Testamentsspenden

Eine Geschichte die bewegt

Ein Freund von SOS-Kinderdorf erzählt, warum er SOS-Kinderdorf Vermögenswerte schenkt und in seinem Testament bedenkt.

Immer wieder bedenken Menschen SOS-Kinderdorf in ihrem Testament – ein großer Vertrauensbeweis, der wertvolle Hilfe für Kinder möglich macht. Manchmal erfahren wir von Angehörigen oder Freunden etwas mehr über diese Menschen, manchmal
haben wir die Chance, sie persönlich kennen zu lernen. Einer von ihnen ist Anton Mall. Der jahrzehntelange SOS-Kinderdorf-Freund ist heuer im Mai verstorben.

"Pionier des Guten"

Man könnte ihn als „Pionier des Guten“ bezeichnen, denn das Interesse für SOS-Kinderdorf und seine Unterstützung reichen bis zu dessen Anfängen zurück. Anton Mall war bei der Einweihung des ersten SOS-Kinderdorfes in Imst dabei. Er reiste dafür extra von St. Anton an. „Weil es mich interessiert hat“, erzählte er später. Die so entstandene Verbundenheit dauerte beinahe 70 Jahre an. Und sie wurde an seinen Sohn Wilfried weitergegeben. Anton Mall stammt aus einfachen Verhältnissen. Als einer von vier Söhnen einer Eisenbahnerfamilie übernahm er 16-jährig als Briefträger die Stelle seines Bruders, der im Krieg gefallen war. Der Post blieb er während seiner gesamten Arbeitszeit treu – er absolvierte einige Prüfungen, leitete beispielsweise das Postamt in Zürs und war bis zu seiner Pensionierung im gehobenen Dienst des Unternehmens tätig.

Herzlichkeit und Wärme

Werte wie Fleiß, Bescheidenheit und Zufriedenheit prägten das Leben von Anton Mall, der in seiner Freizeit bis ins hohe Alter gerne wanderte und Schi fuhr. Seine Herzlichkeit und Wärme spürte nicht nur seine Familie, sondern erlebten auch die Kinder und SOS-Kinderdorf-MitarbeiterInnen. Anton Mall unterstützte das SOS-Kinderdorf sein Leben lang großzügig. Bei regelmäßigen Treffen im Imst überzeugte er sich von der guten Entwicklung der Organisation und deren Arbeit. Anton Mall wirkt aber auch über sein Leben hinaus – er verfügte testamentarisch, dass der Erlös vom Verkauf seines Hauses an SOS-Kinderdorf geht. Es war ihm wichtig, dass er armen Kindern helfen und einen Beitrag leisten kann, ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen.

Hinterlassen Sie etwas, das bleibt: Helfen Sie SOS-Kinderdorf mit einer Erbschaft oder einer Schenkung.

Ein letzter Wille kann ein Anfang sein und jungen Menschen Perspektiven geben.
Wird SOS-Kinderdorf testamentarisch als Erbe bedacht, obliegt uns die Abwicklung
aller Angelegenheiten nach dem Tod sowie die Grabpflege. Dabei ist es uns ein großes Anliegen, Ihren letzten Willen mit Umsicht und Sorgfalt zu erfüllen.


Die Arbeit von SOS-Kinderdorf kann man auch mit Sachwerten unterstützen. Diese werden für unsere pädagogischen Angebote genutzt, indem wir ihre Erträge zur Finanzierung unserer Arbeit einsetzen.

Sie haben eine Frage dazu oder wollen die Information zum neuen Erbrecht bestellen? Schicken Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen Sie uns an:

Daniela Koren
daniela.koren@sos-kinderdorf.at
Tel.: 01/ 36831 35-70