International

Digital: International!

Die Digitalisierung hält auch bei den internationalen Programmen nicht halt. Sie verbindet Nothelfer, Schüler und Mütter gleichermaßen.

Digital Village - Bildung über alle Grenzen

"Jetzt kann ich sogar in England studieren", lacht Ayize aus dem SOSKinderdorf Rustenburg in Südafrika. Im Rahmen des Projekts "Digital Village" werden SOS-Kinderdorf-Haushalte mit Computern und Internet ausgestattet.
 
Sieben Ländern sind derzeit im Rahmen des "Digital Village" miteinander und mit der ganzen Welt digital verbunden.
So können Jugendliche in abgelegenen Regionen orts- und zeitunabhängig an Universitäten international studieren. SOS-Kinderdorf-Mütter tauschen sich mit Kolleginnen aus und nehmen an internationalen Lernprogrammen teil. So rückt die weltweite SOS-Kinderdorf- Familie zusammen und nützt Synergien. Derzeit läuft das Projekt in Südafrika, Bangladesch, Honduras, Paraguay, Uganda, Russland und auf den Philippinen: 14 weitere Länder sollen folgen.
 
 

ICT-Corner - Vernetzung im Notfall

Auch bei Nothilfe-Einsätzen baut SOS-Kinderdorf auf moderne Technologie und Kommunikation. ICTCorner sind rasch aufstellbare mobile Container-Einheiten, die Internetverbindung via WIFI, Computer sowie Ladestationen für Mobiltelefone bieten.
 
Im Krisenfall ist eine funktionierende und stabile Internetverbindung unverzichtbar.
Dadurch können Menschen auf der Flucht via WhatsApp und Facebook mit Angehörigen zu Hause in Verbindung bleiben oder Katastrophenopfer, die alles verloren haben, nach Vermissten suchen. In Mazedonien und Serbien werden in den ICT-Cornern auch einfache Schulprogramme für Kinder angeboten.
 
 

Uganda - Lernen unterm Baum

Ganz anderes ist die Situation im Flüchtlingscamp bei Palabek in Uganda. Dort leben 37.000 von insgesamt 1,5 Millionen Flüchtlingen aus dem Südsudan.
 
1, 5 Millionen Flüchtlinge leben derzeit in Uganda. SOS-Kinderdorf bietet mit seinem Projekt "Rebuild" Hilfe für 300 Familien. [Mehr lesen ...]
Mit einfachsten Mitteln unterrichten dort elf Lehrer derzeit 900 Schülerinnen und Schüler im Freien; die Klassenräume sind längst überfüllt. "Täglich kommen 20 neue Schüler dazu", erzählt Schuldirektor Aloyo Oryang, "Eine große Herausforderung für Lehrer und Schüler gleichermaßen!"

SOS-Kinderdorf möchte nun in dieser Region ein Hilfsprojekt starten, vielleicht schon bald mit digitalen neuen Möglichkeiten.
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