Marisol ist gekommen, um zu bleiben

Marisol ist gekommen, um zu bleiben

Als Marisol in das neue SOS-Kinderdorf Cajamarca kam, hatte die Zwölfjährige den Glauben an sich selbst verloren. Wenige Monate später setzt sie alles daran, sich eine erfolgreiche und glückliche Zukunft aufzubauen.

An der Schwelle zur Pubertät scheinbar alleine gelassen zu werden ist für Kinder auf der ganzen Welt schwer zu verarbeiten. So standen die Vorzeichen nicht gut, als Marisol vor vier Monaten ins SOS-Kinderdorf Cajamarca kam.

"Sie war aufmüpfig, hat kaum gesprochen. Sie wollte nicht lernen und nicht zur Schule gehen, weil sie davon überzeugt war, dass aus ihr sowieso nie etwas werden würde," erinnert sich Marisols SOS-Mama an die schweren ersten Wochen nach der Ankunft des Mädchens.

Marisol hatte einiges durchgemacht: Zusammen mit ihrer Mutter lebte sie in Perus Hauptstadt Lima. Marisols Mama hatte jedoch sehr viele Probleme und konnte sich irgendwann nicht mehr um ihre Tochter kümmern. Weil sie in Cajamarca eine Tante hat, übersiedelte Marisol zu ihr - und kam schließlich ins SOS-Kinderdorf.

Heute scheint das Mädchen wie ausgewechselt: Durch die Fürsorge ihrer SOS-Mama und ihrer ebenfalls zwölfjährigen SOS-Schwester Theresa ist Marisol in kürzester Zeit viel offener und selbstbewusster geworden. "Jetzt hört sie überhaupt nicht mehr auf, zu reden!", lacht ihre Mutter. Marisol ist mittlerweile ein fröhliches Mädchen - mit großen Zukunftsplänen: "Ich will Ingenieurin in den Goldminen von Cajamarca werden!", ist sich Marisol sicher und lernt deshalb fleißiger als je zuvor. "Sonst wünsche ich mir nur, im SOS-Kinderdorf bleiben zu dürfen," erzählt Marisol weiter. Dieser Wunsch wird ihr ganz sicher erfüllt werden...
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