene Kontaktstellen eingerichtet, an die sich geflüchtete Familien mit schulpflichtigen Kindern wenden können.  
  • Schulpsychologische Beratungsstellen zur Verarbeitung der Ereignisse in der Ukraine bzw. auf der Flucht sind unter der Telefonnummer 0664 883 80 377 (sozialarbeiterische Beratung für Schülerinnen und Schüler in Ukrainisch und Russisch) erreichbar. Auch für Schüler*innen  aus Österreich gibt es die Möglichkeit, über die Ereignisse und den eigenen Umgang damit zu sprechen, wurden die Angebote der Schulpsychologie erweitert: schulpsychologie.at - Hotline
  • Die Publikation „Bildungswege in Österreich“ bietet einen Überblick über das gesamte österreichische Bildungssystem – von der Elementarpädagogik bis zur Erwachsenenbildung. Die Sonderausgabe ist um Informationen, die insbesondere für aus der Ukraine geflüchtete Familien hilfreich sein können – wie Ansprechpartner*innen in den Bildungsbehörden der Bundesländer – angereichert. 
  • Der Österreichische Akademische Auslandsdienst (OEAD) hat eine eigene Infoseite (u.a. mit Infos für ukrainische Studierende) aufgelegt, hier gibt es auch eine Übersicht über das österr. Bildungssystem auf Ukrainisch

WIEN

 

ELEMENTARBILDUNG/KINDERGARTEN

UNIVERSITÄT/STUDIUM

  • Das Bildungsministerium hat Stipendien für ukrainische Studierende in Österreich ausgeschrieben, die mangels finanzieller Unterstützung aus der Heimat Probleme bei der Fortführung ihres Studiums haben. Gestartet wird mit 500 Stipendien von 715 Euro pro Monat, vorerst für das laufende Sommer- und das kommende Wintersemester.
  • Auch die ÖH vergibt Sonderstipendien in Höhe von 1000€/Person an ukrainische Studierende; zu Beratung, Erlass der Studiengebühren und psychosozialer Unterstützung für ukrainische Studierende gibt es hier weitere Infos bzw. unter ukraine@oeh.ac.at

Ukrainische Vertriebene, deren Aufenthalt in Österreich auf Basis der Vertriebenen-Verordnung geregelt ist, erhalten automatisch Zugang zum hiesigen Gesundheitssystem. Jene Personen, die im Rahmen der Grundversorgung betreut werden, sind ebenfalls automatisch krankenversichert.

Das heißt sie erhalten eine eigene Sozialversicherungsnummer und einen E-card-Ersatzbeleg. Mit der Aufenthaltskarte und dem Ersatzbeleg können sie die gleichen Leistungen der ÖGK in Anspruch nehmen, wie andere Versicherte auch. Sollten diese noch nicht vorhanden sein, kann übergangsmäßig der ukrainische Pass als Nachweis vorgelegt werden, der ebenfalls eine Inanspruchnahme der Leistungen ermöglicht (dies gilt auch für Überweisungen, Rezepte, etc.). Die betreffenden Personen sind außerdem von Rezeptgebühren und Selbstbehalten befreit. 

Geflüchtete haben allerdings keinen Anspruch auf Geldleistungen, also z.B. Krankengeld, Rehabilitationsgeld...

Psychologische Betreuung: 

  • Die Diakonie bietet psychosoziale Betreuung sowie ambulante medizinische Behandlung an.
  • Die AkutBetreuung Wien (ABW) ist eine Einrichtung der Stadt Wien. Speziell ausgebildete psychosoziale Fachkräfte betreuen Betroffene nach einem außergewöhnlich belastenden Ereignis. Die AkutBetreuung Wien ist unter der Telefonnummer +43 676 8118 98698 täglich von 0 bis 24 Uhr erreichbar.

Covid-19-Schutzmaßnahmen in Wien

  • COVID19-Informationen auf Ukrainisch: https://sprachen.wien.gv.at/covid-19/ua-coronaregeln/
  • Aus der Ukraine geflüchtete Menschen können sich im Austria Center in Wien kostenlos gegen Covid-19 impfen lassen. Kein Termin erforderlich. Dafür ist ein Ausweis, Impfpass (wenn vorhanden) und eine Anschrift in Wien erforderlich.
  • Kostenlose Corona-Tests werden im Humanitären Ankunftszentrum der Stadt Wien (Engerthstraße 267-269, 1020 Wien) durchgeführt. 
  • Im Wiener Ankunftszentrum ist außerdem ein Notarzt bzw. eine Notärztin vor Ort und eine behelfsmäßige Ordination zur akuten psychosozialen Betreuung eingerichtet. 

