Das Magazin von SOS-Kinderdorf

Ich mach mir die Welt...

Wie sieht deine perfekte Stadt aus?
Wo würdest du gern spielen, rumtoben, deine
Freizeit verbringen? Diese Frage hat SALTO der
2A DER VOLKSSCHULE VEREINSGASSE in Wien gestellt.
Die Kinder holten die Farbstifte hervor – und
brachten ihre Vorstellungen zu Papier.

 

So stellen sich Volksschulkinder die perfekte Umgebung vor: Mehr Tiere, weniger Autos, öffentliche Schokobrunnen und Riesenrutschen. 

Tipps für den Familienalltag


Viele Kinder haben ein dichtes Nachmittagsprogramm. Wann wird’s zu viel?
Eltern sollte bewusst sein, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. Eine Woche voller Verpflichtungen kann sie in die Überforderung bringen. Es empfiehlt sich, am Wochenende Raum und Zeit für Nichtstun einzuplanen.

 

Recht auf Spiel heißt oft Recht auf Videospiel. Was tun, wenn Kinder ständig vor dem Schirm hocken?
Die Frage ist nicht, ob Videospiele in Ordnung sind, sondern wann und wie. Ein Videospielverbot im Elternhaus hilft nichts. Man schaut dann eben auf das Handy des Freundes. Wann und wie lange Kinder gamen sollten, hängt von
ihrem Alter ab (desto jünger, desto kürzer) und davon, ob Videospiele rein zur Vertreibung von Langeweile dienen oder ob das Kind sich wirklich mit der Spielwelt auseinandersetzt.


Wie einigt man sich als Familie auf gemeinsame Aktivitäten?
Ein gutes Modell kann der „Familienrat“ sein: Zu festgelegten Zeiten in der Woche versammelt sich die Familie und bespricht allfällige Themen. Entscheidungen, die Kinder mittragen können, sind nachhaltiger, spaßiger und fairer.

 

Florian Kochmann, pädagogischer Leiter im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl

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