Nachhaltigkeit

Damit die Welt so schön bleibt, wie sie ist

Seit letztem Sommer freuen sich die Bewohner im SOS-Kinderdorf Seekirchen über eine umweltfreundliche Stromversorgung. Denn seit einem halben Jahr geht man in Seekirchen mit einem Energie- und Umweltprojekt einen großen Schritt in Richtung Energiebewusstheit und Nachhaltigkeit.

Die Energie, die von der neuen Photovoltaikanlage produziert wird, fließt in eine 30-kW-Speicher-Batterie. Von dort aus werden das Gemeindehaus und zwei große Fernwärmepumpen mit sauberem Strom versorgt. Ebenso umweltfreundlich lässt sich an der eigenen Stromtankstelle das E-Auto auftanken, um nun schadstofffrei zwischen den einzelnen Angeboten am Salzburger Standort hin und her zu fahren. „Um unseren Kindern und den folgenden Generationen kein Desaster zu hinterlassen, ist es unsere Pflicht, den negativen Auswirkungen auf unserer Erde entgegenzuwirken“, ist Wolfgang Arming, SOS-Kinderdorf Standortleiter Salzburg überzeugt. Die Vision ist es, das Kinderdorf in Seekirchen in den kommenden Jahren energieautark zu machen und den Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen zu vermitteln.
 
Die Photovoltaikzellen kommen aufs Dach.
 

Energie-Detektive auf der Jagd nach Energieräubern

Aus diesem Grund wurde neben den infrastrukturellen Maßnahmen auch ein kindgerechtes umweltpädagogisches Konzept entwickelt. Mit Unterstützung der Salzburg AG und der Salzburger Landesregierung lernten die jungen Bewohnerinnen und Bewohner erneuerbare Energien kennen. Sie machten sich als Energie- Detektive auf die Suche nach Energiefressern und erfuhren gemeinsam mit dem Betreuerteam, wie man diese dingfest machen kann. Das diesjährige Ferienprogramm hatte zahlreiche spannende und lehrreiche Workshops und Exkursionen zum Schwerpunkt, die sich vor allem mit Sonnen- und Wasserkraft beschäftigten.
 
Energie-Detektivin Monique aus dem SOS-Kinderdorf Seekirchen.
 

Nachhaltig in Richtung Zukunft

Auf dem großen Monitor an der Außenfassade des Gemeindehauses kann man ablesen, wieviel Strom produziert und verbraucht wird. Erwartet wird, 80 % des Jahresstromverbrauchs des Bürogebäudes, der Heizanlage und eines Familienhauses abzudecken. Doch damit will man sich noch nicht zufrieden geben. Die Reise in eine ökologisch-sinnvolle Zukunft geht weiter und das Projekt soll wachsen. Im nächsten Schritt sollen weitere Häuser vom sauberen Strom profitieren und das Pilotprojekt österreichweit auf SOS-Kinderdorf-Standorte ausgeweitet werden. Themen wie Müllverwertung, Abfallwirtschaft, Wasseraufbereitung, Gartenprojekte und Upcycling stehen schon auf dem Plan. Denn Kinder sollen neben einem liebevollen Zuhause auch die Chance auf eine intakte und gesunde Umwelt in der Zukunft haben
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