Imst – 07.10.20

Zukunftsweisendes Bauprojekt abgeschlossen

Mit der offiziellen Schlüsselübergabe für die zwei neuen Wohngruppen in Imst wurde ein wertvoller Zukunftsimpuls gewürdigt.

18 Kinder und Jugendliche leben inzwischen in den nach modernsten Standards errichteten Gebäuden (neun pro Wohngruppe) und haben dort ein sehr schönes Zuhause gefunden. SOS-Kinderdorf-Leiter Jörg Schmidt dankte nochmals allen Spenderinnen und Förderern, die mit ihrer großzügigen Unterstützung diesen "Quantensprung" für das SOS-Kinderdorf Imst ermöglicht und damit einen Baustein der Hilfe für nächste Generationen gelegt haben. Einander achtsam "Zuhören"  war für Schmidt der Schlüssel zum Erfolg: "Alle, wirklich alle, haben viel Zeit und Energie investiert, sich bemüht, immer wieder genau hinzuhören und aufeinander einzugehen, um bis ins letzte Detail optimale Rahmenbedingungen für die hier lebenden und arbeitenden Menschen zu schaffen."

 

Klimaschutz ist Kinderschutz!

Die Wohngruppen wurden im Sinne umweltbewussten, zukunftsorientierten und verantwortungsvollen Bauens umgesetzt. SOS-Kinderdorf Geschäftsleiter Wolfgang Katsch dazu: "Wir müssen als SOS-Kinderdorf und Gesellschaft, also wir ALLE, dem Thema Klimakrise noch mehr Aufmerksamkeit widmen: Indem wir nicht nur darüber reden, sondern handeln! Jede große Veränderung fängt im Kleinen an. Daher ist jede auch kleine nachhaltige und umweltfreundliche Aktivität ein Beitrag zum Klimaschutz – und damit Kinderschutz!"

 

Gefühl von Geborgenheit und Zuhause sein

"Vonseiten des Landes Tirol setzen wir bei der außerfamiliären Betreuung von Kindern und Jugendlichen auf kleinstrukturierte, familienähnliche Einheiten, die das Gefühl von Geborgenheit und Zuhause Sein vermitteln. Die fünf neuen SOS-Kinderdorf-Wohngruppen (je zwei in Imst und Nußdorf-Debant, eine in Absam), entsprechen genau diesem Konzept. Für den Ausbau von sozialpädagogischem und Betreuten Wohnen hat das Land Tirol im Rahmen der Konjunkturpakete 1.632.000 Euro in die Hand genommen – damit die betroffenen Kinder und Jugendlichen in einer ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechenden Umgebung leben können und dabei unterstützt werden, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, um später ein selbstbestimmtes Leben führen zu können", sagt die für Kinder- und Jugendhilfe zuständige Tiroler Landesrätin Gabriele Fischer - und wünscht allen Kindern und Jugendlichen sowie dem Betreuungspersonal ein gutes Zusammenleben und alles Gute für die weitere Zukunft. Und auch Stefan Weirather freut sich als Bürgermeister über diese wertvolle Investition in die Zukunft junger Menschen am Standort Imst. 

Schlüsselübergabe in Zeiten von Corona: Kinderdorfleiter Schmidt und Landesrätin Fischer halten Sicherheitsabstand.

 

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