Red Hand Day – 12. Februar 2018

Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

250.000 Kinder weltweit betroffen

Der 12. Februar erinnert an das Schicksal der Kinder, die als Kindersoldaten missbraucht werden. Mit roten Händen wird auf diesen Tag aufmerksam gemacht - auch in den SOS-Kinderdörfern.

Red Hand Day - Kinder aus den SOS-Kinderdörfern in Gambia, Namibia, Kamerun, Südsudan, Mexiko und Peru zeigen ihre Solidarität.

Kindersoldaten sind Opfer

Laut jüngsten Schätzungen gibt es weltweit derzeit etwa 250.000 Kindersoldaten. Kinder sind immer Opfer, auch wenn sie zu Tätern werden. Kinder werden zwangsrekrutiert und zum Kämpfen gezwungen. Sie werden mit Gewalt zur Gewalt "sozialisiert" und mit brutalen Mitteln in den Kampf gelenkt.
 

Gegen Krieg und Gewalt

SOS-Kinderdorf handelt in Krisen- und Konfliktsituationen immer neutral und sieht seine wichtigste Aufgabe im Schutz der Kinder vor Gewalt und Ausbeutung. Im Jahr 2002 startete SOS-Kinderdorf zum Beispiel im Norden Ugandas – der seit den 80er Jahren von einem blutigen Bürgerkrieg heimgesucht wurde – ein Nothilfeprogramm für tausende Flüchtlingskinder, darunter viele ehemalige Kindersoldaten. Aus dem Nothilfeprogramm entstand nach Ende des Krieges 2008 das SOS-Kinderdorf Gulu.
 
Wenn Worte versiegen - Mama Teddy war eine der ersten Mütter im SOS-Kinderdorf Gulu und sie erzählt von den Anfängen: "Die Kinder haben Schreckliches erlebt! Ich konnte nur versuchen, ganz für sie da zu sein, ihnen viel Zeit und Aufmerksamkeit, und ganz viel Liebe, Zuwendung und Geborgenheit zu geben. Mittlerweile können sie wieder lachen, spielen, Gefühle empfinden, sich ausdrücken, sind sie endlich Zuhause".
 

Weitere Informationen

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