SOS-Nothilfe – 17.01.22

Taifun auf den Philippinen

Am 17. Dezember 2021 zerstörte der Taifun "Rai" weite Teile der Philippinen: Mehr als 1,8 Millionen Menschen sind von den Verwüstungen betroffen, viele Häuser wurden zerstört. Wir helfen im Rahmen der SOS-Nothilfe den am schwersten betroffenen Familien.

Taifun "Rai" traf das Land mit Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometern, er wird somit als Super-Taifun eingestuft. Wirbelstürme von solcher Stärke kommen weltweit nur etwa fünf Mal pro Jahr vor – durch die Folgen der Klimakrise nehmen solche Stürme allerdings in Häufigkeit und Intensität zu.

 

Schäden im SOS-Kinderdorf und bei Familien in der Nachbarschaft

Alle Kinder und Mitarbeiter*innen von SOS-Kinderdorf auf den Philippinen sind in Sicherheit und wohlauf! In den SOS-Kinderdörfern in Iloilo, Cebu, Tacloban, Calbayog und Davao gab es kleine Schäden und es kam stellenweise zu Überflutungen.

  • Am schlimmsten betroffen sind die Familien aus den Familienstärkungsprogrammen in Cebu, Calbayog, Tacloban und Iloilo: Viele Häuser wurden beschädigt oder zerstört. An den Küsten wurden vor allem Wohnhäuser, Schulen und Gemeinschaftsgebäude beschädigt. Mit Aufräum- und Reparaturarbeiten wurde begonnen.
     
  • Für die am schwersten betroffenen Familien hat SOS-Kinderdorf mit den Kolleg*innen vor Ort im Rahmen der SOS-Nothilfe erste Hilfsmaßnahmen gestartet.

SOS-Nothilfe Philippinen

 

  • Betroffene Familien in Cebu und Iloilo werden unterstützt
     
    • Häuser werden repariert und instand gesetzt
       
    • Essenspakete werden verteilt, Medikamente ausgegeben sowie im Bedarf Kleider und auch notwendige Haushaltsgeräte, ...
       
    • Traumatisierte Kinder und auch Eltern werden psychologisch unterstützt

 

 

Bereits in der Vergangenheit halfen nach Wirbelstürmen die Mitarbeiter*innen von SOS-Kinderdorf der Bevölkerung vor Ort: So auch nach dem bisher schlimmsten Taifun "Haiyan", bei dem Ende 2013 mehr als 6.300 Menschen starben. Damals konnten wir mit der Hilfe von Spendenden Familien unterstützen, und beim Wiederaufbau von Schulen und mehr als 600 Häusern helfen.

 

In Krisen sind besonders die Kinder gefährdet. Bei der SOS-Nothilfe steht deshalb immer das Kindeswohl im Vordergrund.

 

Weltweite Nothilfe

SOS-Kinderdorf ist weltweit in 137 Ländern tätig, meist viele Jahre vor Ort und dadurch gut verankert und vertraut mit den örtlichen Strukturen. Die gute Vernetzung der heimischen MitarbeiterInnen mit der Bevölkerung und den lokalen Behörden ist Basis dafür, dass wir in Krisen- und Katastrophengebieten rasch von den bestehenden Programmen aus nachbarschaftliche Nothilfeaktivitäten gestartet und längerfristig durchgeführt werden können.

Bitte unterstützen Sie unsere weltweite Nothilfe, damit wir weiterhin schnell und unbürokratisch Hilfe leisten können.

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