DR Kongo – 02.08.19

Aufklärung und Prävention im Kampf gegen Ebola

Vor genau einem Jahr ist das Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Es gibt wenig Hoffnung, das Virus in den nächsten Monaten einzudämmen oder gar zu stoppen. SOS-Kinderdorf setzt in den betroffenen Gebieten auf Prävention und Aufklärung.

SOS-Kinderdorf arbeitet in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und auch in Uganda daran, die Ausbreitung der Krankheit durch Workshops und Präventionskampagnen in den Gemeinden einzudämmen. Die SOS-Kinderdörfer treffen auch ihre eigenen Vorkehrungen und begrenzen die Bewegungsfreiheit von MitarbeiterInnen und Kindern, um Infektionen zu verhindern.

"Wir beobachten die Situation laufend und sind mit der Regierung, den Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen im Austausch", sagt Aboubacar Moutari, Nationaldirektor von SOS-Kinderdorf DRK.


Wir haben mit Präventivmaßnahmen in Bukavu und Uvira begonnen, um die 233 Kinder in unserer Betreuung und die 565 Familien in unseren Familienstärkungsprogrammen zu schützen!

Aboubacar Moutari
Nationaldirektor von SOS-Kinderdorf DRK

 

"Zusätzlich haben wir die Händewaschanlagen an unseren Standorten vervielfacht und die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert", fügt er hinzu.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden seit dem 1. August 2018 fast 2.700 Fälle registriert mit 1.800 Todesfällen. Mitte Juli erklärte die WHO den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zum "internationalen Gesundheitsnotstand".

Uganda ist frei von Ebola

Im Juni sind in Uganda eine Großmutter und ihre zwei Enkelkinder nach einem Verwandtschaftsbesuch in der DR Kongo an Ebola gestorben. Es handelte sich um einen Einzefall und die WHO erklärte Uganda im Juli für Ebola-Frei. Trotzdem betreibt SOS-Kinderdorf weiterhin Aufkläungs- und Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere an SOS-Schulen und SOS-geführten medizinischen Zentren.

 

 

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