Syrien-Krieg

SOS-Hilfe für Kinder und Familien

Auch im achten Kriegsjahr ist SOS-Kinderdorf unvermindert für Kinder und Familien im Einsatz. Der Fokus geht von der Nothilfe zur längerfristigen Betreuung von Kindern über, wie zum Beispiel mit dem neuen SOS-Kinderdorf in Sabourah. 



















 

SOS-Nothilfe: "Warmes Essen, Trinkwasser, Öl"

93.000 Kinder und 52.000 Familien haben bisher von der SOS-Nothilfe profitiert, die nur dank der großzügigen Unterstützung der Spenderinnen und Spender möglich ist.

SOS-Nothilfe

Die Nothilfe konzentriert sich auf Aleppo und Damaskus. Die Übergangsversorgung besteht aus Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Trinkwasser, Winterkleidung und  Decken sowie medizinischer und pädagogischer Unterstützung. Das gelingt durch die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern.
 


"Ich fragte überall die Kinder, was sie später einmal werden möchten. Alle wollen Bäcker werden, Koch, Lehrer, Arzt - all das, was sie derzeit nicht haben und vermissen."

Andreas Papp
Nothilfe-Koordinator
Während der Nothilfe wurde in Aleppo Trinkwasser an 16.000 Menschen geliefert.


















 

Back to school

SOS-Kinderdorf setzt sich dafür ein, dass Kinder wieder in die Schule gehen können. Familien erhalten Zuschüsse für Essen, Heizung und Miete. Durch das Back-to-School-Projekt erhalten die Kinder auch Schulsachen, Schuluniformen und Schuhe.

Fokus auf langfristige Betreuung

"Wir dürfen niemals die Auswirkungen des Krieges auf eine ganze Generation von Kindern aus den Augen verlieren", sagt Alia Al-Dalli, Internationale Direktorin der Region Naher Osten und Nordafrika für SOS-Kinderdorf. "Wir müssen die langfristige Betreuung dieser Kinder sicherstellen, die unter Gewalt, Trennung und Verlust leiden. Kinder, deren Schulbildung unterbrochen wurde und denen die Freude der Kindheit geraubt wurde“.

Die Kinderschutz-Zentren, so genannte Child-Friendly-Spaces sind ein wichtiger Bestandteil. Dort können Kindern malen, tanzen, lachen, kurz Kind sein. Zusätzlich erhalten sie psychologische Unterstützung und medizinische Betreuung.


 
Ende des Jahres 2017 wurde in Jaramana, einem Vorstadtbezirk Damaskus, ein Hilfszentrum für traumatisierte Kinder eröffnet. Es hat 24 Stunden, 7 Tage die Woche geöffnet. Mehr dazu ...


















 

Kinderschutz-Zentren in Tartous

Aus Damaskus und Aleppo sind viele Menschen in die Küstenstadt Tartous geflüchtet. Dort bietet SOS-Kinderdorf betreute Kinderschutz- Zentren an, in denen die Kinder dem harten Alltag für ein paar Stunden entfliehen könne.

Hilfe für traumatisierte Kinder

Als sich die Kämpfe in der Region East Ghouta am Stadtrand von Damaskus 2017 verschärften, schloss sich SOS-Kinderdorf Syrien mit UNICEF zusammen, und SOS-Kinderdorf eröffnete ein weiteres Hilfszentrum für traumatisierte Kinder.

Im Interview mit Psychologin Frau Dr. Teresa Ngigi erfahren Sie mehr über die Traumabewältigung nach Katastrophen bei SOS-Kinderdorf.
 

Waffenstillstand dringend notwendig


"Wir rufen alle Konfliktparteien auf, die sichere Lieferung von humanitären Hilfsgütern zur Linderung des Leidens in den belagerten Gebieten von Ost-Ghouta und in ganz Syrien zuzulassen. Wir fordern den Schutz und die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, sowie alle Angriffen einzustellen, die Schulen und Krankenhäuser bedrohen."

Alia Al-Dalli
SOS-Kinderdorf Syrien
Kinder spielen im neuen SOS-Kinderdorf Sabourah bei Damaskus. Mehr dazu ...


















 

Kinderschutz-Zentren in Aleppo

Auch in Aleppo gibt es zwei Kinderschutz-Zentren. Neben Spiel- und Malmöglichkeiten werden die traumatisierten Kinder auch psychologisch betreut.

Ein neues Zuhause

1981 wurde in Syrien das erste SOS-Kinderdorf gebaut. Es entstand in Damaskus, wo im Oktober 2017 nun ein weiteres SOS-Kinderdorf im Stadtbezirk Sabourah eröffnet wurde. Dort wohnt auch ein Teil jener SOS-Kinderdorf-Familien, die 2012 aus dem SOS-Kinderdorf Aleppo (gebaut 1998) evakuiert werden mussten.
 


"Es ist unser aller Aufgabe dafür zu sorgen, dass aus den syrischen Kindern und Jugendlichen von heute keine verlorene Generation von morgen wird."

Christian Moser
Geschäftsführer SOS-Kinderdorf
Das neue und zweite SOS-Kinderdorf in Damaskus befindet sich in Sabourah, in einer von Kampfhandlungen bisher völlig verschonten, sicheren Nachbarschaft.























 

Sabourah - Das neue SOS-Kinderdorf

80 Kinder werden in zehn Familien ein Zuhause haben. Neben Schutz und Geborgenheit bekommen die meist schwer traumatisierten Kinder auch die dringend nötige therapeutische Unterstützung und Begleitung.

SOS-Kinderdorf bleibt

SOS-Kinderdorf war lange vor dem Krieg im Land tätig und wird auch in Zukunft mit nachhaltigen Projekten und Programmen für Not leidende Kinder und Familien im Land bleiben - Dank der Unterstützung so vieler Spenderinnen und Spender aus Österreich und aller Welt.

Ihre Dorfpatenschaft in Syrien

Als SOS-Dorfpate können Sie auch langfristig Kindern helfen. Unterstützen Sie SOS-Kinderdorf mit Ihrem monatlichen Beitrag!

SOS-Nothilfe weltweit

Damit SOS-Kinderdorf bei akuten Krisen schnell und zielgerichtet helfen kann, koordiniert SOS-Kinderdorf vor Ort alle notwendigen Maßnahmen. Ihre Spende wird dort verwendet, wo sie gerade am dringendsten benötigt wird.
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