Stellen für Ukrainer*innen mit Behinderung

Die Vertriebenen-Verordnung regelt den freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt für Vertriebene aus der Ukraine. Vertriebene können sich in allen Branchen bewerben, anders als bei Asylwerber*innen ist das potenzielle Tätigkeitsfeld für ukrainische Vertriebene nicht eingeschränkt.

Voraussetzung für eine Beschäftigung in Österreich ist eine Beschäftigungsbewilligung des AMS, die der Arbeitgeber beantragen muss. Diese kann erst nach Erhalt der Aufenthaltskarte („Ausweis für Vertriebene“) ausgestellt werden. Daher ist eine ehestmögliche Registrierung bei den Behörden wichtig, um rasch eine Beschäftigung aufnehmen zu können.

  • Das Arbeitsmarktservice/AMS hat eine zentrale Website mit Informationen in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache erstellt.
  • Informationen zum österreichischen Arbeitsmarkt in ukrainischer bzw. russischer Sprache beantwortet das AMS außerdem per E-Mail unter: ukraine@ams.at
  • Österreichische Dienstgeber, die Vertriebene aus der Ukraine einstellen wollen, finden hier und hier gebündelte Informationen.
  • Das AMS bietet Unterstützungsmaßnahmen, u.a. spezielle Angebote für Frauen, einen Ausbau von Kompetenzchecks und arbeitsplatznahe Weiterbildungsmöglichkeiten, um Ukraine-Vertriebenen unbürokratisch und zielgenau helfen, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
  • Bei einem persönlichen Termin beim AMS ist es ratsam, eine Person zum Übersetzen/Dolmetschen mitzunehmen.
  • Im Humanitären Ankunftszentrum im Austria Center Vienna (ACV) hat das AMS einen Info-Point als erste Ansprechstelle zu Fragen der Beschäftigung und Unterstützungsmöglichkeiten beim Arbeitsmarkteinstieg installiert. Ukrainisch- und russischsprachige Mitarbeiter*innen stehen beratend zur Seite.

Jobportale

Öffentliche Verkehrsmittel & Parken 

  • Mit ukrainischem Identitätsdokument gratis Fahrt mit der Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln
  • In Wien kostenlose Nutzung der Öffis bis Ende April.
  • Autos mit ukrainischen Kennzeichen können in Wien bis Ende April kostenlos und ohne Parkschein auf Parkplätzen im öffentlichen Raum parken. Das gilt nicht für private Parkplätze und Parkgaragen.

Hilfreiche Kontakte: 

  • Hotline der BBU: +43 1 2676 870 9460 (Zugang zur Grundversorgung, in ukrainischer und russischer Sprache)
  • Hotline des ÖIF: +43 1 715 10 51 120 (Unterstützungsangebote, Wohnen und Arbeiten)
  • Hotline der Caritas: +43 5 1776 380 (Einreise, Aufenthalt und Unterkunft)

Weiterführende Info: 

  • FAQ des Innenministeriums und weitere Infos zu Einreise und Aufenthalt von ukrainischen Vertriebenen sowie FAQ des Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl
  • Wien-Guide für ukrainische Vertriebene vom Falter Wochenmagazin in deutscher und ukrainischer Sprache.
  • Im Humanitären Ankunftszentrum im Austria Center Vienna (ACV) hat der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) eine Anlaufstelle geschaffen. Dort geben Berater*innen Auskunft über kostenlose Deutschkursplätze auf den Niveaus A1 bis C1. Terminvereinbarungen für Anmeldungen zu ÖIF-geförderten Deutschkursplätzen sind dort auch möglich. Weitere Informationen.

Folgende Initiativen vermitteln und registrieren private Unterkünfte: 

Kulturangebote

Der Kulturpass der Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" ist bei Vorlage eines Vertriebenenausweises nun auch für Ukrainer*innen zugänglich. Informationen zur Beantragung sind hier (Englisch) und hier (Deutsch) zu finden. 

Folgende Kultureinrichtungen gewähren geflüchteten Menschen freien Eintritt  anhand ihres ukrainischen Reisepasses:

  1. Dschungel Wien
  2. Kapuzinergruft
  3. Naturhistorisches Museum
  4. Secession
  5. Volkskundemuseum
  6. Das Sportministerium übernimmt die Mitgliedgebühr für Vereine bis 120,-  und die Sport Union hat eine Initiative für Geflüchtete ins Leben gerufen

Ukrainische Community:

Übersicht über die Nothilfe von SOS-Kinderdorf

Die SOS-Nothilfe erreicht Kinder und Familien in der Ukraine, in den Nachbarländern und in Österreich.

Jetzt spenden

Weitere Informationen