Testament

In dankbarer Erinnerung

Erika und Peter Czehak betrieben über viele Jahre das legendäre Kaffeehaus "Wilder Mann" im 18. Wiener Gemeindebezirk. Die beiden übernahmen das Lokal von Erikas Vater, dem Cafetier Klug, und führten es mit viel Herzblut und großem Erfolg.

Seine Freude an Menschen bewog das kinderlose Ehepaar, SOS-Kinderdorf in seinem Nachlass zu bedenken. Ihr letzter Wille ermöglicht Kindern und Jugendlichen, die den Halt ihrer leiblichen Eltern verloren haben, neue Perspektiven. Auf die Idee, den jungen Menschen im SOS-Kinderdorf zu helfen, brachte sie Gerda Ederndorfer, eine gute Freundin der Familie und ehemalige SOS-Kinderdorf-Mitarbeiterin.
 
Erika und Peter Czehak verstarben beide im Jahr 2016.
 

Kinder sind unsere Zukunft

In langen gemeinsamen Gesprächen diskutierten die Czehaks mit Gerda Ederndorfer, wem sie ihren Besitz hinterlassen sollten. Sie war es, die den Gedanken einbrachte, dass Kinder unsere Zukunft sind und sich Erika und Peter mit einer Zuwendung an der positiven Entwicklung junger Menschen und der Welt aktiv beteiligen können. Gerda Ederndorfer erzählte von der Arbeit von SOS-Kinderdorf und informierte über die Möglichkeit einer Testamentsspende. Wie überzeugend sie dabei war, bemerkte sie erst viele Jahre später. Erika und Peter Czehak haben die liebe Freundin in ihrem Testament mit einem kleinen Legat bedacht. Beim Notar erfuhr Gerda Ederndorfer, dass die beiden SOS-Kinderdorf als Alleinerben eingesetzt haben. "Nun helfen sie tatsächlich mit, dass Kinder und Jugendliche liebevoll auf ihrem Weg ins Leben begleitet werden, das macht mich sehr glücklich", erzählt Frau Ederndorfer.
 

Viele Möglichkeiten der Hilfe

Gerda Ederndorfer war von 1968 bis 1983 bei SOS-Kinderdorf International beschäftigt. Danach bekam sie die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Mann für die Erzdiözese Wien eine Restaurierwerkstätte aufzubauen. Ihre Verbundenheit mit SOS-Kinderdorf besteht allerdings bis heute. Frau Ederndorfer hatte zwei Patenkinder, ein Mädchen in Chile und einen tibetischen Buben in Dharmsala, Indien. Dieser Junge lebt inzwischen mit seiner Familie in Kanada, ist Lama einer kleinen Tibetergemeinde, und sie haben noch immer Kontakt.
 
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