Muttertag – 9. Mai 2018

SOS-Kinderdorf-Mütter und -Väter gesucht!

SOS-Kinderdorf sucht engagierte Frauen und Männer, die sich dieser bereichernden, sinnvollen und herausfordernden Aufgabe stellen

Die SOS-Kinderdorf-Mutter stand vor fast 70 Jahren am Beginn der SOS-Kinderdorf-Idee. Hermann Gmeiner und sein Gründerteam setzten der anonymen Massenerziehung in Großheimen damit etwas völlig Neues entgegen: Die Betreuung von Kindern in einem familienähnlichen Umfeld. "Seither hat sich dieser besondere Beruf stetig weiterentwickelt“, sagt Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf.

 


Eine SOS-Kinderdorf-Familie ermöglicht es Kindern, die nicht bei ihren Eltern leben können, in einem stabilen, liebevollen Zuhause aufzuwachsen – gemeinsam mit anderen Kindern, betreut von gut ausgebildeten Bezugspersonen.

Christian Moser
Geschäftsführer SOS-Kinderdorf

 

SOS-Kinderdorf-Mütter/-Väter leben gemeinsam mit den von ihnen betreuten Kindern in einem SOS-Kinderdorf. "Das Besondere an dieser Lebensform ist die große Nähe, das gemeinsame Gestalten des Alltags. Gerade sehr kleine Kinder brauchen den Schutz, den ein familienähnliches Betreuungsangebot bietet", so Moser.

 

"Du hast ein ganzes Dorf zur Seite"

Esther wollte immer mit Kindern arbeiten und begann nach ihrer Ausbildung im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl als Familienhelferin. Mittlerweile ist sie SOS-Kinderdorf-Mutter von fünf Kindern. Obwohl ihr Beruf viele Herausforderungen mit sich bringt und noch mehr Verantwortung, möchte sie mit niemanden tauschen.

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Moderner Sozialberuf

Weltweit betreuen SOS-Kinderdorf-Mütter und -Väter 52.000 Kinder. In Österreich gibt es derzeit 62 SOS-Kinderdorf-Familien. SOS-Kinderdorf ist derzeit auf der Suche nach engagierten Frauen und Männern, die bereit sind, sich dieser bereichernden, sinnvollen und herausfordernden Aufgabe zu stellen.

"SOS-Kinderdorf-Mutter oder -Vater ist ein moderner Sozialberuf. Das Arbeiten im Team, die enge Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern und das professionelle Netzwerk von SOS-Kinderdorf sind dabei wichtige Eckpfeiler", so Moser.
 

Sepid Sarmad-Tucci ist eine von 62 SOS-Kinderdorf-Müttern in Österreich. Sie lebt mit ihrer Tochter und fünf weiteren Kindern im SOS-Kinderdorf Stübing (Steiermark): "Nach meinem Musikstudium war ich einige Zeit als Musikpädagogin und Musikerin tätig. Irgendwann bin ich auf das SOS-Kinderdorf gestoßen und war von Anfang an vom Familienleben in den SOS-Kinderdörfern begeistert. Ich wusste, SOS-Kinderdorf-Mutter zu werden ist das Richtige für mich. Das will ich machen. Den Kindern Halt zu geben gibt unglaublich viel Kraft."

 

Leben im Patchwork

Der Alltag in einer SOS-Kinderdorf-Familie gestaltet sich ähnlich wie in einer Patchworkfamilie: Leibliche Kinder der SOS-Kinderdorf-Mütter/Väter, EhepartnerInnen, die Eltern der fremduntergebrachten Kinder, Angehörige – sie alle gehören zur SOS-Kinderdorf-Familie.


Mit diesem Beruf möchten wir Menschen ansprechen, für die Familie einen hohen Stellenwert hat, die aber auch Wert auf klare berufliche Strukturen und einen sicheren Arbeitsplatz legen.

Christian Moser
Geschäftsführer SOS-Kinderdorf

 


SOS-Kinderdorf-Mütter/-Väter bringen eine sozialpädagogische oder erziehungswissenschaftliche Ausbildung mit – oder absolvieren diese berufsbegleitend (Dauer: drei Jahre). SOS-Kinderdorf-Mütter/Väter sind in der Betreuung und Begleitung nicht alleine, sondern arbeiten mit mindestens zwei ausgebildeten SozialpädagogInnen zusammen. Wie in den meisten Angestelltenverhältnissen arbeiten sie 5 Tage die Woche. Sie haben Urlaubsanspruch und können in der Freizeit ihren Interessen und Hobbies nachgehen.

 

 

SOS-Kinderdorf Mutter/Vater

Wir suchen österreichweit Frauen, Männer und Paare, die als SOS-Kinderdorf-Mutter/-Vater Kindern ein liebevolles Zuhause geben möchten.

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